Amerikas Zölle fallen – Ein Tag, der die US Institutionen erschütterte (mit Video-Analyse).

Bewegte Tage in den USA, ja wahrscheinlich sogar für die ganze Welt. Erst heute, nach einem Wochenende wo vor allem der herannahende neue Iran Krieg im Vordergrund stand, wird uns eigentlich bewusst, was sonst noch geschehen war.

Lesen sie hier die Analyse des HITT für den Humaninvestor Blog.

1. Das Urteil

Am Morgen des 20. Februar 2026 erklärte der Supreme Court der USA die unter dem International Emergency Economic Powers Act (IEPA) vom Präsidenten erhobenen Zölle für illegal. Sechs Richter stimmten gegen den Präsidenten, drei dafür. Die Botschaft war eindeutig:

Nicht der Präsident, sondern der Kongress hat die Macht, Steuern zu erheben.

2. Die Reaktion des Präsidenten

Innerhalb weniger Stunden folgte die Eskalation. Präsident Trump nannte die Richter eine „Schande für die Nation“ – darunter Gorsuch und Barrett, die er selbst nominiert hatte.

Und dann die Überraschung: eine neue Executive Order, diesmal gestützt auf Section 122 des Trade Act von 1974:
Ein neuer globaler Zoll von 10%. Doch diese Grundlage ist sehr fragil:

Er darf maximal 15 % betragen und läuft automatisch nach 150 Tagen aus.

3. Die ökonomischen Folgen

Noch kann niemand überblicken was dies konkret bedeutet. Vor allem nicht welche Forderungen und Schadensersatzansprüche plus Zinsen sich durch illegal erhobene Zolleinnahmen ergeben.

  • 175 Milliarden Dollar an bereits erhobenen Zöllen müssen wohl zurückgezahlt werden.
  • Über 20 Millionen einzelne Zolleinträge stehen aktuell zur Prüfung.
  • Handelsabkommen mit der EU, Großbritannien und Japan sind über Nacht ungültig.

4. Das institutionelle Dilemma

Die US Administration muss nun ein Flickwerk aus Gesetzen zusammensetzen. Denn man hat sich vorgenommen möglichst Zollgebühren in nahezu gleichem Umfang zu erheben. Dazu sollen nun viele verschiedene Rechtsgrundlagen dienen.

  • Section 122 für globale Basiszölle
  • Section 232 für nationale Sicherheit
  • Section 301 für unfaire Praktiken

Jede Grundlage hat eigene Grenzen, Zeitrahmen und juristische Angriffsflächen. Die Frage lautet:

Kann die größte Volkswirtschaft der Welt ihre Handelspolitik auf einer Rechtsgrundlage aufbauen, die alle fünf Monate neu bestätigt werden muss?

Die meisten Rechtsexperten sagen eindeutig NEIN. Denn diese einzelnen Zölle sind zu unflexibel, haben zu lange individuelle Prüf- und Einsetzungsverfahren und können zudem noch teilweise gegeneinander verrechnet werden. Schnelles erpresserisches Handeln mit Zolldrohungen wird spontan nicht mehr möglich sein.

5. Das Signal an die Märkte

Ein Nein, zeigte sich in steigenden Aktienkursen, fallendem Dollar und paradox steigenden Anleiherenditen. Dies beweist, Investoren bewerten eben nicht nur Zölle, sondern auch die Stabilität der Institutionen. Im Prinzip, wie sicher ist dadurch das jeweilige Investitionsland. Dies könnte sich yukünftig positiv für Europa auswirken.

6. Fazit

Der 20. Februar 2026 markiert einen Wendepunkt – vergleichbar mit der Finanzkrise von 2008, doch diesmal ausgelöst durch die Frage nach der institutionellen Stabilität.

Wenn ein Präsident die Gewaltenteilung als Hindernis betrachtet und nicht als Fundament, verändert sich die Risikoberechnung für jede Investition in amerikanische Vermögenswerte.

Sehen Sie sich zum Thema das bereitgestellte Informations-Video an.

Auf jeden Fall ein weiterer Sargnagel zum Untergang des amerikanischen Imperiums. Und in China lächelte man. Vielleicht in Gedenken an die früher einmal aufgerufenen 150% Zölle eines verbrecherischen Präsidenten.

👉 Der Morgen des 20. Februar 2026 – ein Tag, der zeigte, wie fragil Institutionen sein können, wenn Macht und Recht aufeinanderprallen.

Doch was man persönlich tun sollte ist, die Diversifizierung des eigenen Kapitals. Und seien es auch kleine Beträge. Niemals mehr alle Eier in einen Korb legen. Und was wäre da besser geeignet, als ein internationales, renditestarkes, aber auch gebührenfreies Konto von Human Invest.

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,Geopolitische Spannungen zwischen USA und Iran. Wird es zum großen Krieg kommen? (mit Video Podcast)

Die Lage am 22. Februar 2026

Die Welt blickt gespannt auf den Nahen Osten, wo der Konflikt zwischen den USA und dem Iran eine neue Eskalationsstufe erreicht hat. Präsident Donald Trump hat kürzlich öffentlich einen begrenzten Militärschlag in Erwägung gezogen, um Druck auf Teheran auszuüben.

In diesem Blog-Beitrag für Humanivestor.online analysiert der HITT die aktuellen Entwicklungen, die militärische Stärke der Beteiligten, die Auswirkungen auf den Ölmarkt und mögliche Konsequenzen für die Kapitalmärkte. Wir halten uns an faktenbasierte Einschätzungen, um den Lesern eine klare Orientierung zu bieten – freundlich und ruhig, wie immer.

Trumps Position und die US-Militärpräsenz

Präsident Trump hat konkret betont, dass er einen begrenzten Militärschlag gegen Iran nicht ausschließt, falls Verhandlungen über das Nuklearprogramm scheitern. Er hat eine Frist von 10 bis 15 Tagen gesetzt, was uns bis ans Ende vom Februar 2026 führt. Ziel ist es, Iran zu Zugeständnissen zu bewegen, insbesondere bei der Urananreicherung und ballistischen Raketen. Trump bevorzugt einen Deal, hält aber militärische Optionen bereit, um schlimme Dinge zu vermeiden, wie er es formuliert.

Parallel dazu haben die USA ihre Truppen in der Region massiv verstärkt – die größte Aufstockung seit dem Irak-Krieg 2003. Dazu gehören zwei Flugzeugträger-Gruppen, über 120 Kampfflugzeuge und zusätzliche Schiffe sowie Luftabwehrsysteme. Diese Maßnahmen dienen wohl der Abschreckung, ermöglichen jedoch eine schnelle Reaktion falls nötig. Experten sehen darin eine klare Signalwirkung um die Verhandlungen zu forcieren, jedoch nicht unbedingt um einen Krieg zu provozieren.

Die militärische Stärke Irans und das Eskalationsrisiko

Der Iran positioniert sich als sehr starke regionale Macht, rangiert aber global auf Platz 16 im sogenannten Global Firepower Index. Einer Tabelle die die Streitkräfte aller Länder nach Stärke auflistet. Trotz allem ist der Iran mit rund 610.000 aktiven Soldaten und einem umfangreichen Arsenal an ballistischen Raketen, sowie tausenden von Drohnen in der Lage, eine sehr gefährliche asymmetrische Kriegsführung zu betreiben. Besonders die Marine könnte die Schiffahrt im Persischen Golf empfindlich stören, etwa durch Minen in Schifffahrtsrouten. Schwächen zeigt der Iran jedoch vor allem in seiner veralteten Luftwaffe mit nur begrenzter Reichweite.

Ein begonnener US-Schlag könnte trotzdem zu harten Gegenreaktionen führen, wie starken Raketenangriffe auf US Flottenverbände. Ebenso auf regionale US-Basen oder gar US Verbündete wie Israel. Nach Ansicht von Militärexperten, deren Gutachten aber meist unter Verschluss gehalten werden, ist die Zeit besonders bei der Drohnen- und Raketentechnik nicht stehengeblieben. Dies sehe man im Ukrainekrieg, wie wenig die überschweren Kampfpanzer gegen flexible Drohnenschwärme heute noch ausrichten können.

Ein sinkender Flugzeugträger könnte bei gebündelten Raketenangriffen heutzutage nicht mehr ausgeschlossen werden. Ein US Militärexperte sagte aus, dieselbse Menge an gleichzeitig abgefeuerten Raketen, wie seinerzeit auf Israel, könnte ein Träger trotz Begleitschiffen nicht widerstehen. Das wären dann Bilder die die USA auf gar keien Fall sehen will. Von modernen kleinen Seedrohnen ganz zu schweigen, die momentan auf dem Radar wegen ihrer Grösse nahezu unsichtbar sind.

Ein versenkter Träger wäre auch ein großer Prestigeverlust für die USA und würde wohl die Großmacht dazu zwingen „all in“ zu gehen. Ganz anders als in allen Planungen, die nur begrenzte Einsätze vorsehen. . Iran könnte zwar auch dann den Krieg nicht gewinnen, hat aber bereits gedroht, bei einer drohenden Niederlage die Strasse von Hormuz durch Seestreitkräfte und Minen abzuriegeln. Dies ist sogar jetzt schon in Vorbereitung.

Die Strasse von Hormuz. An deren Ausgang ist nur ein schmaler Korridor (Sea Lanes), mit Fahrspuren in beide Richtungen, für schwere Tanker sicher befahrbar. Die „Lesser Tunb“ und „Greater Tunb“ sind kleine strategische Inseln, die bisher vom Iran kontrolliert werden und den Schiffsverkehr dabei überwachen. Beide Inseln liegen in Raketenreichweite des Iran und sind dadurch geschützt.

Eine Blockade dieses sehr wichtigen, Seewegs durch den 20 bis 30 Prozent der globalen Ölexporte fließen, hätte fatale Folgen für die Weltwirtschaft. Das Risiko eines größeren Krieges, unter dem auch viele unbeteiligte Nationen leiden würden, wäre bei diesem Szenario demnach sehr hoch. Die Diplomatie ist deshalb die weit bessere Option, und viele Analysten hoffen auf eine Deeskalation in letzter Minute.

Auswirkungen auf Ölpreise und globale Versorgung

Die Spannungen haben den Ölmarkt bereits beeinflusst: Die Sorte Brent Crude notiert derzeit bei über 71 US-Dollar pro Barrel. Dies ist bereits jetzt im Vorfeld , ein Anstieg von 5 bis 7 Prozent in nur 3 Tagen. Gold als „sicherer Hafen“ hat die 5.000-Dollar-Marke wieder übersprungen. Iran exportiert täglich 1 bis 2 Millionen Barrel Öl; ein Konflikt könnte dies stoppen und Preise auf 100-150 Dollar oder mehr treiben. Ein jeder kann sich ausrechnen was dies an der Zapfsäule, aber auch für die Industrie bedeuten würde.

Allen Experten ist dehalb klar: Bei einer Blockade des Strasse von Hormuz würde die globale Versorgung extrem leiden, was zu höheren Benzinpreisen auch in den USA führen würde. Möglicherweise sogar über die bei US Verbrauchern psychologische Marke von mehr als 3 Dollar pro Gallone. Sehr schlecht f[r die US Administration, die eigentlich den Menschen billigere Preise versprochen hatte.

Langfristig wird dies auch die Inflation anheizen und Lieferketten stören. Jedoch bei einem nur begrenzten Schlag stabilisieren sich die Preise oft schnell, sobald Klarheit herrscht. Doch ob dem Iran überhaupt daran gelegen ist, weiß niemand.

Wie reagieren die Kapitalmärkte?

Für Investoren ist dies ein klassisches Szenario geopolitischer Unsicherheit. Globale Aktienindizes wie Dow und S&P 500 zeigen dann Rückgänge, begleitet von einem steigenden VIX-Index, dem Angstbarometer der Börse. Lediglich bei einem wirklich sehr begrenzten Militärschlag wären vielleicht nur kurzfristige Schwankungen zu erwarten. Öl- und Verteidigungsaktien werden dann aber steigen, während Tech- und Konsumwerte wohl zu leiden hätten.

Im Worst-Case eines eskalierten Konflikts könnten Aktien um 5 bis 15 Prozent fallen, mit Flucht in sichere Häfen wie Gold, US-Staatsanleihen, oder dem Schweizer Franken. Unser Mutterhaus der Finanzdienstleister ➥Human Invest verzeichnet bereits jetzt eine stark steigende Nachfrage nach sicheren Festgeldkonten in der Währung Schweizer Franken.

Der iranische Rial hat bisher jedoch nur 1 Prozent verloren, was noch keine Risiken für Schwellenmärkte andeutet. Unsere Empfehlung: Diversifizieren Sie in Edelmetalle oder renditestarkes Festgeld, und beobachten Sie die US-Iran Aktionen genau – ein Deal könnte die Märkte rasch beruhigen.

Wichtig ist es jedoch bei einer Streitfrage immer alle Seiten zu hören. Und oft ist es schwierig zu beurteilen, wer der eigentliche Agressor ist. Denn schliesslich greift in diesem Fall ja die USA den Iran an. Natürlich, wie sie sagen, „vorbeugend“. Doch das sagte auch Russland bei seinem Einmarsch in die Ukraine, ein Standard Argument aller Agressoren. . Schauen Sie sich deshalb den Video Podcast mit Prof. Seyed M. Marandi von der Universität Teheran an (perfekt synchronisiert in deutscher Sprache).

Schlussgedanken: Chancen in der Unsicherheit

Der Konflikt zwischen USA und Iran unterstreicht, wie geopolitische Ereignisse die Märkte beeinflussen können. Bleiben Sie informiert, aber handeln Sie nicht überstürzt. Bei Humaninvest.uno helfen wir Ihnen, solche Entwicklungen in Ihre Strategie mit einzubauen. Dies bedeutet auf jeden Fall Geldanlagen zu diversifizieren. Und dies in Konten vor allem auch außerhalb staatlicher Einsichtnahme, oder gar dessen Zugriff durch schändliche Gesetze. Noch immer gibt es leichtsinnige Menschen, auch in den deutschsprachigen Ländern, die dies noch nicht getan haben.

Wir wissen nicht wie es mit dem Iran weitergeht. Vor allem nicht was passiert wenn sich Russland oder China einmischen. Kommt es dann zum ganz großen Krieg? Selbst passive Einmischung durch Waffenlieferungen wäre eine große Gefahr. . Und hier reicht schon die Lieferung weitreichender, unabwehrbarer Hyperschallraketen. Aber falls Diplomatie siegt, könnte dies sogar zu einer längerfristigen Entspannung führen. Wir halten Sie auf dem Laufenden – freundlich und ruhig durch stürmische Zeiten.

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Friedrich Merz’ Parteitagsrede 20.02.2026 in Stuttgart – Eine kritische Betrachtung

Reformversprechen ohne Inhalt – und eine auffällige Schonung seines Koalitionspartners SPD

Auch Humaninvestor.online, als Blog des schweizerisch-asiatischen Finanzdienstleisters ➥Humaninvest.uno, hat ein Interesse an den politischen Geschehnissen in Deutschland. So beobachtet für uns der Human Invest Think Tank (➥HITT) die politischen Ereignisse.

Der CDU-Vorsitzende und Bundeskanzler Friedrich Merz wirbt in seiner Rede auf dem 38. CDU Bundesparteitag in Stuttgart für dringende Reformen, nennt aber kaum konkrete Maßnahmen. Stattdessen schont er seinen Koalitionspartner SPD auffallend. Obwohl dieser ihm regelmäßig Steine in den Weg legt, fällt kein kritisches Wort über die Sozialdemokraten.

Noch deutlicher wird die Haltung von Merz gegenüber der AfD, die rund 20 Prozent der deutschen Bevölkerung repräsentiert: Er schließt jede Zusammenarbeit kategorisch aus – nicht einmal Gespräche seien möglich. Damit ignoriert er bewusst einen großen Teil der Wählerschaft. Wie soll unter solchen Voraussetzungen Vertrauen entstehen? Wie soll man einen Kanzler ernst nehmen, der Teile des Volkes systematisch ausschließt?

Was viele verwunderte, auch Ex Kanzlerin Angela Merkel tauchte auf dem Parteitag auf. Es kam aber nur zu einem kurzen Gespräch mit dem Bundeskanzler. Allerdings war es beachtlich welchen Applaus sie erhielt.

Vertrauensverlust durch gebrochene Versprechen

Ein Großteil der Bevölkerung nimmt Merz längst nicht mehr ernst – und vertraut ihm entsprechend nicht. Das belegen aktuelle Umfragen eindeutig. Sein Selbstbild als starker Macher kollidiert massiv mit der Außenwahrnehmung. Grund: Merz hat zentrale Wahlversprechen gebrochen. Vor der Bundestagswahl schloss er neue Schulden kategorisch aus. Kaum im Amt, nutzte er ein enges Zeitfenster – wie er nun mit eigenen Worten selbst zugab – um mit der bereits abgewählten alten Regierung das größte Verschuldungsprogramm in der Geschichte der Bundesrepublik durchzudrücken. Das war ein klarer Verrat am Wählerwillen , doch wer so gegen das eigene Volk handelt, hat in diesem Amt nichts mehr verloren.

Merz stilisiert diese Tricks jedoch später in seiner Rede sogar zu staatsbürgerlichen Tugenden: Er wolle nur das Land „antreiben“. Antreiben? Kaum vorstellbar, dass ein wortbrüchiger und ehrloser Typ Deutschland antreiben soll.

Demokratie als „kleinster gemeinsamer Nenner“ – und ein vages „Weiter so“

Merz fordert, nicht nur zu modernisieren, sondern vor allem nicht den „kleinsten gemeinsamen Nenner“ zum Ziel zu erklären. Doch genau so funktioniert Demokratie: durch Kompromisse, Solidarität und die Gewissheit, dass niemand zurückgelassen wird. Merz verrät jedoch nicht, wie es konkret weitergehen soll. Stattdessen vergleicht er Deutschland mit einem Haus: Nur das Fundament sei in Ordnung, der Rest Schrott – eine Totalsanierung sei nötig. Drei Jahre Rezession hätten die „DNA“ der Deutschen beschädigt: Fleiß, Leistung, und Kraft.

Er sorgt sich um steigende Arbeitslosigkeit – auch bei Qualifizierten und Akademikern (seit 2022 um rund 50 Prozent gestiegen) – nennt aber keine Lösungen. Der operative Gewinn der deutschen Automobilhersteller brach jedoch um 56 Prozent ein – jeder Wurstbudenbesitzer würde sich fragen, ob sein Standort überhaupt noch tragfähig ist. Merz’ Rede endet jedoch nur mit einem mageren „Weiter so“. In den nächsten Wochen müsse man aber bei den Reformen „weiterkommen als bisher“. Arbeitsgruppen und Treffen sollen Lösungen bringen – doch der Bürger kennt das Verfahren bei seinen Politikern zur Genüge: Wenn man nicht mehr weiterweiß, dann gründet man nen Arbeitskreis.

Die Koalition mit der SPD – alternativlos oder ausweglos?

Merz beantwortet die zentrale Frage nicht: Hält diese Koalition mit der SPD noch? Die Positionen haben sich weit auseinanderentwickelt. Er wagt nicht, die SPD offen zu kritisieren – aus gutem Grund: Ein Bruch würde das Ende seiner Kanzlerschaft bedeuten. Stattdessen steckt er Breitseite um Breitseite ein, ohne die Angriffe beim Namen zu nennen. Er nimmt nicht einmal die Unternehmer vor der knallharten Sozial-Verteilungspolitik seiner Arbeitsministerin Bärbel Bas in Schutz. Einer Demagogin die Leistung ignoriert und nur Umverteilung kennt, ohne dass die Gewinne erwirtschaftet werden, die das überhaupt finanzieren.

Merz erklärt wörtlich, er suche die Zustimmung „ausschließlich in der politischen Mitte“. Das heißt: Eine kleine Schar treuer Anhänger umringt einen schwachen Kanzler, umgeben von politischen Gegnern und dem Großteil des Volkes. Kein Analyst braucht lange, um zu erkennen: Das wird nichts mehr.

Die selbstgewählte Verengung der CDU

Früher wollte die Union AfD-Wähler zurückgewinnen. Davon will Merz nichts mehr wissen. Seine Fixierung auf die „Mitte“ verengt die Möglichkeiten, wie er selbst sagt. Zitat: „Das verengt uns, jedenfalls im Augenblick noch, auf eine Koalition mit der SPD.“ Doch was bedeutet dieses rätselhafte „im Augenblick noch“? Hofft er auf ein Wunder, etwa eine Wiederbelebung der sterbenden FDP? Die AfD schließt er explizit aus; über die Linkspartei verliert er kein Wort.

Einer Zusammenarbeit widerspricht „im Augenblick“ dem Parteitagsbeschluss, der Koalitionen mit AfD und Linken verbietet. Vielleicht will er daran arbeiten? Hält dieses Versprechen bis zu den anstehenden Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Berlin? Die Koalition leidet, und eine leidende Regierung ist keine vernünftige Regierung. Deutschland ist damit wieder beim Zustand der Ampel angelangt: Wann kommt der nächste „Lindner-Moment“?

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Was Deutschland wirklich braucht

Man kann nicht gegen das Volk regieren. Was das Land braucht, ist eine starke, handlungsfähige Regierung mit klarer Mehrheit, weit weg von linken Experimenten. Nur eine Koalition aus AfD und CDU/CSU (mit der Union als Juniorpartner) könnte wohl den notwendigen Umschwung bringen: Frische Ideen statt alter Wein in neuen Schläuchen. Bis dahin wird Deutschland – und vor allem seine Bürger und Wirtschaft – weiter leiden.

Die AfD ist keine radikale Partei mehr; sie steht inzwischen in der Mitte, während CDU/CSU nach links gerückt sind. Dies geschah besonders in der Merkel Ära. Ein linksgrünes Gedankengut ist auch heute noch stark in der CDU zu spüren. Dies erklärt auch den Beifall den die Altkanzlerin von den Deligierten erhielt.

Es ist die immer noch starke ue Gruppe der AKW-Zerstörer und Asyl-Befürworter. Sie stehen auch voll hinter der AFD Beurteilung durch den Verfassungsschutz (der ja der Regierung untersteht und weisungsgebunden ist). All dies wirkt sowieso wie ein undemokratisches Manöver der Altparteien , um politische Konkurrenz einzuschränken.

Verschuldung einseitig begründet – und der weiße Elefant im Raum

Merz rechtfertigt die nie dagewesene Verschuldung fast ausschließlich mit Verteidigung und „Rettung der NATO“. Die andere Hälfte verschweigt er: Wenig Geld für Infrastruktur, und Wirtschaft, dafür steigende Asylkosten, Hilfen für fremde, nicht gewinnbare Kriege, noch laufende grüne Traumprojekte, alles verpulvert, während Sozialsysteme und Renten kollabieren. Asylsuchende und Geduldete belasten die Haushalte massiv; viele haben kein Bleiberecht. Die Asyldebatte – mit Kriminalität, Messerattacken, Clans – ist der weiße Elefant im Raum. Merz spricht sie nicht an, aus Angst vor der SPD. Doch er wird es in den kommenden Wahlkämpfen wohl müssen. Es wird wohl eines der Hauptthemen werden, dafür sorgt schon die AFD. Früher distanzierte er sich wenigstens – jetzt herrscht Feigheit.

Schluss: Ein Kanzler ohne Rückhalt

Noch nie war ein Kanzler so schwach und fern vom Volk wie Merz. Die hohe AfD-Zustimmung (Westen ~20 %, Osten fast 40 %) schiebt er auf „Faszination des Autoritären“ – als ob die Menschen nur emotional oder gar mit „Nazi-Blut“ reagieren würden. Das ist Unsinn. Die Leute wollen einfach in Frieden, Wohlstand und Sicherheit leben – das leistet jedoch keine zerstrittene Regierung.

Obwohl Merz auch in der eigen Partei umstritten ist, hielten ihm die Deligierten weiterhin die Treue. So erzielte er bei der Wahl des Bundesvorsitzenden ein Traumergebnis. Die Frage ist, ob dies nicht nur der Alternativlosigkeit geschuldet war.

Merz’ Rhetorik von „Verlässlichkeit“ und „Führungskraft“ dient nur der Beschwörung der Parteibasis. Die Bevölkerung glaubt diesen Stuss längst nicht mehr. Die Nibelungentreue der CDU mag halten – wie lange noch?

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China ist am Ziel: Wie die USA die ganze Welt bedroht und dabei selbst verliert (Video)

Die Festungsfalle: Wie Trumps Davos-Auftritt die Weltordnung neu schreibt und die USA sich hinter Schutzmauern selbst zerstören. Ein Ultimatum verändert alles!

Als Donald Trump am 21. Januar 2026 beim Weltwirtschaftsforum in Davos die Bühne betrat, ahnte kaum jemand, dass dieser Auftritt die geopolitische Landkarte für immer verändern würde. Was zunächst nach einem weiteren dummen Auftritt des senil wirkenden US-Präsidenten aussah, entpuppte sich zum Schrecken der Anwesenden als strategischer Wendepunkt. Allerdings überhaupt nicht im Sinne amerikanischer Interessen.

Trump sprach über Zölle, über Grönland, über amerikanische Macht. Er griff Kanada an, demütigte Europa und drohte mit wirtschaftlicher Zerstörung. Während er seine gedankliche Festung baute, saß Peking still da, beobachtete, und lächelte. Denn was Trump nicht verstand: Er gewann die Schlacht im Saal, verlor aber in diesem Augenblick die Welt.

Sehen Sie sich hier das KI (AGI) Analyse Video an. Bereitgestellt vom HITT. Nützlich kann es jedoch sein, vor dem Ansehen zuerst den Rest dieses Beitrags zu lesen.

Zusätzlich zum kostenfreien obigen Video, können sie hier die darin beschriebenen Dokumentationen und Analysen erhalten. Zur Bestellung.

Ein Verbündeter wird öffentlich gedemütigt

Besonders brisant war Trumps Umgang mit Kanada. Vor laufenden Kameras sagte er zu Premierminister Mark Carney: „Kanada lebt wegen der Vereinigten Staaten. Merken Sie sich das, Mark !“ Diese öffentliche Demütigung vor der versammelten Weltelite war kein Ausrutscher, sondern ein bewusstes Ultimatum.

Carney selbst hatte am Tag zuvor ein Wort verwendet, das alles zusammenfasst: Ruptur. Keine Transition, keine Anpassung – ein Bruch. Etwas ist zerbrochen, das sich nicht mehr reparieren lässt.

Die Zahlen sprechen für sich: Die USA und Kanada teilen sich die längste unverteidigte Grenze der Welt – 8.901 Kilometer ohne Mauern oder Kontrollpunkte. 75% der kanadischen Exporte gehen in den Süden, also in die USA. Amerikanische Lieferketten hängen von kanadischen Rohstoffen ab. Dies ist deshalb nicht nur eine Allianz, sondern ein einziger wirtschaftlicher Organismus. Und Trump hat gerade einem Teil dieses Organismus gesagt, er solle dankbar sein, dass er überhaupt existiere.

Chinas unverhofftes Geschenk

Für China war Trumps Auftritt ein Propagandasieg ohne eigenes Zutun. Jahrelang hatte Peking der gesamten Welt, jedoch vor allem dem globalen Süden erzählt, dass Amerika kein Freund, sondern ein Hegemon sei. Ein Staat für den westliche Partnerschaften nur die Tarnung für Ausbeutung seien. Trump bestätigte all das nun live vor der Kamera, in der elitärsten Versammlung westlicher Macht. Nicht mit chinesischer Propaganda, sondern mit seinen eigenen Worten.

Die Zahlen der chinesischen Belt and Road Initiative (Neuen Seidenstrasse) sprechen hingegen Bände: 150 Länder, 75% der Weltbevölkerung, mehr als die Hälfte des globalen BIP. Kumulative Investitionen von über einer Billion Dollar. Allein im ersten Halbjahr 2025 investierte China 123 Milliarden Dollar – ein Rekord. Während Trump Mauern baut, errichtet China Brücken. Während Amerika droht, bietet China Handel an. Und die Welt entscheidet sich.

Die Golden Dome: Sicherheit oder Destabilisierung?

Trump preist sein neues Raketenabwehrsystem „Golden Dome“ als unzerstörbaren Schild an. Das System soll Amerika vor jedem Angriff schützen – Hyperschallraketen, ballistische Raketen, Marschflugkörper. Alles soll abgefangen werden.

Doch die Kosten explodieren: Trump spricht von 175 Milliarden Dollar. Das Congressional Budget Office schätzt 542 Milliarden. Bloomberg rechnet mit 1,1 Billionen. Das konservative American Enterprise Institute kommt auf 3,6 Billionen über 20 Jahre.

Aber die Kosten sind nicht das eigentliche Problem. Das Problem ist die strategische Logik: Trump will Amerika unverwundbar machen, während der Rest der Welt verwundbar bleibt. Strategen nennen das destabilisierend. Wenn eine Seite glaubt, unverwundbar zu sein, könnte sie versucht sein, aggressiver zu handeln. Wenn die andere Seite ihre Abschreckung jedoch neutralisiert sieht, könnte sie versucht sein noch stärker nachzulegen , oder sogar zuerst zuzuschlagen.

Grönland: Physik statt Diplomatie

Um dieses System zu bauen, braucht Trump Grönland. Die kürzeste Flugbahn für Interkontinentalraketen von Russland und China nach Nordamerika führt über die Arktis – über Grönland. Das ist keine Immobilienfrage, das ist Physik.

Deshalb drohte Trump acht europäischen Ländern mit Zöllen: Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Dänemark, Schweden, Norwegen, die Niederlande, Finnland. 10% sofort, 25% bis Juni – außer das Territorium wird verkauft. Und Europa knickte bisher ein. Nach einem Treffen mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte wurden die Zölle ausgesetzt.

Ein Verbündeter, der mit Handelskrieg droht, weil man eine Insel nicht verkaufen will, ist gefährlicher als ein Feind. Bei einem Feind weiß man wenigstens, woran man ist.

Europas verzweifelte Antwort

Die Europäische Kommission reagiert mit „Rearm Europe“: 800 Milliarden Euro für Verteidigung bis 2030. Ursula von der Leyen nannte es einen „Nixon-Moment“ für Europa – die Erkenntnis, dass der große Bruder nicht mehr zur Rettung kommt.

Aber nennen wir die Dinge beim Namen: Das ist Panik. 800 Milliarden Euro klingen massiv, doch verteilt auf 27 Mitgliedstaaten über fünf Jahre wird es bescheiden. Das amerikanische Verteidigungsbudget allein übersteigt 850 Milliarden jährlich. Europa kann die amerikanische Unterstützung damit nicht ersetzen.

Zudem bleibt Europa abhängig: 80% der europäischen Militärbeschaffung stammt aus Importen, hauptsächlich aus den USA. Kampfjets, Aufklärungsradar, Logistiksysteme, Raketenabwehr – und der nukleare Schirm mit 100.000 amerikanischen Soldaten. Der Rearm-Europe-Plan ist kein Wendepunkt, sondern ein verzweifelter Versuch, die Abhängigkeit zu reduzieren, während man gleichzeitig anerkennt, dass sie nicht beseitigt werden kann.

Der dritte Weg: Kanada und Europa suchen Alternativen

Kanada und die europäischen Mittelmächte suchen deshalb einen dritten Weg – Allianzen, die sowohl die USA, aber auch China möglichst ausschließen sollen. Doch der Drache lächelt. Handelsdiversifizierung, neue Partnerschaften mit Indien (jährliches Wachstum über 7%), Verhandlungen mit der EU. Ein dichtes Netz von Verbindungen, das Alternativen bietet, wenn die primäre Beziehung versagt.

Der kanadische Premierminister Carney verließ Davos, ohne Trump zu treffen. Er flog nach Indien, um ein Handelsabkommen zu verhandeln. Er stellt auch die Beziehungen zu China nach Jahren diplomatischer Kälte wieder her, und wird dort mit offenen Armen empfangen. Die Botschaft ist klar: Kanada wird nicht alle Eier in einen Korb legen. Europa wohl auch nicht.

Chinas Staatchef Xi Jinping empfingt am 23.01.2026 Kanadas Premierminister Mark Carney zu einem Blitzbesuch in Beijing.

Die bittere Ironie, Trump hat sein erklärtes Ziel erreicht: Europa wird mehr für Verteidigung zahlen, Verbündete erhöhen ihre Beiträge, die Last wird geteilt. Aber Europa beginnt auch sich gleichzeitig von Amerika zu entkoppeln.

Die Ironie ist sogar noch bitterer: Europa hat bereits den Preis dafür bezahlt, dass es nach der Ukraine-Invasion auf russische Energie verzichtete. Es wandte sich amerikanischem Flüssigerdgas zu und wurde abhängiger von den USA. Und jetzt wird dort schändlicherweise diese Abhängigkeit als Waffe gegen Europa eingesetzt.

Ein Verbündeter, der mit Zöllen droht, weil man ein Territorium nicht aufgibt. Ein Verbündeter, der wirtschaftliche Unterwerfung als Gegenleistung für Sicherheit verlangt. Ein Verbündeter, der Werte öffentlich verspottet, während er private Loyalität verlangt. Das ist keine Partnerschaft – das ist Extraktion.

Die Bilanz: Ein Pyrrhussieg

Auf der Aktivseite: Die amerikanische Wirtschaft wächst dank Deregulierung. Die Ölproduktion ist auf Rekordniveau, die Gaspreise auf einem Vierjahrestief. Die Golden Dome verspricht mögliche Unverwundbarkeit. So ein Versprechen hat es seit Ronald Reagens gescheitertem „Star Wars“ Programm nicht mehr gegeben. Verbündete zahlen mehr für Verteidigung. Doch zahlen sie zukünftig an die USA? Der Zugang zu Grönland wurde durch wirtschaftlichen Zwang erst einmal gesichert. Doch für wie lange ist dies eine exklusive Vereinbarung? Denn auch der Drache liegt auf der Lauer, und er bringt wenn nötig Geschenke für die Einheimischen mit.

Auf der Passivseite: Die USA sind zu einer einsamen Insel geworden. Die Festung Amerika ist uneinnehmbar, aber von einer zunehmend feindlichen Welt umgeben. Durch die Zerstörung der transatlantischen Einheit hat Trump China gegeben, was Peking jahrzehntelang nicht erreichen konnte: ein Europa, das nach Alternativen zu den USA sucht. Sowie auch einen globalen Süden, der von der räuberischen Natur des Westens nun überzeugt ist.

China füllt das Vakuum

Der Rückzug des Westens aus globalem Engagement, die Kürzung amerikanischer Hilfe, die Priorisierung von harter über weicher Macht – all das hat ein Vakuum geschaffen, das China methodisch füllt.

Eine aktuelle Umfrage der Alliance of Democracies Foundation zeigt: Zum ersten Mal ist die globale Wahrnehmung der USA unter die von China gefallen. Die Gunst gegenüber Peking steigt, die gegenüber Washington sinkt.

Brasiliens Chefberater von Präsident Lula antwortete auf Trumps Zolldrohungen bemerkenswert offen: „Diese Drohungen verstärken unsere Beziehungen zu den BRICS, weil wir diversifizierte Beziehungen bevorzugen und nicht von einem Land abhängig sein wollen.“

Die Zahlen lügen nicht

Laut Internationalem Währungsfonds wird der BRICS-Block bis 2028 37,6% des globalen BIP ausmachen. Die G7 schrumpft auf 28,2%. Das ist keine Prognose – das ist Mathematik.

Die BRICS-Wirtschaften werden voraussichtlich mit 4-5% wachsen, die G7 mit 1,3-1,8%. Der erweiterte BRICS-Block repräsentiert bereits 45% der Weltbevölkerung und schließt schnell zu 40% des globalen BIP auf.

Die Nutzung nationaler Währungen für Handelsabwicklungen – insbesondere Yuan, Rupien und Rubel – beschleunigt die Abkehr von der Dollardominanz.

Das Paradox der Festung

Je undurchdringlicher die Mauern, desto mehr isoliert man sich. Je mehr man Verbündete unter Druck setzt, desto mehr suchen diese Alternativen. Je mehr man demonstriert, dass man keine Freunde hat, nur Diener – desto mehr planen die Diener ihre gemeinsame Freiheit.

Der Westen als politische Einheit stirbt. An seiner Stelle steht ein einsamer amerikanischer Hegemon: Reich, mächtig und isoliert. Und eine momentan noch fragmentierte Welt, die sich bei Alternativen zur amerikanischen Dominanz jedoch in Zeitraffer organisiert. Während die USA das Tor verschließen, bietet sich für China die Möglichkeit, den Rest der Welt gegen die Festung zu organisieren. Jeder weiss wie solche Kämpfe ausgehen. Irgndwann brechen auch die stärksten Mauern oder die Insassen der Festung gehen an eigenem Siechtum zugrunde.

Die Lektion der Geschichte

In der Geschichte haben Festungsstaaten in bemerkenswerter Weise nur kurzfristige Sicherheit erreicht. Sie bauten uneinnehmbare Mauern, schufen autarke Wirtschaftssysteme, überzeugten sich selbst, dass sie niemanden brauchen. Und dann entwickelte sich die Welt draussen schneller weiter als sie selbst.

Niemand hat mit solchen Dingen mehr Erfahrung als China. Sie selbst fühlten sich lange, bis etwa in die Mitte des 19. Jahrhunderts hinein, unbesiegbar, sowie und als Nabel der Welt. Geschützt durch die größte und mächtigste Mauer die je gebaut wurde. Aus Arroganz und Dekadenz wurde die westliche Welt gemieden und verlacht, die zwischenzeitlich jedoch ins Industriezeitalter eingetreten war. China hatte dem nichts entgegenzusetzen und erlebte den Niedergang der bis zur 2. Hälfte des 20 Jahrunderts anhielt.

Auch die Sowjetunion baute eine Festung, diesmal aus Ideologie – sie brach zusammen, als die Welt aufhörte, sich für Ideologie zu interessieren. Das japanische Kaiserreich baute eine Festung militärischer Macht. Diese verfiel jedoch als es von Ressourcen abgeschnitten wurde. Das britische Empire baute eine Festung der Seemacht – es ging bankrott durch Kriege, die es gewann, aber nicht bezahlen konnte.

Amerikas Festung ist in den Details anders, aber nicht in der Essenz. Sie basiert auf Energiedominanz, noch technologischer Überlegenheit, den Glauben an militärische Unverwundbarkeit – und der Annahme, dass der Rest der Welt keine andere Wahl hat.

Aber der Rest der Welt hat immer Wahlmöglichkeiten.

Die neue Weltordnung

China bietet ein Entwicklungsmodell basierend auf Infrastrukturinvestitionen statt ideologischer Ausrichtung. Kredite ohne politische Bedingungen. Partnerschaften, die trotz ihrer Mängel keine Unterwerfung erfordern.

Der globale Süden bietet eine lose Koalition von Nationen, die es leid sind, Bauern in Großmachtspielen zu sein. Ein Markt von 8 Milliarden Menschen, der zunehmend bestimmt, wohin Kapital fließt, wo Technologie entwickelt wird, wo die Zukunft gebaut wird.

Europa, auch wenn geschwächt und abhängig, bietet noch eine Alternative: ein Modell der Zusammenarbeit statt Zwang, Regeln statt Macht, Multilateralismus statt Unilateralismus.

Fazit: Stärke als Gefängnis

Amerika kann das stärkste, das reichste, das technologisch fortschrittlichste Land sein. Aber wenn es auch das isolierteste ist, wenn seine Verbündeten Vasallen sind und seine Partnerschaften Transaktionen – dann wird Stärke zu einem Gefängnis.

Die Mauern der Festung halten Feinde draußen, aber sie machen auch das Innere der Festung zu einem Gefängnis. Das ist die Lektion, die Davos 2026 lehrt. Das ist die Realität, die das nächste Jahrzehnt offenbaren wird.

Die regelbasierte internationale Ordnung, die die globale Politik seit dem Zweiten Weltkrieg geprägt hat, kommt nicht zurück. Nostalgie ist keine Strategie. Und in dieser fragmentierten Welt wird Amerika, zumindest noch eine Zeit lang, das stärkste, jedoch nicht mehr das reichste, aber mit Sicherheit das am meisten gehasste Land auf dem Planeten sein.

Das ist die Festungsfalle: Taktischer Triumph, strategischer Selbstmord.


Die Vereinigten Staaten werden stärker und einsamer zugleich. Die Festung ist noch uneinnehmbar, aber sie ist auch ein Gefängnis. Die Mauern, halten sowohl Feinde wie auch Freunde draußen. Und in einer Welt, in der Verbindungen Macht sind, ist Isolation tödlich.

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Der Silber Betrug. Wie sicher ist die Geldanlage in Edelmetallen? Verstehen Sie, wie tausende Anleger hinters Licht geführt werden (mit Video).

Silber zwischen Sicherheitssuche und Papiermarkt

Die weltweiten politischen und wirtschaftlichen Turbulenzen haben in den vergangenen Jahren eines deutlich gemacht: Immer mehr Menschen suchen nach wirklich werttragenden Geldanlagen. Aktien, ETFs und Schuldverschreibungen gelten vielen Anlegern nicht mehr als wirklich verlässliche Sicherheitsanker, sondern als stark systemabhängige Versprechen.

Diese Entwicklung spürt auch unsere Muttergesellschaft Human Invest deutlich. Die Nachfrage nach deren klassischen, kalkulierbaren Festgeldlösungen ist seit Herbst letzen Jahres immens gestiegen. Nicht durch dumme Mainstream Anleger, die nichts vom Wandel der Finanzsysteme erahnen, sondern von den meist gut informierten Nutzern der alternativen Finanzmedien. Und dies unabhängig von deren finanziellem Status. So rücken seit Monaten auch Gold und Silber wieder stärker in den Fokus sicherheitsorientierter Anleger und lassn deren Kurse stetig steigen . Doch auch hier gibt es große versteckte Risiken.

Die immer wiederkehrende Silber Betrugs-Debatte

Seit mehreren Jahren wird darüber diskutiert, ob der Silbermarkt strukturell unglaublich angespannt ist, oder ob eine Krise lediglich herbeigeredet wird. Der Kern der Debatte:

Der überwiegende Teil des Silbers wird heute nicht physisch gehalten, sondern nur in Papierform gehandelt – über Terminverträge, Zertifikate oder ETFs.

An den großen Terminbörsen existieren Ansprüche auf Silber, die das tatsächlich verfügbare physische Metall deutlich übersteigen. Technisch ist das erklärbar, denn die wirklich großen Marktteilnehmer sind lediglich Spekulanten. Sie wollen ihr Silber gar nicht angeliefert bekommen.

Sie handeln nur mit „Preisbewegungen“, nicht Barren. Aber wenn die Ware die gehandelt wird gar nicht existiert, und auch über Banken an Außenstehende massiv in Form von Zertifikaten verkauft wird, ist es dann nicht ein allgemein akzeptierter Betrug?

Davon ausgenommen natürlich die kleinen Mengen für Münzen und Schmuck, sowie dass in der Industrie benötigte Silber. Zusammengenommen entspricht dies jedoch nur einem Anteil von ca. 1,5%. Dieser ist jedoch in den letzten Monaten auf 5-7 Pozent gestiegen. Immer mehr Anleger wollen ihr Silber haben. Was die Sache nun wirklich äußerst bedenklich macht, denn die Lager und Tressore sind leer.

So kommt das meiste gehandelte Silber längst nicht mehr aus dem Bergwerk. Es genügt wenn eine anerkannte Institution ein Silberzertifikat ausstellt. Der überwiegende Teil des neuen Silbers wird deshalb nicht mehr geschürft, sondern lediglich am Schreibtisch erzeugt. Im Prinzip ein Versprechen: „Gegen dieses Stück Papier bekommen Sie ein Kilogramm Silbe“.

Ein System das nur solange funktioniert, solange alle daran glauben.

Und bei der weltgrößten Warenterminbörse COMEX in Chicago (Gold und Silber), gibt es Listen und Unterlagen die aufzeigen, wie weit dieses System schon ausgeufert ist.

Darüber handelt das untensthende KI Video. Es zeigt waum dieser Umstand geheim gehalten werden soll:

Papieranspruch oder reales Metall

Problematisch wird diese Struktur nicht im Alltag, sondern im Ausnahmefall. Dann nämlich wenn Vertrauen schwindet. So wie es jetzt gerade geopolitischen der Fall ist. Wenn Anleger nichts mehr nur Preisversprechen halten wollen, sondern auch echte Substanz.

In solchen Phasen zeigt sich regelmäßig ein bekanntes Muster: Physisches Silber wird knapper, Sogenannte Aufgelder (Gebühren für die Lieferung) steigen massiv, Lieferzeiten verlängern sich und die Banken suchen nach Ausreden.. Der offiziell notierte Silberpreis bleibt bestehen, lediglich die fiktiven Kurse steigen – doch der reale Markt beginnt, anders zu reagieren.

Das bedeutet nicht, dass das System unmittelbar kollabiert. Aber es zeigt, dass der Silberpreis heute weniger die physische Verfügbarkeit widerspiegelt, als den Glauben daran, dass physische Lieferung nicht eingefordert wird. Interessant wäre es deshalb auch zu wissen, wie es diesbezüglich beim Gold aussieht. Es gibt keine gesicherten Informationen, aber angeblich ist Fort Knox schon fast leer.

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Finanzielle Freiheit beginnt bei 100 Euro. Ein Non-EU-Auslandskonto bietet Sicherheit bei kommenden Krisen.

„Wer glaubt, Sicherheit sei ein Privileg der Reichen, hat die Realität nicht verstanden.“

Deutschland taumelt Anfang 2026 durch eine der schwersten Krisen seiner Nachkriegsgeschichte. Die Industrieproduktion liegt am Boden, die Sozialsysteme sind überlastet, die Staatsverschuldung wächst ungebremst. Gleichzeitig reiht sich weltweit Krise an Krise: Kriege ohne Ende, geopolitische Spannungen zwischen den Großmächten, Inflation und instabile Lieferketten.

Groteske Episoden wie in Venezuela und die Debatte um Grönland durch Donald Trump zeigen deutlich, wie unberechenbar die Welt geworden ist. Die globale Weltordnung gibt es nicht mehr, und dies betrifft immer stärker auch die finanziellen Spielregeln.

In dieser Lage wird echter Vermögensschutz oft so diskutiert, als sei er nur ein Thema für Millionäre. Wer über große Summen verfügt, kann sich jedoch ein Netz aus Auslandskonten und Stiftungen aufbauen. Doch die breite Bevölkerung bleibt außen vor – obwohl gerade sie im Ernstfall alle Mittel einbüßt. Wer heute nur ein Girokonto, vielleicht einen Aktien- oder ETF Sparplan, bzw. eine deutsche Festgeldanlage besitzt, wird möglicherweise alles Geld verlieren.

Das Thema einer Währungs- und Wertpapierkrise geht am normalen Sprachgebrauch vorbei, weil es nicht mehr in der Alltagserfahrung verankert ist. Diejenigen die dies jedoch schon mehrmals persönlich erlebten, sind heute alt, oder sogar längst gestorben. Und die Jüngeren erkennen nicht, das die gewohnte Wohlstands-Epoche des Westens nun endgültig vorbei ist. Gerade Deutschland lebt nur noch von der Substanz und neuen Schulden. Deshalb ist es gerade jetzt entscheidend, dass jeder die Möglichkeit wahrnimmt, sein Geld auch außerhalb des fragilen westlichen (EU)‑Systems abzusichern.

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Die rechtlichen Argumente sind unverändert gültig: Das Bankgeheimnis ist abgeschafft, deutsche Behörden haben direkten Zugriff auf Konten und Depots, und der automatische OECD‑Datenaustausch macht jede finanzielle Privatsphäre innerhalb der EU zunichte. Auch Kryptowährungen sind längst reguliert und steuerlich transparent. Zwar ist die Blockchain selbst weiterhin sicher, nicht jedoch die Kryptobörsen die diese für die Meisten verwalten. Die Illusion der Anonymität ist im Westen vorbei.

Doch es gibt neue Perspektiven. Das Freie Finanz System (FFS), über das wir unlängst berichtet haben, zeigt, dass Vermögensmanagement jenseits der klassischen Bankenwelt möglich ist. Es eröffnet einen Weg zu echter Autonomie und Transparenz – und macht deutlich, dass Finanzsouveränität nicht nur ein Privileg der Reichen sein darf.

Selbst wer aktuell kein Geld im Ausland anlegen (diversifizieren) möchte, sollte wenigstens die Voraussetzungen schaffen, schnell reagieren zu können. Ein einfaches sicheres Auslands Tagesgeldkonto genügt, um jederzeit handlungsfähig zu sein. Die Mindesteinlage beträgt zum Beispiel bei Human Invest nur 100 Euro – und wird mit bester Verzinsung belohnt. Damit wird der Zugang zu Sicherheit und Diversifikation endlich demokratisiert: nicht nur für Millionäre, sondern für jeden, der Verantwortung für sein eigenes Vermögen übernehmen will.

Die Kombination aus innerdeutscher Wirtschaftskrise, globalen Konflikten und staatlicher Repression macht klar: Ein Non‑EU‑Auslandskonto ist heute keine exotische Option mehr, sondern eine strategische Notwendigkeit. Und wer noch nicht bereit ist, sein Geld ins Ausland zu bringen, sollte zumindest die Tür offenhalten – mit einem Tagesgeldkonto, das jederzeit den Schritt in die finanzielle Freiheit ermöglicht.

Fazit

Es ist an der Zeit, die Illusion von Sicherheit im europäischen Bankensystem hinter sich zu lassen. Wer glaubt, dass Einlagensicherung (bis 100.000€) und staatliche Garantien im Ernstfall tragen, verkennt die Realität einer Welt, die längst aus den Fugen geraten ist.

Selbst eine einzige Großbank kann heute im jahr 2026 nicht mehr von einem Nationalstaat gerettet werden. Dies zeigte das Beispiel der Credit Suisse, wo selbst die reiche Schweiz an ihre Grenzen kam. Ohne die Zwangsfusion mit der UBS wäre es aus gewesen. Eine echte systemische Finanzkrise ist deshalb heute von den verschuldeten EU Staaten nicht mehr zu bewältigen.

Finanzielle Freiheit beginnt nicht bei Millionen, sondern bei 100 Euro – und bei der Entscheidung, Verantwortung für das eigene Vermögen durch Diversifikation zu übernehmen.

Ein Non‑EU Festgeldkonto, oder zumindest ein vorbereitetes Tagesgeldkonto sind keine Luxusoptionen, sondern die elementaren Werkzeuge, um in einer Zeit von Krisen, Kriegen und staatlicher Willkür handlungsfähig zu bleiben.

Die Frage ist nicht mehr, ob man sich absichern sollte, sondern nur noch, ob man rechtzeitig handelt. Wer heute die Tür zur finanziellen Autonomie offenhält, wird morgen nicht mehr ausgeliefert sein – weder den immer stärker werdenden staatlichen Übergriffen, noch wachsender finanzieller Ungerechtigkeit.

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Gipfeltreffen im Weißen Haus zur Ukraine: Analyse der diplomatischen Ergebnisse vom 18. August 2025

Ein historisches Treffen

Am 18. August 2025 war das Weiße Haus Schauplatz hochrangiger diplomatischer Gespräche, die US-Präsident Donald Trump, den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und eine Delegation wichtiger europäischer Staats- und Regierungschefs, darunter die Präsidentin der Europäischen Kommission und der NATO-Generalsekretär, zusammenführten. Selten sah man so viel hochrangige Gäste im Weißen Haus, weshalb man von einem historischen Treffen sprechen kann.

Dieses Zusammentreffen erfolgte unmittelbar auf das Gipfeltreffen von Präsident Trump mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin am 15. August in Alaska. Das übergeordnete Ziel dieser Treffen war es, den langjährigen Stillstand im Krieg zwischen Russland und der Ukraine zu überwinden und einen Weg zu einem dauerhaften Frieden zu ebnen.

Dieser Bericht fasst die öffentlich zugänglichen Informationen, jedoch auch Erkenntnisse asiatischer Quellen zu einer komplexen Interaktion zusammen. Im Human Investor Blog erhalten sie stets das gesamte Bild. Lesezeit deshalb 15 Minuten.

Er analysiert die konkreten Vereinbarungen, die Bereiche der Meinungsverschiedenheiten und die umfassenderen Auswirkungen auf die Lösung des Konflikts. Die Zusammenkünfte verdeutlichten die Bemühungen, eine neue Phase des Dialogs einzuleiten, die von den Beteiligten als potenzieller Wendepunkt in einem seit fast vier Jahren andauernden Konflikt angesehen wird.  

Das bilaterale Treffen zwischen Trump und Selenskyj: Erste Eindrücke und „sensible Punkte“

Die Gespräche begannen mit einem direkten bilateralen Treffen zwischen Präsident Trump und Präsident Selenskyj. Diese persönliche Sitzung diente als entscheidender Auftakt für die darauf folgenden umfassenderen multilateralen Diskussionen. Die Bedeutung dieses Treffens wurde durch die Anwesenheit und die Erwartungen der europäischen Verbündeten unterstrichen, die die Wiederbelebung des Dialogs durch Präsident Trumps Bemühungen lobten.  

Der ukrainische Präsident Selenskyj äußerte sich danach öffentlich positiv über das Gespräch und beschrieb es als „sehr gut“. Er erwähnte, dass sie über „sehr sensible Punkte“ gesprochen hätten, ohne jedoch spezifische Details dieser Punkte preiszugeben. Trotz dieser Zurückhaltung war Selenskyjs allgemeiner Ton optimistisch, was auf einen konstruktiven Austausch hindeutete.

Er drückte auch seine Wertschätzung für die Vereinigten Staaten aus, die nun „Sicherheitsgarantien ins Spiel brachten“. Für ihn augenscheinlich ein sehr wichtiger Punkt.

Über die allgemeinen positiven Bemerkungen hinaus umfasste das bilaterale Treffen, lt. dem näheren Umfeld von Präsident Selenskyj, wichtige Themen wie die bereits erwähnten Sicherheitsgarantien für die Ukraine, den Austausch von Gefangenen und die Aussicht auf ein 3er Treffen mit Putin, Selenskyj und Trump. Präsident Selenskyj erläuterte dem amerikanischen Präsidenten auch die Lage auf dem Schlachtfeld aus seiner Sicht, indem er ihm eine eigens dafür mitgebrachte Karte zeigte.  

Auffallend war Selenskyjs vorsichtige diplomatische Haltung während dieses Treffens. Es wurde beobachtet, dass er „vorsichtig war, Trump nicht zu irritieren“, indem er öffentlich nicht seine Ablehnung von Gebietsabtretungen wiederholte und seinem Gastgeber wiederholt für die Bemühungen zur Lösung des Konflikts dankte. Diese strategische Herangehensweise der Ukraine deutet auf einen bewussten Versuch hin, positive Beziehungen aufrechtzuerhalten und Trumps anhaltendes Engagement im Friedensprozess zu sichern.

Angesichts Trumps transaktionalem und oft unberechenbarem diplomatischem Stil zielte Selenskyj, nach Aussage asiatischer Analysten, wahrscheinlich darauf ab, Einigkeit und Dankbarkeit zu demonstrieren, um Trumps Vermittlungsbemühungen zu bestätigen. Dieser pragmatische Ansatz priorisiert die fortgesetzte Einbindung Trumps in den Friedensprozess, da seine direkte Verbindung zu Putin und das Potenzial für US-Unterstützung von unschätzbarem Wert sind, selbst wenn dies bedeutet, öffentliche Meinungsverschiedenheiten über hochsensible Fragen wie die territoriale Integrität vorerst zurückzustellen.  

Europäische Staats- und Regierungschefs treten bei: Sicherheitsgarantien und kollektive Verpflichtungen

Nach der bilateralen Sitzung wurden die Diskussionen erweitert, um eine breite Delegation wichtiger europäischer Staats- und Regierungschefs einzubeziehen. Dazu gehörten NATO-Generalsekretär Mark Rutte, die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen, der britische Premierminister Keir Starmer, die italienische Premierministerin Giorgia Meloni, der finnische Präsident Alexander Stubb und der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz.

Dieses größere Treffen im East Room des Weißen Hauses dauerte über zwei Stunden, wobei einige Diskussionen in einem intimeren Format „nur für Führungspersönlichkeiten“ im Oval Office fortgesetzt wurden.  

Ein zentrales und verbindendes Thema unter allen anwesenden Staats- und Regierungschefs war die einstimmige Betonung der Notwendigkeit robuster Sicherheitsgarantien für die Ukraine. Diese Garantien werden als unerlässlich angesehen, um künftige russische Aggressionen abzuschrecken, und gelten von dieser Staatengruppe als „die Voraussetzung für jede Art von Frieden“.  „Abschrecken“ bedeutet aber stets auch „Bedrohen“, weshalb dieser Punkt von der Weltöffentlichkeit, besonders aber den BRICS Staaten, sehr skeptisch betrachtet wird.

Präsident Trump bestätigte, dass die USA „beteiligt“ sei und „Koordination“ für diese Garantien leisten würden. Er stellte jedoch klar, dass die Garantien „von den verschiedenen europäischen Ländern, und nur in Koordination mit den Vereinigten Staaten von Amerika, bereitgestellt würden“.

Obwohl er Tage zuvor erklärt hatte, „wir werden [der Ukraine] einen sehr guten Schutz geben“ , vermied es der Präsident, US-Truppen für eine kollektive Verteidigungsanstrengung zu verpflichten. Stattdessen deutete er eine „NATO-ähnliche“ Sicherheitspräsenz an, deren spezifische Details mit den EU-Führungspersönlichkeiten „ausgearbeitet“ werden müssten.  

Die europäischen Staats- und Regierungschefs zeigten sich bereit, zu den langfristigen Sicherheitsgarantien für die Ukraine beizutragen, wobei NATO-Chef Mark Rutte dieses kollektive Engagement als „Durchbruch“ bezeichnete.

Die Diskussionen drehten sich insbesondere um Garantien, die „dem NATO-Artikel 5 nachempfunden“ sind (gegenseitige Verteidigung), wobei die italienische Premierministerin Meloni anmerkte, dass Italien dieses Modell ursprünglich vorgeschlagen hatte.

Der französische Präsident Emmanuel Macron hob eine wichtige Übereinkunft unter den Staats- und Regierungschefs hervor, die Notwendigkeit einer „robusten ukrainischen Armee, die jedem Angriffsversuch widerstehen kann“, zu gewährleisten, und betonte, dass es „keine Begrenzung der Anzahl oder Kapazität der Waffen“ für die ukrainischen Streitkräfte als Teil eines Friedensabkommens geben sollte

. Der finnische Präsident Alexander Stubb deutete an, dass, obwohl Fortschritte erzielt wurden, die genauen Details der Sicherheitsgarantien „in der nächsten Woche hoffentlich ausgearbeitet würden. Er stellte fest, dass „nichts Konkretes“ bezüglich der Beteiligung der USA finalisiert sei, wobei er von Trump erwarte, sie in Zukunft über die Details zu informieren.  

Die konsequente Betonung „Artikel 5-ähnlicher“ Garantien durch europäische Führungspersönlichkeiten und Trumps Formulierung der US-Rolle lediglich als „Koordinator“ deutet auf eine strategische Ausrichtung hin zu einem Sicherheitsrahmen, der der Ukraine robuste Verteidigungsfähigkeiten ohne formelle NATO-Mitgliedschaft bietet.

Dieser Ansatz zielt darauf ab, auf keinen Fall „Rote Linien“ von Russland zu überschreiten, die eine echte NATO Mitgliedschaft der Ukraine niemals zulassen würden. Gleichzeitig bietet die neue Lösung die Möglichkeit, gemeinsam eine kollektive Sicherheit zu gewährleisten. Was jedoch gleichzeitig auch eine erhebliche Lastenverteilung für die europäischen Nationen bedeutet. Dies bedeutet konkret, es wird so richtig teuer. So bleibt es abzuwarten, ob dies in den Parlamenten der einzelnen EU Staaten überhaupt eine Mehrheit findet.

. Die wiederholte Erwähnung „Artikel 5-ähnlicher“ Garantien durch verschiedene europäische Staats- und Regierungschefs und die Tatsache, dass Italien dieses Modell vorgeschlagen hat, signalisiert eine klare, koordinierte europäische Strategie. Dies ist eine bewusste Entscheidung, der Ukraine eine glaubwürdige Verteidigungszusage zu geben, die unterhalb einer vollständigen NATO-Mitgliedschaft liegt, welche Russland als direkte Bedrohung ansieht.

Trumps „Koordinations“-Sprache steht im Einklang mit seiner „America First“-Haltung und signalisiert, dass die USA zwar beteiligt sein werden, die Hauptverantwortung und die Kosten für diese Garantien jedoch nahezu komplett bei Europa liegen werden. Dies stellt einen pragmatischen Ansatz zur kollektiven Sicherheit dar, der versucht, der Ukraine einen sinnvollen Schutz innerhalb der bestehenden geopolitischen Zwänge zu bieten, ohne dass die USA dadurch finanziell belastet wird.

Obwohl Präsident Trump „mögliche Gebietsaustausche unter Berücksichtigung der aktuellen Kontaktlinie“ als Diskussionsthema erwähnte , erklärte NATO-Generalsekretär Rutte ausdrücklich, dass die Staats- und Regierungschefs  nicht die Möglichkeit erörtert hätten, dass die Ukraine Territorium an Russland abtreten könnte.

Rutte betonte, dass „volle Klarheit“ über Sicherheitsgarantien eine Voraussetzung für solche Diskussionen sei. Trump betonte auch, dass die letztendliche Entscheidung über das Territorium bei Selenskyj und dem ukrainischen Volk liege.  

Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, und Präsident Selenskyj sprachen das „massive weltweite Problem der vermissten Kinder“ und den Austausch von Gefangenen an und betonten deren Rückführung als oberste Priorität in allen Friedensgesprächen.  

Dauerhafter Frieden durch noch mehr Waffen?

Die Vereinbarung, eine „robuste ukrainische Armee“ mit „keiner Begrenzung der Anzahl oder Kapazität der Waffen“ zu gewährleisten , gekoppelt mit dem Angebot der Ukraine, US-Waffen im Wert von 100 Milliarden Dollar zu kaufen (schenken), und der Bestätigung europäischer Länder, angeblich Milliarden für diese Waffengeschenke an die Ukraine auszugeben , deutet darauf hin, dass selbst inmitten von Friedensgesprächen die zugrunde liegende Strategie „Frieden durch Stärke“ ist.

Darüber kann man natürlich geteilter Meinung sein. Lt. China und Indien sieht man dabei eher ein Vasallentum der ehemals freien EU Staaten und eine gänzliche Unterordnung unter die Bedürfnisse der USA. Donald Trump mache wirklich „gute Deals“ , von denen er so stark ablenke, dass sie gar nicht Gesprächsthema seien. Man müsse lernen sich zukünftig auf solches Verhalten, auch in anderen Bereichen, einzustellen.

Dies impliziert die seltsame Erkenntnis der EU Führer, dass ein dauerhafter Frieden angeblich eine stark bewaffnete Ukraine, bzw. Restukraine (nach sehr wahrscheinlicher Abtretung zahlreicher Gebiete ) erfordert. Dies schafft ein Paradoxon: Während man Frieden anstrebt, bereiten sich die Parteien gleichzeitig auf einen anhaltenden Konflikt, oder zukünftige permanente Bedrohung Russlands vor.

Dies deutet auf eine tief verwurzelte Aversion, bzw. dadurch auch ausgelöstes Misstrauen gegenüber Russlands langfristigen Absichten. Es herrscht der Glauben, dass ausschliesslich militärische Stärke die ultimative Garantie für einen Frieden sei. Dies bringt natürlich fernöstliche Diplomaten zum Lächeln.

Dauerhafter Frieden basiert nach deren Ansicht  nämlich vor allem auf Handel, möglichst starker gegenseitiger Abhängigkeiten, die in einem gemeinsamen Wirtschaftsgefüge so stark miteinander verwoben sind, dass sie praktisch unauflösbar werden. Statt Kriegen erfolgt dann die sehr schonende, weil schleichende Übernahme des schwächeren Wirtschaftsgebiets.

Das Telefonat zwischen Trump und Putin: Den Weg für zukünftige Dialoge ebnen?

Im Anschluss des Gesprächs mit Selenskyj telefonierte Präsident Trump mit Präsident Putin in Russland. Dies wurde auch durch Trumps eigene Erklärungen auf Truth Social bestätigt. Bemerkenswerterweise unterbrach Trump sogar die Konsultationen mit den Europäern um Putin anzurufen“, was die Dringlichkeit und Direktheit seines Ansatzes unterstreicht.  Aus dem Umfeld von Trump wurde jedoch berichtet, dass das Gespräch bereits zuvor zeitlich terminiert war.

Der primäre erklärte Zweck des Anrufs war es, „die Vorkehrungen für ein Treffen zwischen Präsident Putin und Präsident Selenskyj an einem noch zu bestimmenden Ort zu vereinbaren“. Trump deutete weiter an, dass nach diesem anfänglichen bilateralen Treffen zwischen dem russischen und ukrainischen Führer ein „Trilat“ (3er Treffen) folgen sollte, an dem „die beiden Präsidenten plus er selbst“ beteiligt wären.  

Aus diesem spezifischen Telefonat gingen nur wenige konkrete Details hervor. Während Trump Optimismus hinsichtlich des Weges zum Frieden äußerte und behauptete, Putin habe zugestimmt, Sicherheitsgarantien für die Ukraine zu akzeptieren , wird diese Behauptung durch andere Berichte über das vorhergehende Alaska-Gipfeltreffen nicht vollständig untermauert , die auf einen Mangel an konkreten Vereinbarungen hindeuteten.

Darüber hinaus hatte das russische Außenministerium die Idee einer „NATO-Friedenstruppe“ in der Ukraine ausdrücklich abgelehnt , was auf potenzielle Widersprüche bezüglich der Art der „Sicherheitsgarantien“ hindeutet, die Putin akzeptieren könnte. Es blieb „unklar“, ob eine der beiden Seiten dem vorgeschlagenen Treffen oder sogar eines Datums dafür nach dem Anruf. zugestimmt haben.  

Aus russischer Sicht bestätigte der Kreml, dass Präsident Trump Präsident Putin über seine Gespräche mit Selenskyj und den europäischen Staats- und Regierungschefs informiert hatte. Russlands außenpolitischer Berater, Juri Uschakow, erklärte später, dass Putin und Trump sich „zugunsten“ der Fortsetzung direkter Gespräche zwischen russischen und ukrainischen Delegationen ausgesprochen und „die Idee einer Anhebung des Niveaus der direkten russisch-ukrainischen Verhandlungen“ diskutiert hätten, es aber nicht explizit klar sei, ob Putin dem trilateralen Format „vollständig zugestimmt“ habe.  

Trumps Entscheidung, Putin während oder unmittelbar nach dem Treffen im Weißen Haus anzurufen, unterstreicht seinen persönlichen, direkten Ansatz in der Diplomatie. Dies positioniert ihn als unverzichtbaren Vermittler im Konflikt. Dieser Ansatz umgeht traditionelle multilaterale Kanäle und zielt darauf ab, seine wahrgenommene Beziehung zu Putin zu nutzen, um einen Durchbruch zu erzwingen, was eine transaktionale Außenpolitik widerspiegelt.

Der Zeitpunkt von Trumps Anruf bei Putin (während des Treffens oder unmittelbar danach) ist in formellen diplomatischen Kreisen höchst unkonventionell. Dies, kombiniert mit seinem Beharren auf einem „Trilat“, bei dem er anwesend wäre, signalisiert deutlich seine Absicht, die zentrale Figur in allen Friedensverhandlungen zu sein.

Dies spiegelt nach chinesischen Analysten seinen Glauben wider, dass persönliche Beziehungen und direkte Gespräche zwischen Staatsoberhäuptern effektiver sind als etablierte diplomatische Strukturen. Diese Strategie kann zwar den Dialog beschleunigen, birgt aber auch das Risiko, Verbündete zu verprellen, wenn sie sich marginalisiert fühlen oder wenn Trumps persönliche Agenda (z. B. der Ehrgeiz, den Friedensnobelpreis zu erhalten ) kollektive Interessen überlagert.  

Der Weg zum Frieden: Vorgeschlagene Gipfeltreffen und Waffenstillstands-Dilemmata

Präsident Trump leitete nach eigener Aussage aktiv Vorkehrungen für ein direktes persönliches Treffen zwischen Präsident Putin und Präsident Selenskyj ein. Dieses Treffen, falls es zustande kommt, ist als Vorstufe zu einem „Trilat“ mit Trump selbst gedacht, mit dem Ziel, eine „vernünftige Chance zur Beendigung des Krieges“ zu bieten. Trump setzte einen kurzen Zeitrahmen für Fortschritte fest und erklärte: „In einer Woche oder zwei Wochen werden wir wissen, ob wir dies lösen werden oder ob diese schrecklichen Kämpfe weitergehen werden“. Er verknüpfte die Fortsetzung der Kämpfe explizit mit dem Ausbleiben eines trilateralen Treffens: „Wenn wir keinen Trilat haben, dann gehen die Kämpfe weiter“.  

Russlands Haltung zu Treffen: Putin und Trump „sprachen sich zugunsten“ der Fortsetzung direkter Gespräche zwischen russischen und ukrainischen Delegationen aus und diskutierten „die Idee, das Niveau der direkten russisch-ukrainischen Verhandlungen anzuheben“. Es blieb jedoch „unklar, ob eine der beiden Seiten dem vorgeschlagenen Treffen zugestimmt hat“ oder ob Putin selbst dem trilateralen Format „vollständig zugestimmt“ hat. Selenskyj erklärte, es gebe „kein Datum für ein Treffen mit Putin“, aber er sei „bereit für ein Gipfeltreffen“ in „jeder Art von Format, aber auf der Ebene der Staats- und Regierungschefs“. Er hoffte, dass es in Europa, in einem „neutralen Land“, stattfinden könnte.  

Die Waffenstillstandsdebatte: Ein wichtiger Dissenspunkt betraf den Zeitpunkt eines Waffenstillstands. Trump schien nach seinem Alaska-Gipfel mit Putin zunächst eine Verhandlung eines Friedensabkommens ohne sofortigen Waffenstillstand zu bevorzugen. Europäische Staats- und Regierungschefs, darunter der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz, „wichen“ jedoch von dieser Position ab und sprachen sich nachdrücklich für einen „sofortigen Waffenstillstand aus, während wir an einem dauerhaften Frieden arbeiten“.

Merz erklärte ausdrücklich: „Ich möchte einen Waffenstillstand vor dem nächsten Treffen sehen, das ein trilaterales Treffen sein sollte“. Der ukrainische Präsident Selenskyj, der zuvor auf einem Waffenstillstand vor den Gesprächen bestanden hatte, änderte pragmatisch seine Haltung und erklärte, sie müssten sich „ohne Bedingungen treffen“, um den Weg zum Frieden zu besprechen.  Nach Angaben internationaler Beobachter sollte Merz deshalb aufpassen, durch solche Statements seine Reputation nicht zu gefährden.

Selenskyjs strategischer Schwenk, sich „ohne Bedingungen zu treffen“, zeigt die pragmatische Anpassung der Ukraine an Trumps Vermittlungsstil und die wahrgenommene Notwendigkeit, diplomatische Kanäle offen zu halten.

Der Kern möglicher Verhandlungen

Das grundlegende Problem bleibt jedoch bei den territorialen Zugeständnissen (Krim, Donezk), die die Ukraine als verfassungswidrig ansieht. Dies deutet darauf hin, dass der Prozess der Verhandlungen zwar irgendwan freigegeben sein mag, die Substanz eines für beide Seiten akzeptablen Friedensabkommens jedoch auf schwerwiegende verfassungsrechtliche und strategische Hürden stößt.

Selenskyjs Änderung der Waffenstillstandsbedingung ist ein taktischer Schachzug, der darauf abzielt, Trumps Engagement zu sichern und das vorgeschlagene Putin-Selenskyj-Treffen zu erleichtern. Dies zeigt eine pragmatische Bereitschaft, sich an das diplomatische Klima anzupassen, in dem das Beharren auf einem Waffenstillstand zuerst den Fortschritt ganz stoppen könnte.

Diese taktische Flexibilität erstreckt sich jedoch nicht auf Kernfragen der territorialen Integrität. Seine kategorische Ablehnung der Abtretung von Donezk und die verfassungsrechtliche Barriere für die Aufgabe der Krim stellen eine fundamentale und nicht verhandelbare rote Linie für die Ukraine dar. Das bedeutet, dass die Form der Verhandlungen flexibel sein mag, die Substanz eines Friedensabkommens, das territoriale Zugeständnisse beinhaltet, jedoch ein tiefes, möglicherweise unüberwindbares Hindernis bleibt. Der „Frieden“, den Trump anstrebt, stimmt deshalb wahrscheinlich nicht mit den existenziellen Interessen der Ukraine überein.

Aktueller Konfliktstatus und Verhandlungen ohne Waffenstillstand: Die vorliegenden Informationen deuten nicht auf einen sofortigen Waffenstillstand nach diesen ersten weiteren Treffen hin. Trumps Aussage („Wenn wir keinen Trilat haben, dann gehen die Kämpfe weiter“ ) impliziert, dass die Kämpfe andauern und mit dem Erfolg zukünftiger diplomatischer Engagements verbunden sind. Verhandlungen werden mit dem Verständnis geführt, dass ein Waffenstillstand keine Voraussetzung für erste Diskussionen ist, obwohl er für europäische Staats- und Regierungschefs und die Ukraine (anfänglich) eine starke Präferenz bleibt.

Selenskyj hat Putins Forderung, dass die Ukraine, die von Russland bisher nicht eroberten 30 % der Region Donezk als Teil eines Waffenstillstandsabkommens räumen soll, kategorisch abgelehnt, da dies verfassungswidrig sei und als „Sprungbrett für eine zukünftige russische Invasion“ dienen könnte. Trump schlug auch vor, „mögliche Gebietsaustausche“ zu diskutieren , eine Haltung, die mit den verfassungsrechtlichen roten Linien der Ukraine bezüglich der territorialen Integrität und dem internationalen Konsens über Russlands Annexion der Krim kollidiert.  

Trumps explizite Aussage, dass „wenn wir keinen Trilat haben, dann die Kämpfe weitergehen“, positioniert das vorgeschlagene trilaterale Treffen als direkte Bedingung für die Beendigung des Blutvergießens. Dies verleiht ihm erheblichen Einfluss, legt ihm aber auch die Verantwortung auf, Ergebnisse zu liefern, was das Risiko birgt, dass er, sollte das Treffen nicht zustande kommen oder keine Ergebnisse liefern, für die Fortsetzung des Krieges verantwortlich gemacht wird.

Trumps Aussage ist eine hochriskante Erklärung. Indem er die Fortsetzung der Kämpfe direkt mit dem Erfolg des trilateralen Treffens verknüpft, behauptet er nicht nur seine zentrale Rolle, sondern übt auch immensen Druck auf alle Parteien aus, teilzunehmen und Ergebnisse zu erzielen.

Dies ist eine klassische „Deal-Maker“-Taktik: Dringlichkeit schaffen und Ergebnisse direkt mit seiner Beteiligung verknüpfen. Es bedeutet jedoch auch, dass, wenn das trilaterale Treffen nicht stattfindet oder keinen Durchbruch bringt, die Schuld für den anhaltenden Konflikt ihm zugeschrieben werden könnte, was sein Image als „Friedensstifter“ untergraben könnte. Dies ist ein riskantes Spiel, das die personalisierte und hochriskante Natur seiner Diplomatie hervorhebt.

Unser Fazit: Es wird nicht funktionieren

Die Analysten des Human Invest Think Tanks (HITT) gehen mit hoher Wahsscheinlichkeit davon aus, dass die Sache scheitern wird. Denn es sind 3 entscheidende Hürden zu nehmen. Bilaterales Treffen (Selenskyj-Putin), Trilalterales erstes Treffen (Selenskyj-Putin-Trump-). Weitere Treffen an denen dann die eigentlichen Verhandlungen um die Kernfragen stattfinden. Zum Beispiel zum Thema: Gebietsabtretungen / Gebietstausch (mit wenig Aussicht auf Einigung).

Noch ist nicht einmal bestätigt ob Putin Selenskyj als legitimen Verhandlunhgspartner für die Ukraine überhaupt anerkennt. Die bisherige Lesart der Russen ist, dass es sich lediglich noch um einen Machthaber handelt, dessen Amtszeit längst abgelaufen ist, und der diktatorisch mit Kriegsrecht einer rauschgiftsüchtigen Nazi Regierung vorsteht.

Wer verantwortet ein Scheitern?

Es wird deshalb die Frage sein, wie die USA in Form von Präsident Trump auf ein Scheitern reagieren wird. Da er selbst keinesfalls „Schuld sein kann“, wird es wohl eine der beiden anderen Parteien sein. Und da mit Russland noch große weitere Geschäfte geplant sind (darüber wurde massgeblich in Alaska ebenfalls gesprochen – wir werden noch darüber berichten), wird es wohl die Ukraine sein.

Spannend wird dann auch die Reaktion der Europäer sein. Und zwar, falls sie nicht von vorneherein für einen Misserfolg mitverantwortlich gemacht werden, ob sich dann deren Vasallen Natur so richtig zeigt und sie umschwenken. Die USA wird dann jedoch wohl von diesem europäischen Unsinn endgültig genug haben. Der Krieg wird dann voraussichtlich jedoch mit alleiniger EU Unterstützung noch eine Weile fortgeführt. Eben so lange, bis die europäischen Bürger die Politiker, die ihnen das eingebrockt haben, zum Teufel jagen.

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