China ist am Ziel: Wie die USA die ganze Welt bedroht und dabei selbst verliert (Video)

Die Festungsfalle: Wie Trumps Davos-Auftritt die Weltordnung neu schreibt und die USA sich hinter Schutzmauern selbst zerstören. Ein Ultimatum verändert alles!

Als Donald Trump am 21. Januar 2026 beim Weltwirtschaftsforum in Davos die Bühne betrat, ahnte kaum jemand, dass dieser Auftritt die geopolitische Landkarte für immer verändern würde. Was zunächst nach einem weiteren dummen Auftritt des senil wirkenden US-Präsidenten aussah, entpuppte sich zum Schrecken der Anwesenden als strategischer Wendepunkt. Allerdings überhaupt nicht im Sinne amerikanischer Interessen.

Trump sprach über Zölle, über Grönland, über amerikanische Macht. Er griff Kanada an, demütigte Europa und drohte mit wirtschaftlicher Zerstörung. Während er seine gedankliche Festung baute, saß Peking still da, beobachtete, und lächelte. Denn was Trump nicht verstand: Er gewann die Schlacht im Saal, verlor aber in diesem Augenblick die Welt.

Sehen Sie sich hier das KI (AGI) Analyse Video an. Bereitgestellt vom HITT. Nützlich kann es jedoch sein, vor dem Ansehen zuerst den Rest dieses Beitrags zu lesen.

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Ein Verbündeter wird öffentlich gedemütigt

Besonders brisant war Trumps Umgang mit Kanada. Vor laufenden Kameras sagte er zu Premierminister Mark Carney: „Kanada lebt wegen der Vereinigten Staaten. Merken Sie sich das, Mark !“ Diese öffentliche Demütigung vor der versammelten Weltelite war kein Ausrutscher, sondern ein bewusstes Ultimatum.

Carney selbst hatte am Tag zuvor ein Wort verwendet, das alles zusammenfasst: Ruptur. Keine Transition, keine Anpassung – ein Bruch. Etwas ist zerbrochen, das sich nicht mehr reparieren lässt.

Die Zahlen sprechen für sich: Die USA und Kanada teilen sich die längste unverteidigte Grenze der Welt – 8.901 Kilometer ohne Mauern oder Kontrollpunkte. 75% der kanadischen Exporte gehen in den Süden, also in die USA. Amerikanische Lieferketten hängen von kanadischen Rohstoffen ab. Dies ist deshalb nicht nur eine Allianz, sondern ein einziger wirtschaftlicher Organismus. Und Trump hat gerade einem Teil dieses Organismus gesagt, er solle dankbar sein, dass er überhaupt existiere.

Chinas unverhofftes Geschenk

Für China war Trumps Auftritt ein Propagandasieg ohne eigenes Zutun. Jahrelang hatte Peking der gesamten Welt, jedoch vor allem dem globalen Süden erzählt, dass Amerika kein Freund, sondern ein Hegemon sei. Ein Staat für den westliche Partnerschaften nur die Tarnung für Ausbeutung seien. Trump bestätigte all das nun live vor der Kamera, in der elitärsten Versammlung westlicher Macht. Nicht mit chinesischer Propaganda, sondern mit seinen eigenen Worten.

Die Zahlen der chinesischen Belt and Road Initiative (Neuen Seidenstrasse) sprechen hingegen Bände: 150 Länder, 75% der Weltbevölkerung, mehr als die Hälfte des globalen BIP. Kumulative Investitionen von über einer Billion Dollar. Allein im ersten Halbjahr 2025 investierte China 123 Milliarden Dollar – ein Rekord. Während Trump Mauern baut, errichtet China Brücken. Während Amerika droht, bietet China Handel an. Und die Welt entscheidet sich.

Die Golden Dome: Sicherheit oder Destabilisierung?

Trump preist sein neues Raketenabwehrsystem „Golden Dome“ als unzerstörbaren Schild an. Das System soll Amerika vor jedem Angriff schützen – Hyperschallraketen, ballistische Raketen, Marschflugkörper. Alles soll abgefangen werden.

Doch die Kosten explodieren: Trump spricht von 175 Milliarden Dollar. Das Congressional Budget Office schätzt 542 Milliarden. Bloomberg rechnet mit 1,1 Billionen. Das konservative American Enterprise Institute kommt auf 3,6 Billionen über 20 Jahre.

Aber die Kosten sind nicht das eigentliche Problem. Das Problem ist die strategische Logik: Trump will Amerika unverwundbar machen, während der Rest der Welt verwundbar bleibt. Strategen nennen das destabilisierend. Wenn eine Seite glaubt, unverwundbar zu sein, könnte sie versucht sein, aggressiver zu handeln. Wenn die andere Seite ihre Abschreckung jedoch neutralisiert sieht, könnte sie versucht sein noch stärker nachzulegen , oder sogar zuerst zuzuschlagen.

Grönland: Physik statt Diplomatie

Um dieses System zu bauen, braucht Trump Grönland. Die kürzeste Flugbahn für Interkontinentalraketen von Russland und China nach Nordamerika führt über die Arktis – über Grönland. Das ist keine Immobilienfrage, das ist Physik.

Deshalb drohte Trump acht europäischen Ländern mit Zöllen: Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Dänemark, Schweden, Norwegen, die Niederlande, Finnland. 10% sofort, 25% bis Juni – außer das Territorium wird verkauft. Und Europa knickte bisher ein. Nach einem Treffen mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte wurden die Zölle ausgesetzt.

Ein Verbündeter, der mit Handelskrieg droht, weil man eine Insel nicht verkaufen will, ist gefährlicher als ein Feind. Bei einem Feind weiß man wenigstens, woran man ist.

Europas verzweifelte Antwort

Die Europäische Kommission reagiert mit „Rearm Europe“: 800 Milliarden Euro für Verteidigung bis 2030. Ursula von der Leyen nannte es einen „Nixon-Moment“ für Europa – die Erkenntnis, dass der große Bruder nicht mehr zur Rettung kommt.

Aber nennen wir die Dinge beim Namen: Das ist Panik. 800 Milliarden Euro klingen massiv, doch verteilt auf 27 Mitgliedstaaten über fünf Jahre wird es bescheiden. Das amerikanische Verteidigungsbudget allein übersteigt 850 Milliarden jährlich. Europa kann die amerikanische Unterstützung damit nicht ersetzen.

Zudem bleibt Europa abhängig: 80% der europäischen Militärbeschaffung stammt aus Importen, hauptsächlich aus den USA. Kampfjets, Aufklärungsradar, Logistiksysteme, Raketenabwehr – und der nukleare Schirm mit 100.000 amerikanischen Soldaten. Der Rearm-Europe-Plan ist kein Wendepunkt, sondern ein verzweifelter Versuch, die Abhängigkeit zu reduzieren, während man gleichzeitig anerkennt, dass sie nicht beseitigt werden kann.

Der dritte Weg: Kanada und Europa suchen Alternativen

Kanada und die europäischen Mittelmächte suchen deshalb einen dritten Weg – Allianzen, die sowohl die USA, aber auch China möglichst ausschließen sollen. Doch der Drache lächelt. Handelsdiversifizierung, neue Partnerschaften mit Indien (jährliches Wachstum über 7%), Verhandlungen mit der EU. Ein dichtes Netz von Verbindungen, das Alternativen bietet, wenn die primäre Beziehung versagt.

Der kanadische Premierminister Carney verließ Davos, ohne Trump zu treffen. Er flog nach Indien, um ein Handelsabkommen zu verhandeln. Er stellt auch die Beziehungen zu China nach Jahren diplomatischer Kälte wieder her, und wird dort mit offenen Armen empfangen. Die Botschaft ist klar: Kanada wird nicht alle Eier in einen Korb legen. Europa wohl auch nicht.

Chinas Staatchef Xi Jinping empfingt am 23.01.2026 Kanadas Premierminister Mark Carney zu einem Blitzbesuch in Beijing.

Die bittere Ironie, Trump hat sein erklärtes Ziel erreicht: Europa wird mehr für Verteidigung zahlen, Verbündete erhöhen ihre Beiträge, die Last wird geteilt. Aber Europa beginnt auch sich gleichzeitig von Amerika zu entkoppeln.

Die Ironie ist sogar noch bitterer: Europa hat bereits den Preis dafür bezahlt, dass es nach der Ukraine-Invasion auf russische Energie verzichtete. Es wandte sich amerikanischem Flüssigerdgas zu und wurde abhängiger von den USA. Und jetzt wird dort schändlicherweise diese Abhängigkeit als Waffe gegen Europa eingesetzt.

Ein Verbündeter, der mit Zöllen droht, weil man ein Territorium nicht aufgibt. Ein Verbündeter, der wirtschaftliche Unterwerfung als Gegenleistung für Sicherheit verlangt. Ein Verbündeter, der Werte öffentlich verspottet, während er private Loyalität verlangt. Das ist keine Partnerschaft – das ist Extraktion.

Die Bilanz: Ein Pyrrhussieg

Auf der Aktivseite: Die amerikanische Wirtschaft wächst dank Deregulierung. Die Ölproduktion ist auf Rekordniveau, die Gaspreise auf einem Vierjahrestief. Die Golden Dome verspricht mögliche Unverwundbarkeit. So ein Versprechen hat es seit Ronald Reagens gescheitertem „Star Wars“ Programm nicht mehr gegeben. Verbündete zahlen mehr für Verteidigung. Doch zahlen sie zukünftig an die USA? Der Zugang zu Grönland wurde durch wirtschaftlichen Zwang erst einmal gesichert. Doch für wie lange ist dies eine exklusive Vereinbarung? Denn auch der Drache liegt auf der Lauer, und er bringt wenn nötig Geschenke für die Einheimischen mit.

Auf der Passivseite: Die USA sind zu einer einsamen Insel geworden. Die Festung Amerika ist uneinnehmbar, aber von einer zunehmend feindlichen Welt umgeben. Durch die Zerstörung der transatlantischen Einheit hat Trump China gegeben, was Peking jahrzehntelang nicht erreichen konnte: ein Europa, das nach Alternativen zu den USA sucht. Sowie auch einen globalen Süden, der von der räuberischen Natur des Westens nun überzeugt ist.

China füllt das Vakuum

Der Rückzug des Westens aus globalem Engagement, die Kürzung amerikanischer Hilfe, die Priorisierung von harter über weicher Macht – all das hat ein Vakuum geschaffen, das China methodisch füllt.

Eine aktuelle Umfrage der Alliance of Democracies Foundation zeigt: Zum ersten Mal ist die globale Wahrnehmung der USA unter die von China gefallen. Die Gunst gegenüber Peking steigt, die gegenüber Washington sinkt.

Brasiliens Chefberater von Präsident Lula antwortete auf Trumps Zolldrohungen bemerkenswert offen: „Diese Drohungen verstärken unsere Beziehungen zu den BRICS, weil wir diversifizierte Beziehungen bevorzugen und nicht von einem Land abhängig sein wollen.“

Die Zahlen lügen nicht

Laut Internationalem Währungsfonds wird der BRICS-Block bis 2028 37,6% des globalen BIP ausmachen. Die G7 schrumpft auf 28,2%. Das ist keine Prognose – das ist Mathematik.

Die BRICS-Wirtschaften werden voraussichtlich mit 4-5% wachsen, die G7 mit 1,3-1,8%. Der erweiterte BRICS-Block repräsentiert bereits 45% der Weltbevölkerung und schließt schnell zu 40% des globalen BIP auf.

Die Nutzung nationaler Währungen für Handelsabwicklungen – insbesondere Yuan, Rupien und Rubel – beschleunigt die Abkehr von der Dollardominanz.

Das Paradox der Festung

Je undurchdringlicher die Mauern, desto mehr isoliert man sich. Je mehr man Verbündete unter Druck setzt, desto mehr suchen diese Alternativen. Je mehr man demonstriert, dass man keine Freunde hat, nur Diener – desto mehr planen die Diener ihre gemeinsame Freiheit.

Der Westen als politische Einheit stirbt. An seiner Stelle steht ein einsamer amerikanischer Hegemon: Reich, mächtig und isoliert. Und eine momentan noch fragmentierte Welt, die sich bei Alternativen zur amerikanischen Dominanz jedoch in Zeitraffer organisiert. Während die USA das Tor verschließen, bietet sich für China die Möglichkeit, den Rest der Welt gegen die Festung zu organisieren. Jeder weiss wie solche Kämpfe ausgehen. Irgndwann brechen auch die stärksten Mauern oder die Insassen der Festung gehen an eigenem Siechtum zugrunde.

Die Lektion der Geschichte

In der Geschichte haben Festungsstaaten in bemerkenswerter Weise nur kurzfristige Sicherheit erreicht. Sie bauten uneinnehmbare Mauern, schufen autarke Wirtschaftssysteme, überzeugten sich selbst, dass sie niemanden brauchen. Und dann entwickelte sich die Welt draussen schneller weiter als sie selbst.

Niemand hat mit solchen Dingen mehr Erfahrung als China. Sie selbst fühlten sich lange, bis etwa in die Mitte des 19. Jahrhunderts hinein, unbesiegbar, sowie und als Nabel der Welt. Geschützt durch die größte und mächtigste Mauer die je gebaut wurde. Aus Arroganz und Dekadenz wurde die westliche Welt gemieden und verlacht, die zwischenzeitlich jedoch ins Industriezeitalter eingetreten war. China hatte dem nichts entgegenzusetzen und erlebte den Niedergang der bis zur 2. Hälfte des 20 Jahrunderts anhielt.

Auch die Sowjetunion baute eine Festung, diesmal aus Ideologie – sie brach zusammen, als die Welt aufhörte, sich für Ideologie zu interessieren. Das japanische Kaiserreich baute eine Festung militärischer Macht. Diese verfiel jedoch als es von Ressourcen abgeschnitten wurde. Das britische Empire baute eine Festung der Seemacht – es ging bankrott durch Kriege, die es gewann, aber nicht bezahlen konnte.

Amerikas Festung ist in den Details anders, aber nicht in der Essenz. Sie basiert auf Energiedominanz, noch technologischer Überlegenheit, den Glauben an militärische Unverwundbarkeit – und der Annahme, dass der Rest der Welt keine andere Wahl hat.

Aber der Rest der Welt hat immer Wahlmöglichkeiten.

Die neue Weltordnung

China bietet ein Entwicklungsmodell basierend auf Infrastrukturinvestitionen statt ideologischer Ausrichtung. Kredite ohne politische Bedingungen. Partnerschaften, die trotz ihrer Mängel keine Unterwerfung erfordern.

Der globale Süden bietet eine lose Koalition von Nationen, die es leid sind, Bauern in Großmachtspielen zu sein. Ein Markt von 8 Milliarden Menschen, der zunehmend bestimmt, wohin Kapital fließt, wo Technologie entwickelt wird, wo die Zukunft gebaut wird.

Europa, auch wenn geschwächt und abhängig, bietet noch eine Alternative: ein Modell der Zusammenarbeit statt Zwang, Regeln statt Macht, Multilateralismus statt Unilateralismus.

Fazit: Stärke als Gefängnis

Amerika kann das stärkste, das reichste, das technologisch fortschrittlichste Land sein. Aber wenn es auch das isolierteste ist, wenn seine Verbündeten Vasallen sind und seine Partnerschaften Transaktionen – dann wird Stärke zu einem Gefängnis.

Die Mauern der Festung halten Feinde draußen, aber sie machen auch das Innere der Festung zu einem Gefängnis. Das ist die Lektion, die Davos 2026 lehrt. Das ist die Realität, die das nächste Jahrzehnt offenbaren wird.

Die regelbasierte internationale Ordnung, die die globale Politik seit dem Zweiten Weltkrieg geprägt hat, kommt nicht zurück. Nostalgie ist keine Strategie. Und in dieser fragmentierten Welt wird Amerika, zumindest noch eine Zeit lang, das stärkste, jedoch nicht mehr das reichste, aber mit Sicherheit das am meisten gehasste Land auf dem Planeten sein.

Das ist die Festungsfalle: Taktischer Triumph, strategischer Selbstmord.


Die Vereinigten Staaten werden stärker und einsamer zugleich. Die Festung ist noch uneinnehmbar, aber sie ist auch ein Gefängnis. Die Mauern, halten sowohl Feinde wie auch Freunde draußen. Und in einer Welt, in der Verbindungen Macht sind, ist Isolation tödlich.

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US Finanzministerin kritisiert Chinas Exporte und bettelt um wirtschaftliche Nachsicht

Janet Yellen, die US-Finanzministerin, äußerte bei ihrem Besuch in Guangzhou (China) Bedenken über die riesigen Exporte Chinas. Sie betonte, dass China zu viele Produkte herstellt, besonders im Bereich der sauberen Energie, und dass die Welt diese Mengen nicht aufnehmen könne. Es stellt sich nun die Frage was sie eigentlich damit sagen will?

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In Cina beginnt heute das Neue Jahr im Zeichen des Drachen

Heute am 10. Februar beginnt für die mehr als 1.400 Millionen Menschen in China, sowie für die Chinesen in aller Welt das neue Jahr 2024. Dies wird traditionell 15 Tage lang gefeiert und steht diesmal ganz im Zeichen des Drachen.

Kleine wie große Häuser sind geschmückt mit bunten Lampions und die Wolkenkratyer der Millionstädte erleuchten mit Milliarden roter LED’s die Nacht. In den Familien werden zum gemeinsamen Abendessen die leckersten Speisen aufgetischt und Menschen aus dem ganzen Land machen sich auf den Weg in ihre Heimatorte. Die größte Familenzusammenführung hat begonnen, um gemeinsam fröhlich yu feiern. Mehr noch als in Europa ist die Zeit rund um den Jahreswechsel in China etwas ganz Besonderes. Und hierbei wird in China sowie in weiten Teilen Asiens das neue Jahr immer ein paar Wochen später begrüßt als bei uns im Westen..

Der Drache

2024 ist in China das Jahr des Drachen. Der Drache ist eines der beliebtesten Tierkreiszeichen, denn er steht in der chinesischen Mythologie für Glück, Güte, Intelligenz und Reichtum. Wer im Jahr des Drachen geboren wurde, gilt also als besonders glücklich. Weil der Drache finanziellen Erfolg verheißt, werden in solchen Jahren auch überdurchschnittlich viele Firmen gegründet.

Die positiven Eigenschaften des Drachen führten in Kombination mit der in China lange gültigen Ein-Kind-Politik dazu, dass es alle zwölf Jahre – in den Jahren des Drachen – einen echten Babyboom gab. Neben einem Tier wird jedem Jahr auch eines von fünf Elementen zugeordnet. In diesem Jahr ist das Element Holz an der Reihe, weshalb am 10. Februar das Jahr des Holz-Drachen beginnt.

In China feiert man nach dem Mondkalender

Das neue Mondjahr beginnt am zweiten Neumond nach der Wintersonnenwende und damit immer zwischen dem 21. Januar und dem 20. Februar. Deshalb kann der Beginn des neuen Jahres um mehrere Wochen variieren. Im chinesischen Kalender gibt es 12 Monate, die jeweils aus 29 oder 30 Tagen bestehen. Ein ganzes Jahr hat insgesamt zwischen 353 und 355 Tagen und ist damit zehn bis 13 Tage kürzer als das westliche Sonnenjahr.

Um das auszugleichen, wird alle zwei oder drei Jahre ein dreizehnter Monat, ein sogenannter Schaltmonat eingeschoben. Dadurch wird erreicht, dass sich das Neujahrsfest nicht zu weit verschiebt, sondern immer in die Zeit zwischen dem 21. Januar und dem 21. Februar fällt.

Die Farbe Rot

Diese steht für Glück, Freude und Wohlstand. Deshalb tragen viele Menschen zum Neujahrsfest rote Kleidung, schmücken ihr Haus mit roten Lampions und verschenken Geld in kleinen roten Umschlägen, den sogenannten Hongbao.

Die Neujahrs Reisewelle

Fast alle Firmen und Geschäfte bleiben über die Feiertage geschlossen und für viele Menschen ist es die einzige arbeitsfreie Zeit im Jahr. Diese Tage werden von vielen für den traditionellen Familienbesuch genutzt, weshalb jedes Jahr hunderte Millionen Menschen kreuz und quer durchs ganze Land reisen. Im vergangenen Jahr zählte das chinesische Verkehrsministerium rund 226 Millionen Fahrten während der Feiertage. Deshalb gilt das Neujahrsfest auch als die größte jährliche Völkerwanderung der Welt.

Was isst man in China zum Neuen Jahr?

Statt Raclette oder Fondue, wie bei den Schweizer Human Invest Mitarbeitern, gibt es zum chinesischen Neujahrsfest alles Mögliche zu essen. Hauptsache viel, denn das Teilen und das gemeinsame Essen stehen dabei in China im Vordergrund. Viele verschiedene Gerichte kommen in die Mitte des Tisches und alle dürfen sich bedienen.

Eine besondere Bedeutung haben dabei Fischgerichte, da das chinesische Wort für Fisch genauso klingt, wie das Wort für Überfluss, was Wohlstand bedeutet. Auch „Jiaozi“ genannte Teigtaschen – kleine Maultaschen – werden häufig serviert. Sie sollen an antike Geldstücke erinnern und Reichtum bringen.

Chinesische Neujahrswünsche

Trotz heutiger E-Mail werden viele traditionelle Glückwunschkarten mit der Post versendet. Auf vielen dieser Karten, die manche Familien gleich bündelweise verschicken, wird sich ein „Frohes neues Mondjahr“ gewünscht. Auch Erfolg, Wohlstand, Glück oder Reichtum wird sich zum neuen Jahr häufig gewünscht. Weniger üblich ist es, sich Gesundheit zu wünschen. Allein das laute Aussprechen von Gesundheitswünschen gilt als schlechtes Omen und ist verpönt. Übrigens ein wichtiger Hinweis für westliche Geschäftsleute.

Welche besonderen Neujahrsbräuche gibt es?

Fast immer geht es darum, das Böse fernzuhalten und sich Glück für das kommende Jahr zu sichern. Viele Menschen verzichten beispielsweise darauf, sich in den Tagen um den Jahreswechsel neue Schuhe zu kaufen, weil die Worte für „Schuhe“ und für „böse“ einander im Chinesischen sehr ähnlich sind. Aus einem ähnlichen Grund gehen viele Menschen in dieser Zeit nicht zum Friseur: Das Wort für „Haar“ klingt fast so wie das für „Glück“ – und das will man sich natürlich nicht abschneiden.

Auch die eigene Wohnung wird vorbereitet, damit das Glück seinen Weg hinein findet. Staub und damit das Pech des alten Jahres wird hinausgefegt, dazu lassen viele Menschen Fenster und Türen offen, um Glück und Segen hineinzulassen. Wer nachts das Licht oder eine Kerze brennen lässt, will dem Glück in der Dunkelheit den Weg weisen.

Gibt es auch Geschenke zum Neujahrsfest?

Ja natürlich und sie sind ein wichtiger Bestandteil. . Und ganz besonders die Kinder warten deshalb sehnsüchtig auf den Neujahrstag, genauso wie westliche Kinder auf die Bescherung zu Weihnachten. Hier bekommen sie Süßigkeiten und viel Spielzeug, Erwachsene vor allem Zigaretten oder Alkohol. Auch Einrichtungsgegenstände und Küchenutensilien für die Frau sind sehr beliebte Geschenke.

Die Wichtigkeit von Horoskopen

Die Tierkreiszeichen, von denen der Drache nur eines ist, sind sehr präsent im Alltag von Chinesinnen und Chinesen. Insbesondere beim Thema Dating spielt die chinesische Astrologie, auch als chinesisches Horoskop bezeichnet, eine große Rolle. Denn hier gibt es Tierkreiszeichen, die besser oder schlechter zusammenpassen. Auch um die unhöfliche Frage nach dem Alter seines Gegenübers zu umgehen, wird gerne danach gefragt, im Zeichen welchen Tieres die andere Person geboren ist. Da sich die Zeichen nur alle zwölf Jahre wiederholen, kann so oft auf das Alter geschlossen werden. Auch im Geschäftsleben, und ganz besonders bei Bankgeschäften und Geldanlagen spielen die Tierkreiszeichen en in Verbindung mit Horoskopen noch immer eine sehr große Rolle.

Das Element Holz

Wie bereits geschrieben steht 2024 im Zeichen des Drachen der den Menschen traditionell Glück und Wohlstand bringt. Jedes Tierkreiszeichen wird jedoch mit einem von fünf Elementzeichen kombiniert (Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser) die eine folge von 5 Jahren durchlaufen. So gibt es eine bestimmte Kombination nur alle paar Jahrzehnte. Dieses Jahr ist es das Element Holz, und so spricht man vom Holz-Drachen.

Holz steht dabei für ein natürliches Wachstum, ein gedeihen und nach oben streben. In Kombination mit dem kraftvollen glücksbringenden Drachen eine perfekte Kombination für Investitionen. Diese Dinge werden von westlichen Finanzexperten als völlig bedeutungslos angesehen, wir bei Human Invest wissen jedoch um deren Wichtigkeit. So wird die Kauf- und Investionszurückhaltung dieses Jahr enden, was im Land einen gewaltigen Wirtschaftsschub erzeugen wird. Wir bei Human Invest wissen, 1.400 Millionen Menschen sind eine Macht, die man niemals unterschätzen darf.

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Chinas Wirtschafts-Bashing durch die Propaganda westlicher Medien

Über China hört man zur Zeit viel in den Medien. So scheint sich momentan eine neue gesteuerte Bashing Welle anzubahnen. Diese hat diesmal augenscheinlich vor allem das Ziel die chinesische Ökonomie schlechtzureden. Doch wie steht es wirklich um Chinas Wirtschaft?

Human Invest als großer schweizerisch-asiatischer Finanzdienstleider möchte deshalb mit diesem Artikel sachliche Aufklärung leisten.

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Der Westen verliert an Gewicht. China schafft neue Weltordnung,

Die englisch sprachige Version dieses Artikels finden Sie hier.

Der wohl bedeutendste deutsche China Experte Frank Sieren geht mit dem Westen hart ins Gericht. So ist China längst Weltmacht. Doch westliche Staaten schaffen es nicht, sich zu positionieren. Frank Sieren erklärt deshalb in einem Interview mit dem freien Author Clemens Sarholz, welche Fehler Außenministerin Annalena Baerbock und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auf der internationalen politischen Bühne machen – und er zeigt auf, was Angela Merkel besser gemacht hat. Zuallererst, glaubt Sieren, muss sich die EU auf eine gemeinsame Strategie einigen.

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Viele Anfragen erreichten uns zur Problematik um Taiwan. Genau wie der unselige Krieg in der Ukraine ist dies ein Thema, dass sehr vielen Menschen Sorge bereitet. Auch Human Investor ist dieser Sache nachgegangen, und der Think Thank unserer Muttergesellschaft Human Invest hat uns hierzu eine umfangreiche Analyse des Sachverhalts vorgelegt. Um die Taiwan Frage etwas umfassender beurteilen zu können, muss man lt. den Human Invest Analysten vor allem auch in die Vergangenheit blicken. Der rechtliche Status von Taiwan ist nämlich geschichtlich betrachtet keinesfalls so klar definiert, wie es uns die Volksrepublik China, sowie auch das neuzeitliche „Staatsgebilde“ Taiwan darlegen möchten.

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Neuer Kundenrekord – seit Mai nun Tausende neuer Human Invest Konten

Dies führte aktuell bei neuen Kontoanträgen zu einem großen Bearbeitungsrückstand. Schon ab März 2022, dem Beginn unserer beiden großen Sonderaktionen, verzeichneten wir eine stetig steigende Nachfrage. Wir waren jedoch der Meinung, dies würde sich in der Urlaubszeit wieder stark reduzieren. Doch durch die Kriegsereignisse, sowie die prognostizierte kommende Wirtschaftslage in Europa, hielt der Boom unvermindert an. Eine schwierige Corona Lage in China, führte dabei ebenfalls zu weiteren Verzögerungen.

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