Gipfeltreffen im Weißen Haus zur Ukraine: Analyse der diplomatischen Ergebnisse vom 18. August 2025

Ein historisches Treffen

Am 18. August 2025 war das Weiße Haus Schauplatz hochrangiger diplomatischer Gespräche, die US-Präsident Donald Trump, den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und eine Delegation wichtiger europäischer Staats- und Regierungschefs, darunter die Präsidentin der Europäischen Kommission und der NATO-Generalsekretär, zusammenführten. Selten sah man so viel hochrangige Gäste im Weißen Haus, weshalb man von einem historischen Treffen sprechen kann.

Dieses Zusammentreffen erfolgte unmittelbar auf das Gipfeltreffen von Präsident Trump mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin am 15. August in Alaska. Das übergeordnete Ziel dieser Treffen war es, den langjährigen Stillstand im Krieg zwischen Russland und der Ukraine zu überwinden und einen Weg zu einem dauerhaften Frieden zu ebnen.

Dieser Bericht fasst die öffentlich zugänglichen Informationen, jedoch auch Erkenntnisse asiatischer Quellen zu einer komplexen Interaktion zusammen. Im Human Investor Blog erhalten sie stets das gesamte Bild. Lesezeit deshalb 15 Minuten.

Er analysiert die konkreten Vereinbarungen, die Bereiche der Meinungsverschiedenheiten und die umfassenderen Auswirkungen auf die Lösung des Konflikts. Die Zusammenkünfte verdeutlichten die Bemühungen, eine neue Phase des Dialogs einzuleiten, die von den Beteiligten als potenzieller Wendepunkt in einem seit fast vier Jahren andauernden Konflikt angesehen wird.  

Das bilaterale Treffen zwischen Trump und Selenskyj: Erste Eindrücke und „sensible Punkte“

Die Gespräche begannen mit einem direkten bilateralen Treffen zwischen Präsident Trump und Präsident Selenskyj. Diese persönliche Sitzung diente als entscheidender Auftakt für die darauf folgenden umfassenderen multilateralen Diskussionen. Die Bedeutung dieses Treffens wurde durch die Anwesenheit und die Erwartungen der europäischen Verbündeten unterstrichen, die die Wiederbelebung des Dialogs durch Präsident Trumps Bemühungen lobten.  

Der ukrainische Präsident Selenskyj äußerte sich danach öffentlich positiv über das Gespräch und beschrieb es als „sehr gut“. Er erwähnte, dass sie über „sehr sensible Punkte“ gesprochen hätten, ohne jedoch spezifische Details dieser Punkte preiszugeben. Trotz dieser Zurückhaltung war Selenskyjs allgemeiner Ton optimistisch, was auf einen konstruktiven Austausch hindeutete.

Er drückte auch seine Wertschätzung für die Vereinigten Staaten aus, die nun „Sicherheitsgarantien ins Spiel brachten“. Für ihn augenscheinlich ein sehr wichtiger Punkt.

Über die allgemeinen positiven Bemerkungen hinaus umfasste das bilaterale Treffen, lt. dem näheren Umfeld von Präsident Selenskyj, wichtige Themen wie die bereits erwähnten Sicherheitsgarantien für die Ukraine, den Austausch von Gefangenen und die Aussicht auf ein 3er Treffen mit Putin, Selenskyj und Trump. Präsident Selenskyj erläuterte dem amerikanischen Präsidenten auch die Lage auf dem Schlachtfeld aus seiner Sicht, indem er ihm eine eigens dafür mitgebrachte Karte zeigte.  

Auffallend war Selenskyjs vorsichtige diplomatische Haltung während dieses Treffens. Es wurde beobachtet, dass er „vorsichtig war, Trump nicht zu irritieren“, indem er öffentlich nicht seine Ablehnung von Gebietsabtretungen wiederholte und seinem Gastgeber wiederholt für die Bemühungen zur Lösung des Konflikts dankte. Diese strategische Herangehensweise der Ukraine deutet auf einen bewussten Versuch hin, positive Beziehungen aufrechtzuerhalten und Trumps anhaltendes Engagement im Friedensprozess zu sichern.

Angesichts Trumps transaktionalem und oft unberechenbarem diplomatischem Stil zielte Selenskyj, nach Aussage asiatischer Analysten, wahrscheinlich darauf ab, Einigkeit und Dankbarkeit zu demonstrieren, um Trumps Vermittlungsbemühungen zu bestätigen. Dieser pragmatische Ansatz priorisiert die fortgesetzte Einbindung Trumps in den Friedensprozess, da seine direkte Verbindung zu Putin und das Potenzial für US-Unterstützung von unschätzbarem Wert sind, selbst wenn dies bedeutet, öffentliche Meinungsverschiedenheiten über hochsensible Fragen wie die territoriale Integrität vorerst zurückzustellen.  

Europäische Staats- und Regierungschefs treten bei: Sicherheitsgarantien und kollektive Verpflichtungen

Nach der bilateralen Sitzung wurden die Diskussionen erweitert, um eine breite Delegation wichtiger europäischer Staats- und Regierungschefs einzubeziehen. Dazu gehörten NATO-Generalsekretär Mark Rutte, die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen, der britische Premierminister Keir Starmer, die italienische Premierministerin Giorgia Meloni, der finnische Präsident Alexander Stubb und der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz.

Dieses größere Treffen im East Room des Weißen Hauses dauerte über zwei Stunden, wobei einige Diskussionen in einem intimeren Format „nur für Führungspersönlichkeiten“ im Oval Office fortgesetzt wurden.  

Ein zentrales und verbindendes Thema unter allen anwesenden Staats- und Regierungschefs war die einstimmige Betonung der Notwendigkeit robuster Sicherheitsgarantien für die Ukraine. Diese Garantien werden als unerlässlich angesehen, um künftige russische Aggressionen abzuschrecken, und gelten von dieser Staatengruppe als „die Voraussetzung für jede Art von Frieden“.  „Abschrecken“ bedeutet aber stets auch „Bedrohen“, weshalb dieser Punkt von der Weltöffentlichkeit, besonders aber den BRICS Staaten, sehr skeptisch betrachtet wird.

Präsident Trump bestätigte, dass die USA „beteiligt“ sei und „Koordination“ für diese Garantien leisten würden. Er stellte jedoch klar, dass die Garantien „von den verschiedenen europäischen Ländern, und nur in Koordination mit den Vereinigten Staaten von Amerika, bereitgestellt würden“.

Obwohl er Tage zuvor erklärt hatte, „wir werden [der Ukraine] einen sehr guten Schutz geben“ , vermied es der Präsident, US-Truppen für eine kollektive Verteidigungsanstrengung zu verpflichten. Stattdessen deutete er eine „NATO-ähnliche“ Sicherheitspräsenz an, deren spezifische Details mit den EU-Führungspersönlichkeiten „ausgearbeitet“ werden müssten.  

Die europäischen Staats- und Regierungschefs zeigten sich bereit, zu den langfristigen Sicherheitsgarantien für die Ukraine beizutragen, wobei NATO-Chef Mark Rutte dieses kollektive Engagement als „Durchbruch“ bezeichnete.

Die Diskussionen drehten sich insbesondere um Garantien, die „dem NATO-Artikel 5 nachempfunden“ sind (gegenseitige Verteidigung), wobei die italienische Premierministerin Meloni anmerkte, dass Italien dieses Modell ursprünglich vorgeschlagen hatte.

Der französische Präsident Emmanuel Macron hob eine wichtige Übereinkunft unter den Staats- und Regierungschefs hervor, die Notwendigkeit einer „robusten ukrainischen Armee, die jedem Angriffsversuch widerstehen kann“, zu gewährleisten, und betonte, dass es „keine Begrenzung der Anzahl oder Kapazität der Waffen“ für die ukrainischen Streitkräfte als Teil eines Friedensabkommens geben sollte

. Der finnische Präsident Alexander Stubb deutete an, dass, obwohl Fortschritte erzielt wurden, die genauen Details der Sicherheitsgarantien „in der nächsten Woche hoffentlich ausgearbeitet würden. Er stellte fest, dass „nichts Konkretes“ bezüglich der Beteiligung der USA finalisiert sei, wobei er von Trump erwarte, sie in Zukunft über die Details zu informieren.  

Die konsequente Betonung „Artikel 5-ähnlicher“ Garantien durch europäische Führungspersönlichkeiten und Trumps Formulierung der US-Rolle lediglich als „Koordinator“ deutet auf eine strategische Ausrichtung hin zu einem Sicherheitsrahmen, der der Ukraine robuste Verteidigungsfähigkeiten ohne formelle NATO-Mitgliedschaft bietet.

Dieser Ansatz zielt darauf ab, auf keinen Fall „Rote Linien“ von Russland zu überschreiten, die eine echte NATO Mitgliedschaft der Ukraine niemals zulassen würden. Gleichzeitig bietet die neue Lösung die Möglichkeit, gemeinsam eine kollektive Sicherheit zu gewährleisten. Was jedoch gleichzeitig auch eine erhebliche Lastenverteilung für die europäischen Nationen bedeutet. Dies bedeutet konkret, es wird so richtig teuer. So bleibt es abzuwarten, ob dies in den Parlamenten der einzelnen EU Staaten überhaupt eine Mehrheit findet.

. Die wiederholte Erwähnung „Artikel 5-ähnlicher“ Garantien durch verschiedene europäische Staats- und Regierungschefs und die Tatsache, dass Italien dieses Modell vorgeschlagen hat, signalisiert eine klare, koordinierte europäische Strategie. Dies ist eine bewusste Entscheidung, der Ukraine eine glaubwürdige Verteidigungszusage zu geben, die unterhalb einer vollständigen NATO-Mitgliedschaft liegt, welche Russland als direkte Bedrohung ansieht.

Trumps „Koordinations“-Sprache steht im Einklang mit seiner „America First“-Haltung und signalisiert, dass die USA zwar beteiligt sein werden, die Hauptverantwortung und die Kosten für diese Garantien jedoch nahezu komplett bei Europa liegen werden. Dies stellt einen pragmatischen Ansatz zur kollektiven Sicherheit dar, der versucht, der Ukraine einen sinnvollen Schutz innerhalb der bestehenden geopolitischen Zwänge zu bieten, ohne dass die USA dadurch finanziell belastet wird.

Obwohl Präsident Trump „mögliche Gebietsaustausche unter Berücksichtigung der aktuellen Kontaktlinie“ als Diskussionsthema erwähnte , erklärte NATO-Generalsekretär Rutte ausdrücklich, dass die Staats- und Regierungschefs  nicht die Möglichkeit erörtert hätten, dass die Ukraine Territorium an Russland abtreten könnte.

Rutte betonte, dass „volle Klarheit“ über Sicherheitsgarantien eine Voraussetzung für solche Diskussionen sei. Trump betonte auch, dass die letztendliche Entscheidung über das Territorium bei Selenskyj und dem ukrainischen Volk liege.  

Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, und Präsident Selenskyj sprachen das „massive weltweite Problem der vermissten Kinder“ und den Austausch von Gefangenen an und betonten deren Rückführung als oberste Priorität in allen Friedensgesprächen.  

Dauerhafter Frieden durch noch mehr Waffen?

Die Vereinbarung, eine „robuste ukrainische Armee“ mit „keiner Begrenzung der Anzahl oder Kapazität der Waffen“ zu gewährleisten , gekoppelt mit dem Angebot der Ukraine, US-Waffen im Wert von 100 Milliarden Dollar zu kaufen (schenken), und der Bestätigung europäischer Länder, angeblich Milliarden für diese Waffengeschenke an die Ukraine auszugeben , deutet darauf hin, dass selbst inmitten von Friedensgesprächen die zugrunde liegende Strategie „Frieden durch Stärke“ ist.

Darüber kann man natürlich geteilter Meinung sein. Lt. China und Indien sieht man dabei eher ein Vasallentum der ehemals freien EU Staaten und eine gänzliche Unterordnung unter die Bedürfnisse der USA. Donald Trump mache wirklich „gute Deals“ , von denen er so stark ablenke, dass sie gar nicht Gesprächsthema seien. Man müsse lernen sich zukünftig auf solches Verhalten, auch in anderen Bereichen, einzustellen.

Dies impliziert die seltsame Erkenntnis der EU Führer, dass ein dauerhafter Frieden angeblich eine stark bewaffnete Ukraine, bzw. Restukraine (nach sehr wahrscheinlicher Abtretung zahlreicher Gebiete ) erfordert. Dies schafft ein Paradoxon: Während man Frieden anstrebt, bereiten sich die Parteien gleichzeitig auf einen anhaltenden Konflikt, oder zukünftige permanente Bedrohung Russlands vor.

Dies deutet auf eine tief verwurzelte Aversion, bzw. dadurch auch ausgelöstes Misstrauen gegenüber Russlands langfristigen Absichten. Es herrscht der Glauben, dass ausschliesslich militärische Stärke die ultimative Garantie für einen Frieden sei. Dies bringt natürlich fernöstliche Diplomaten zum Lächeln.

Dauerhafter Frieden basiert nach deren Ansicht  nämlich vor allem auf Handel, möglichst starker gegenseitiger Abhängigkeiten, die in einem gemeinsamen Wirtschaftsgefüge so stark miteinander verwoben sind, dass sie praktisch unauflösbar werden. Statt Kriegen erfolgt dann die sehr schonende, weil schleichende Übernahme des schwächeren Wirtschaftsgebiets.

Das Telefonat zwischen Trump und Putin: Den Weg für zukünftige Dialoge ebnen?

Im Anschluss des Gesprächs mit Selenskyj telefonierte Präsident Trump mit Präsident Putin in Russland. Dies wurde auch durch Trumps eigene Erklärungen auf Truth Social bestätigt. Bemerkenswerterweise unterbrach Trump sogar die Konsultationen mit den Europäern um Putin anzurufen“, was die Dringlichkeit und Direktheit seines Ansatzes unterstreicht.  Aus dem Umfeld von Trump wurde jedoch berichtet, dass das Gespräch bereits zuvor zeitlich terminiert war.

Der primäre erklärte Zweck des Anrufs war es, „die Vorkehrungen für ein Treffen zwischen Präsident Putin und Präsident Selenskyj an einem noch zu bestimmenden Ort zu vereinbaren“. Trump deutete weiter an, dass nach diesem anfänglichen bilateralen Treffen zwischen dem russischen und ukrainischen Führer ein „Trilat“ (3er Treffen) folgen sollte, an dem „die beiden Präsidenten plus er selbst“ beteiligt wären.  

Aus diesem spezifischen Telefonat gingen nur wenige konkrete Details hervor. Während Trump Optimismus hinsichtlich des Weges zum Frieden äußerte und behauptete, Putin habe zugestimmt, Sicherheitsgarantien für die Ukraine zu akzeptieren , wird diese Behauptung durch andere Berichte über das vorhergehende Alaska-Gipfeltreffen nicht vollständig untermauert , die auf einen Mangel an konkreten Vereinbarungen hindeuteten.

Darüber hinaus hatte das russische Außenministerium die Idee einer „NATO-Friedenstruppe“ in der Ukraine ausdrücklich abgelehnt , was auf potenzielle Widersprüche bezüglich der Art der „Sicherheitsgarantien“ hindeutet, die Putin akzeptieren könnte. Es blieb „unklar“, ob eine der beiden Seiten dem vorgeschlagenen Treffen oder sogar eines Datums dafür nach dem Anruf. zugestimmt haben.  

Aus russischer Sicht bestätigte der Kreml, dass Präsident Trump Präsident Putin über seine Gespräche mit Selenskyj und den europäischen Staats- und Regierungschefs informiert hatte. Russlands außenpolitischer Berater, Juri Uschakow, erklärte später, dass Putin und Trump sich „zugunsten“ der Fortsetzung direkter Gespräche zwischen russischen und ukrainischen Delegationen ausgesprochen und „die Idee einer Anhebung des Niveaus der direkten russisch-ukrainischen Verhandlungen“ diskutiert hätten, es aber nicht explizit klar sei, ob Putin dem trilateralen Format „vollständig zugestimmt“ habe.  

Trumps Entscheidung, Putin während oder unmittelbar nach dem Treffen im Weißen Haus anzurufen, unterstreicht seinen persönlichen, direkten Ansatz in der Diplomatie. Dies positioniert ihn als unverzichtbaren Vermittler im Konflikt. Dieser Ansatz umgeht traditionelle multilaterale Kanäle und zielt darauf ab, seine wahrgenommene Beziehung zu Putin zu nutzen, um einen Durchbruch zu erzwingen, was eine transaktionale Außenpolitik widerspiegelt.

Der Zeitpunkt von Trumps Anruf bei Putin (während des Treffens oder unmittelbar danach) ist in formellen diplomatischen Kreisen höchst unkonventionell. Dies, kombiniert mit seinem Beharren auf einem „Trilat“, bei dem er anwesend wäre, signalisiert deutlich seine Absicht, die zentrale Figur in allen Friedensverhandlungen zu sein.

Dies spiegelt nach chinesischen Analysten seinen Glauben wider, dass persönliche Beziehungen und direkte Gespräche zwischen Staatsoberhäuptern effektiver sind als etablierte diplomatische Strukturen. Diese Strategie kann zwar den Dialog beschleunigen, birgt aber auch das Risiko, Verbündete zu verprellen, wenn sie sich marginalisiert fühlen oder wenn Trumps persönliche Agenda (z. B. der Ehrgeiz, den Friedensnobelpreis zu erhalten ) kollektive Interessen überlagert.  

Der Weg zum Frieden: Vorgeschlagene Gipfeltreffen und Waffenstillstands-Dilemmata

Präsident Trump leitete nach eigener Aussage aktiv Vorkehrungen für ein direktes persönliches Treffen zwischen Präsident Putin und Präsident Selenskyj ein. Dieses Treffen, falls es zustande kommt, ist als Vorstufe zu einem „Trilat“ mit Trump selbst gedacht, mit dem Ziel, eine „vernünftige Chance zur Beendigung des Krieges“ zu bieten. Trump setzte einen kurzen Zeitrahmen für Fortschritte fest und erklärte: „In einer Woche oder zwei Wochen werden wir wissen, ob wir dies lösen werden oder ob diese schrecklichen Kämpfe weitergehen werden“. Er verknüpfte die Fortsetzung der Kämpfe explizit mit dem Ausbleiben eines trilateralen Treffens: „Wenn wir keinen Trilat haben, dann gehen die Kämpfe weiter“.  

Russlands Haltung zu Treffen: Putin und Trump „sprachen sich zugunsten“ der Fortsetzung direkter Gespräche zwischen russischen und ukrainischen Delegationen aus und diskutierten „die Idee, das Niveau der direkten russisch-ukrainischen Verhandlungen anzuheben“. Es blieb jedoch „unklar, ob eine der beiden Seiten dem vorgeschlagenen Treffen zugestimmt hat“ oder ob Putin selbst dem trilateralen Format „vollständig zugestimmt“ hat. Selenskyj erklärte, es gebe „kein Datum für ein Treffen mit Putin“, aber er sei „bereit für ein Gipfeltreffen“ in „jeder Art von Format, aber auf der Ebene der Staats- und Regierungschefs“. Er hoffte, dass es in Europa, in einem „neutralen Land“, stattfinden könnte.  

Die Waffenstillstandsdebatte: Ein wichtiger Dissenspunkt betraf den Zeitpunkt eines Waffenstillstands. Trump schien nach seinem Alaska-Gipfel mit Putin zunächst eine Verhandlung eines Friedensabkommens ohne sofortigen Waffenstillstand zu bevorzugen. Europäische Staats- und Regierungschefs, darunter der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz, „wichen“ jedoch von dieser Position ab und sprachen sich nachdrücklich für einen „sofortigen Waffenstillstand aus, während wir an einem dauerhaften Frieden arbeiten“.

Merz erklärte ausdrücklich: „Ich möchte einen Waffenstillstand vor dem nächsten Treffen sehen, das ein trilaterales Treffen sein sollte“. Der ukrainische Präsident Selenskyj, der zuvor auf einem Waffenstillstand vor den Gesprächen bestanden hatte, änderte pragmatisch seine Haltung und erklärte, sie müssten sich „ohne Bedingungen treffen“, um den Weg zum Frieden zu besprechen.  Nach Angaben internationaler Beobachter sollte Merz deshalb aufpassen, durch solche Statements seine Reputation nicht zu gefährden.

Selenskyjs strategischer Schwenk, sich „ohne Bedingungen zu treffen“, zeigt die pragmatische Anpassung der Ukraine an Trumps Vermittlungsstil und die wahrgenommene Notwendigkeit, diplomatische Kanäle offen zu halten.

Der Kern möglicher Verhandlungen

Das grundlegende Problem bleibt jedoch bei den territorialen Zugeständnissen (Krim, Donezk), die die Ukraine als verfassungswidrig ansieht. Dies deutet darauf hin, dass der Prozess der Verhandlungen zwar irgendwan freigegeben sein mag, die Substanz eines für beide Seiten akzeptablen Friedensabkommens jedoch auf schwerwiegende verfassungsrechtliche und strategische Hürden stößt.

Selenskyjs Änderung der Waffenstillstandsbedingung ist ein taktischer Schachzug, der darauf abzielt, Trumps Engagement zu sichern und das vorgeschlagene Putin-Selenskyj-Treffen zu erleichtern. Dies zeigt eine pragmatische Bereitschaft, sich an das diplomatische Klima anzupassen, in dem das Beharren auf einem Waffenstillstand zuerst den Fortschritt ganz stoppen könnte.

Diese taktische Flexibilität erstreckt sich jedoch nicht auf Kernfragen der territorialen Integrität. Seine kategorische Ablehnung der Abtretung von Donezk und die verfassungsrechtliche Barriere für die Aufgabe der Krim stellen eine fundamentale und nicht verhandelbare rote Linie für die Ukraine dar. Das bedeutet, dass die Form der Verhandlungen flexibel sein mag, die Substanz eines Friedensabkommens, das territoriale Zugeständnisse beinhaltet, jedoch ein tiefes, möglicherweise unüberwindbares Hindernis bleibt. Der „Frieden“, den Trump anstrebt, stimmt deshalb wahrscheinlich nicht mit den existenziellen Interessen der Ukraine überein.

Aktueller Konfliktstatus und Verhandlungen ohne Waffenstillstand: Die vorliegenden Informationen deuten nicht auf einen sofortigen Waffenstillstand nach diesen ersten weiteren Treffen hin. Trumps Aussage („Wenn wir keinen Trilat haben, dann gehen die Kämpfe weiter“ ) impliziert, dass die Kämpfe andauern und mit dem Erfolg zukünftiger diplomatischer Engagements verbunden sind. Verhandlungen werden mit dem Verständnis geführt, dass ein Waffenstillstand keine Voraussetzung für erste Diskussionen ist, obwohl er für europäische Staats- und Regierungschefs und die Ukraine (anfänglich) eine starke Präferenz bleibt.

Selenskyj hat Putins Forderung, dass die Ukraine, die von Russland bisher nicht eroberten 30 % der Region Donezk als Teil eines Waffenstillstandsabkommens räumen soll, kategorisch abgelehnt, da dies verfassungswidrig sei und als „Sprungbrett für eine zukünftige russische Invasion“ dienen könnte. Trump schlug auch vor, „mögliche Gebietsaustausche“ zu diskutieren , eine Haltung, die mit den verfassungsrechtlichen roten Linien der Ukraine bezüglich der territorialen Integrität und dem internationalen Konsens über Russlands Annexion der Krim kollidiert.  

Trumps explizite Aussage, dass „wenn wir keinen Trilat haben, dann die Kämpfe weitergehen“, positioniert das vorgeschlagene trilaterale Treffen als direkte Bedingung für die Beendigung des Blutvergießens. Dies verleiht ihm erheblichen Einfluss, legt ihm aber auch die Verantwortung auf, Ergebnisse zu liefern, was das Risiko birgt, dass er, sollte das Treffen nicht zustande kommen oder keine Ergebnisse liefern, für die Fortsetzung des Krieges verantwortlich gemacht wird.

Trumps Aussage ist eine hochriskante Erklärung. Indem er die Fortsetzung der Kämpfe direkt mit dem Erfolg des trilateralen Treffens verknüpft, behauptet er nicht nur seine zentrale Rolle, sondern übt auch immensen Druck auf alle Parteien aus, teilzunehmen und Ergebnisse zu erzielen.

Dies ist eine klassische „Deal-Maker“-Taktik: Dringlichkeit schaffen und Ergebnisse direkt mit seiner Beteiligung verknüpfen. Es bedeutet jedoch auch, dass, wenn das trilaterale Treffen nicht stattfindet oder keinen Durchbruch bringt, die Schuld für den anhaltenden Konflikt ihm zugeschrieben werden könnte, was sein Image als „Friedensstifter“ untergraben könnte. Dies ist ein riskantes Spiel, das die personalisierte und hochriskante Natur seiner Diplomatie hervorhebt.

Unser Fazit: Es wird nicht funktionieren

Die Analysten des Human Invest Think Tanks (HITT) gehen mit hoher Wahsscheinlichkeit davon aus, dass die Sache scheitern wird. Denn es sind 3 entscheidende Hürden zu nehmen. Bilaterales Treffen (Selenskyj-Putin), Trilalterales erstes Treffen (Selenskyj-Putin-Trump-). Weitere Treffen an denen dann die eigentlichen Verhandlungen um die Kernfragen stattfinden. Zum Beispiel zum Thema: Gebietsabtretungen / Gebietstausch (mit wenig Aussicht auf Einigung).

Noch ist nicht einmal bestätigt ob Putin Selenskyj als legitimen Verhandlunhgspartner für die Ukraine überhaupt anerkennt. Die bisherige Lesart der Russen ist, dass es sich lediglich noch um einen Machthaber handelt, dessen Amtszeit längst abgelaufen ist, und der diktatorisch mit Kriegsrecht einer rauschgiftsüchtigen Nazi Regierung vorsteht.

Wer verantwortet ein Scheitern?

Es wird deshalb die Frage sein, wie die USA in Form von Präsident Trump auf ein Scheitern reagieren wird. Da er selbst keinesfalls „Schuld sein kann“, wird es wohl eine der beiden anderen Parteien sein. Und da mit Russland noch große weitere Geschäfte geplant sind (darüber wurde massgeblich in Alaska ebenfalls gesprochen – wir werden noch darüber berichten), wird es wohl die Ukraine sein.

Spannend wird dann auch die Reaktion der Europäer sein. Und zwar, falls sie nicht von vorneherein für einen Misserfolg mitverantwortlich gemacht werden, ob sich dann deren Vasallen Natur so richtig zeigt und sie umschwenken. Die USA wird dann jedoch wohl von diesem europäischen Unsinn endgültig genug haben. Der Krieg wird dann voraussichtlich jedoch mit alleiniger EU Unterstützung noch eine Weile fortgeführt. Eben so lange, bis die europäischen Bürger die Politiker, die ihnen das eingebrockt haben, zum Teufel jagen.

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Der Alaska-Gipfel: Trumps Diplomatie im Brennpunkt der Weltpolitik

Eine prägnante neutrale Analyse der Begegnung zwischen Donald Trump und Wladimir Putin und ihre vielschichtigen Wahrnehmungen

Am 15. August 2025 trafen sich US-Präsident Donald Trump und der russische Präsident Wladimir Putin in Anchorage, Alaska. Trotz vieler Hoffnungen endete der Gipfel ohne konkrete Vereinbarungen oder einen Waffenstillstand im Ukraine Krieg.. Dennoch bezeichneten beide Staatschefs die Gespräche als „produktiv“, was die Komplexität und die stark divergierenden Interpretationen dieses diplomatischen Ereignisses verdeutlicht.

Dieser Artikel fasst die ungewöhnlichen Aspekte des Gipfels, die Kernaussagen der Hauptakteure und die unterschiedlichen Reaktionen in der Ukraine, Europa und Russland zusammen. Er beleuchtet, wie Präsident Trump das Ergebnis für seine Zwecke nutzte, auch wenn substanzielle Durchbrüche ausblieben. Im Humaninvestor Blog erhalten Sie stets neutral das ganze Bild. Lesezeit ca. 10 Minuten.

Eine Bühne der Symbolik: Ungewöhnliche Aspekte

Der Gipfel in Alaska war von einer bemerkenswerten Symbolik geprägt. Die Wahl des Ortes, die Joint Base Elmendorf-Richardson, ein US-Militärstützpunkt mit historischer Bedeutung für die Abwehr der Sowjetunion, war eine Ironie, die Putins Besuch auf einer Basis zur Abwehr russischer Bedrohungen markierte. Für Trump diente dies der Demonstration amerikanischer Militärmacht und der Abschirmung des Dialogs von externen Einflüssen.
Die diplomatische Inszenierung war sorgfältig choreografiert: Putin wurde mit rotem Teppich empfangen, fuhr in Trumps Präsidenten-Limousine („The Beast“) mit und erlebte einen Überflug eines von B-2 Stealth-Bombers und F-35 Kampfjets.

Besonders ungewöhnlich war jedoch der Ausschluss des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und anderer europäischer Verbündeter von den direkten Gesprächen. Diese hatten sich jedoch, wie bereits in einem vorherigen Humaninvestor Artikel beschrieben, durch stures Beharren auf Gebietsansprüche für die Ukraine, selbst disqualifiziert. Dies schürte in Kiew und europäischen Hauptstädten die Befürchtung, dass bereits Abkommen ohne ukrainische Zustimmung getroffen werden könnten, die russischen Zielen zugutekämen.

Im normalen Kontext muss jedoch die Ukrainische Regierung und Bevölkerung nun damit rechnen, dass genau dies geschieht. Hierfür wird der ukrainische Präsident wohl schon in den nächsten Tagen nach Washington reisen, um gezielte Anweisungen entgegenzunehmen. Um jedoch eine „Gesichtswahrung“ zu gewährleiten, sei geplant dies medial etwas anders zu kommunizieren. So eine vertrauliche Quelle der US Administration.

Die Narrative der Protagonisten: Kernaussagen und strategische Ziele

Die Äußerungen von Donald Trump und Wladimir Putin nach dem Gipfel spiegelten ihre jeweiligen Narrative und strategischen Ziele wider.

Donald Trumps Darstellung:
Dieser bezeichnete das Treffen als „äußerst produktiv“ und betonte, „viele Punkte wurden vereinbart“. Er räumte jedoch ein, „Wir sind noch nicht ganz am Ziel,“ und „Es gibt keinen Deal, bis es einen Deal gibt,“ was auf das Fehlen einer konkreten Einigung hinwies. Er sprach von „vielen Punkten“ der Einigung und „ein paar großen“, die noch ungelöst seien, aber mit „eine sehr gute Chance, dorthin zu gelangen“.

Trump beschrieb das Treffen als „sehr herzliches Treffen zwischen zwei sehr wichtigen Ländern – und es sei sehr gut, wenn sie sich verstehen“. Er lobte Putin als „einen starken Kerl“ und betonte: „Ich hatte immer eine fantastische Beziehung zu Präsident Putin, zu Wladimir“.

Ein von Trump als positiv gewertetes Ergebnis war seine Aussage, dass er aufgrund des Gipfels von sofortigen neuen Sanktionen gegen Russland absah: „Wegen dem, was heute passiert ist, glaube ich, muss ich darüber jetzt nicht mehr nachdenken“.

Wladimir Putins Botschaften:
Putin beschrieb die Gespräche als „konstruktiv“. Er sprach von einem „Verständnis“ und der Hoffnung, dass dieses „den Weg zum Frieden in der Ukraine ebnen“ werde. Er schlug Trump auf Englisch vor: „Nächstes Mal in Moskau“.

Putin wiederholte seine Behauptung, der Krieg hätte nicht stattgefunden, wenn Trump 2020 Präsident gewesen wäre, und dieser „bestätigte“ dies sogar. Der russische Präsident betonte, dass die „Grundursachen“ des Konflikts angegangen werden müssten, bevor dauerhafter Frieden erreicht werden könne. Damit meinte er, wie schon länger kommuniziert, die Demilitarisierung der Ukraine und ihr endgültiger Verzicht auf NATO-Beitritt.

Putin präsentierte sich als „legitimer globaler Akteur“ trotz ICC-Haftbefehl. Der rote Teppich auf US-Boden war ein „diplomatischer Schub für den Kreml“.

Asymetrische Erfolge
Die Asymmetrie der „Erfolge“ und die Macht der Narrative wurden in den Äußerungen beider Staatschefs deutlich. Während Trump den Gipfel als „produktiv“ darstellte, war das greifbare Ergebnis ein klares „No Deal“ bezüglich eines Waffenstillstands. Trumps „Erfolge“ basierten dabei größtenteils auf dem Prozess des Engagements, der „warmen“ Beziehung und seiner wahrgenommenen Fähigkeit, unmittelbare neue, für alle schädliche Sanktionen, abzuwenden. Damit stellte er sich auch klar gegen die EU Kriegshetzer, die diese befürworteten.

Im krassen Gegensatz dazu waren Putins „Erfolge“ unmittelbar und konkret: das Durchbrechen erheblicher diplomatischer Isolation , der Empfang auf US-Boden mit rotem Teppich trotz eines ICC-Haftbefehls und die Wiederholung seiner Kernforderungen für den Frieden, ohne selbst Zugeständnisse im Krieg zu machen.

Geopolitische Wahrnehmungen:
Hier zeigte sich ein geteiltes Echo. Die Wahrnehmung des Gipfelergebnisses differierte stark zwischen der Ukraine, Europa und Russland, was die tiefen geopolitischen Gräben und divergierenden Interessen widerspiegelt.

Die Perspektive der Ukraine:
Präsident Selenskyj war von dem Treffen ausgeschlossen, was in Kiew große Besorgnis auslöste. Die Ukraine befürchtete, dass Moskau die Gespräche nutzen könnte, um Zeit zu gewinnen und militärische Operationen fortzusetzen. Selenskyj hat öffentlich jede Vereinbarung abgelehnt, die territoriale Zugeständnisse beinhaltet, und betonte, die Ukraine „wird Russland keine Belohnungen für das geben, was es getan hat“ und „Ukrainer werden ihr Land nicht dem Besatzer überlassen“.

Kiew bestand darauf, dass „alle Verhandlungen zur Beendigung des größten Konflikts in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg Kiew einschließen müssen“. Die anfängliche Reaktion Kiews nach dem Gipfel war Erleichterung, dass Trump die Ukraine offenbar nicht „vollständig verraten“ hatte. Dies sind natürlich unhaltbare Statements und Ansichten die große Teile der Weltgemeinschaft nicht teilt (China, Indien, BRICS, etc.). Selenskyj muss laut vielen internationalen Beobachtern deshalb aufpassen, dass er nicht seine Reputation gänzlich verliert.

Die Reaktion Europas
Europäische Verbündete befürchteten, dass Trump Zugeständnisse bezüglich ukrainischen Territoriums ohne Kiews Zustimmung machen könnte. Die mangelnde Transparenz verstärkte diese Bedenken. Europäische Staats- und Regierungschefs (EU, Frankreich, Deutschland, Italien, Polen, Finnland, UK) betonten in einer gemeinsamen Erklärung die Notwendigkeit eines „gerechten und dauerhaften Friedens“ für Kiew, einschließlich „robuster und glaubwürdiger“ Sicherheitsgarantien. Hierbei bleibt jedoch laut den BRICS Staaten zu klären was, „gerecht“ in einer neuen Weltordnung und einem zerfallenen Völkerrecht überhaupt bedeutet.

Die oeb genannten EU Staaten bekräftigten: „Der Weg zum Frieden in der Ukraine kann nicht ohne die Ukraine entschieden werden. Wir bleiben dem Prinzip verpflichtet, dass internationale Grenzen nicht mit Gewalt geändert werden dürfen“. Der tschechische Außenminister Jan Lipavsky zweifelte Putins Engagement für den Frieden an und merkte an: „Wenn Putin es ernst meinen würde mit Verhandlungen, hätte er die Ukraine heute nicht den ganzen Tag angegriffen“. Senior EU-Beamte befürchteten, Trump könnte sich mit einem Waffenstillstand zufriedengeben und mehr an breiteren US-Interessen und Großmachtpolitik interessiert sein, um Geschäfte mit Russland anzukurbeln und Putin zu rehabilitieren.

Die Sichtweise Russlands:
Die Reaktion Russlands war „geradezu jubelnd“. Moskau feierte, dass Putin Trump traf, ohne Zugeständnisse zu machen und ohne neue Sanktionen. Man müsse dabei nur an dieses lächerliche US Ultimatum denken. Der Gipfel wurde als Beweis gefeiert, dass „Verhandlungen ohne Vorbedingungen möglich“ sind und dass die Gespräche fortgesetzt werden können, während der Krieg weitergeht. Die allgemeine Ansicht in Moskau war, dass Putin „die Oberhand gewonnen“ und Trump nichts gab, aber trotzdem alles, was er wollte bekam. Trump höre nun auch endlich auf Forderungen zu stellen“.

Die russischen Staatsmedien und die Kreml-Elite waren in „bester Stimmung“ über den roten Teppich und die Behandlung Putins als Gleichgestellten trotz ICC-Haftbefehl. Die russische Außenministeriumssprecherin Maria Zakharova spottete über die „westlichen Medien“ , die „kurz davor seien völlig den Verstand zu verlieren“, nachdem sie drei Jahre lang von Russlands Isolation fantasiert hätten und nun einen roten Teppich für Putin in den USA sahen: „Drei Jahre lang erzählten sie allen, Russland sei isoliert, und heute sahen sie einen wunderschönen roten Teppich für den russischen Präsidenten in den USA ausgerollt“.

Die Erzählung von einer angeblich „russischen Isolation“ wäre jedoch schon vor diesem Ereignis nicht haltbar gewesen, da Putin auch während des Krieges bedeutende Staatsmänner getroffen hätte (China, Indien, etc.). Abgeordnete des russischen Parlaments bekräftigten, dass es sich nun klar abzeichne, „Die Aufgaben der speziellen Militäroperation werden entweder mit militärischen oder diplomatischen Mitteln erfüllt werden“, auch wenn dies eventuell noch Jahre dauere.

Trumps Erfolge aus eigener Sicht
Aus der Perspektive von Präsident Donald Trump und seinen Unterstützern lassen sich mehrere Aspekte des Alaska-Gipfels als Erfolge interpretieren, auch wenn diese oft auf Prozess Optik und narrativer Kontrolle basieren, anstatt auf konkreten diplomatischen Durchbrüchen.

Für Trump war die bloße Tatsache, dass das Treffen stattfand, ein Erfolg. Er konnte den direkten Dialog mit Putin wiederherstellen, was seit dem Beginn des umfassenden Krieges in der Ukraine 2022 für Putin eine Seltenheit war. Dies ermöglichte es Trump, seine Rolle als potenzieller Vermittler oder „Dealmaker“ auf der Weltbühne zu demonstrieren. Das Fehlen eines definitiven „Deals“ wurde von Trump geschickt als „Fortschritt“ auf dem Weg zu einer zukünftigen Vereinbarung umgedeutet.

Ein weiterer von Trump als positiv gewerteter Punkt war seine Aussage, dass er aufgrund des Gipfels von sofortigen neuen Sanktionen gegen Russland absähe: „Wegen dem, was heute passiert ist, glaube ich, muss ich darüber jetzt nicht mehr nachdenken“. Er behauptete jedoch, seine früheren Maßnahmen, wie Zölle auf indische Öleinkäufe aus Russland, hätten Moskau zum Dialog gezwungen.

Trump hob die „sehr herzliche“ und „fantastische Beziehung“ mit Putin hervor. Diese persönliche Ebene des Austauschs konnte er als Grundlage für zukünftige Fortschritte oder als Beweis seiner Fähigkeit, mit schwierigen Akteuren umzugehen, präsentieren.

Nicht zuletzt nutzte Trump den Gipfel, um die Verantwortung für den anhaltenden Krieg von sich zu weisen und ihn als „Bidens Krieg“ zu bezeichnen. Er betonte auch, dass es „letztendlich nun Präsident Selenskyj Sache sei“, „es zu erledigen“. In Russland wird hierbei spekuliert ob damit eventuell nicht sogar eine „geregelte“ Kapitultion der Ukraine gemeint sei.

Was nun die Last der Friedensfindung auf Kiew verlagere und ihn selbst als jemanden darstelle, der den Rahmen für eine Lösung schaffe. Für Trump bot der Gipfel deshalb eine Bühne, um sein Wahlkampfversprechen, den Krieg schnell zu beenden, zu untermauern, auch wenn bisher kein konkreter Deal erzielt wurde. Er konnte sich somit als starker Führer präsentieren, der direkt mit einem globalen „Gegner“ verhandelt, und dies für seine politische Basis als Erfolg verkaufen.

Fazit:
Der Alaska-Gipfel zwischen Donald Trump und Wladimir Putin war ein komplexes diplomatisches Ereignis, das mehr durch seine Symbolik und die divergierenden Interpretationen der beteiligten Akteure als durch konkrete Ergebnisse geprägt war. Obwohl kein Waffenstillstand oder eine substanzielle Vereinbarung zur Beendigung des Ukraine-Krieges erzielt wurde, bezeichneten beide Seiten die Gespräche als „produktiv“.

Für Putin bedeutete das Treffen einen bedeutenden diplomatischen Gewinn, da es seine westliche Isolation durchbrach und ihm trotz eines ICC-Haftbefehls eine Plattform als „gleichberechtigter globaler Akteur“ auf US-Boden bot.

Die Abwesenheit neuer Sanktionen und das Ausbleiben konkreter Zugeständnisse seitens Russlands wurden in Moskau als Triumph gewertet. Die Ukraine und ihre europäischen Verbündeten hingegen äußerten tiefe Besorgnis über ihren Ausschluss von den direkten Gesprächen und befürchteten, dass zukünftige Abkommen ohne ihre Zustimmung getroffen werden könnten. Dies würde dann die Bedeutungslosigkeit der EU noch weiter verstärken.

Insgesamt verdeutlicht der Alaska-Gipfel eine Verschiebung in der internationalen Diplomatie, das Aufkommen einer neuen Weltordnung, sowie eine teilweise Reform des Völkerrechts. Ersetzt wird dieses zukünftig auch durch personalisierte, bilaterale Begegnungen, die stark auf Symbolik und Optik setzen, und so immens an Bedeutung gewinnen. Dies wird potenziell alte hegemonale Beziehungen verändern, sowie die Einheit alter etablierter Allianzen mittelfristig beenden. Insbesondere wenn bei diesen substanzielle Ergebnisse ausbleiben und die Hauptakteure ihre eigenen Narrative des „Erfolgs“ konstruieren. Aktuell wurden die geopolitischen Interessen der beteiligten Parteien durch den Gipfel eher verstärkt als überbrückt, was die Komplexität und die anhaltende Natur des Konflikts in der Ukraine unterstreicht.

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„Vier Gebiete für den Frieden – Der Ukraine Deal, der Europa Milliarden spart“

Der Artikel beleuchtet die möglichen Inhalte und Hintergründe eines exklusiven Friedensgipfels zwischen Donald Trump und Wladimir Putin in Alaska.


Er analysiert die jeweiligen Interessen, potenziellen Kompromisse und die geopolitischen sowie wirtschaftlichen Folgen – besonders für die Ukraine, Russland, die USA und die Europäische Union. Im Gegensatz zu anderen Medien, hierbei neutral.

Der Human Investor Blog ist das unabhängige Analyse- und Meinungsportal des asiatischen Finanzdienstleisters Human Invest – ein Blog für alle, die gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Entwicklungen jenseits der üblichen Filter verstehen wollen.

Hinter den Beiträgen steht ein internationales Expertenteam aus der Schweiz, Deutschland, den USA, China und Russland. Unterstützt wird es von einem Netzwerk externer Fachleute mit direktem Zugang zu Entscheidungsträgern aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Diese Verbindungen liefern Informationen aus erster Hand – oft ungefiltert und weitab der politisch vorgegebenen Narrative vieler etablierter Medien.

Fundierte Analysen, Insiderwissen und der Mut, Themen auch abseits der „Political Correctness“ zu beleuchten, machen den Human Investor zu einer Plattform für Leser, die das ganze Bild sehen wollen. So auch beim Vorbericht zu den Ukraine Verhandlungen zwischen der USA und Russland.

Eine Chance für den Frieden, bei dem alle gewinnen

Am kommenden Freitag (15.08.2025) soll es in Alaska zu direkten Gesprächen zwischen Donald Trump und Wladimir Putin kommen – ein Treffen, das trotz seiner politischen Brisanz erstaunlich schlank besetzt sein dürfte. Alles deutet darauf hin, dass die beiden allein am Verhandlungstisch sitzen um über das Schicksal der Ukraine zu entscheiden.

Die Ausschlusskriterien, die der ukrainische Präsident Selenskyj ursprünglich formulierte, um territoriale Zugeständnisse auszuschließen, wurden inzwischen zwar etwas zurückgenommen – dennoch wird er deshalb nicht persönlich an den Gesprächen teilnehmen.

Als bisher klar Unterlegener des militärischen Konflikts (die Ukraine hat bereits die Kontrolle über ca. 85% der umstrittenen Gebiete verloren), hat er sich durch seine territorialen Forderungen klar disqualifiziert. Wenn er und sein Land Frieden will, muss er wohl akzeptieren, dass er nicht mitentscheidet, sondern das im Prinzip über die Ukraine und deren Bevölkerung nun entschieden wird.

Auch die Europäer bleiben außen vor: Ihre Unterstützung für maximalistische ukrainische Forderungen, die militärisch nicht durchsetzbar wären, hat sie als realistische, ernstzunehmende Verhandlungspartner völlig diskreditiert. Zudem haben sie mit dem Konflikt im eigentlichen Sinne absolut nichts zu tun.

Gleichrangigkeit als Basis

Die Legitimität beider Akteure ist klar umrissen:

  • Wladimir Putin besitzt als Staatsoberhaupt von Russland und Hauptakteur des Konflikts die alleinige Fähigkeit, den Krieg zu beenden.
  • Donald Trump wird von Putin als gleichrangiger Verhandlungspartner anerkannt – eine seltene Konstellation, die Trump erhebliche politische Wirkung verleiht.

Diese gegenseitige Achtung und Anerkennung bildet die Grundlage für möglicherweise historische Entscheidungen.

Fünf entscheidende Verhandlungspunkte

  1. Kontrolle über die Provinzen Donezk, Luhansk, Saporischschja und Cherson
    Russland hat aktuell rund 85% dieser Gebiete militärisch besetzt, sie verfassungsrechtlich bereits nahezu vollständig in die Russische Föderation integriert, Pässe verteilt und teilweise Referenden abgehalten. Für Moskau ist ein Rückzug deshalb absolut undenkbar – zudem wäre es innenpolitisch ein Vertrauensverlust der russischen Regierung gegenüber ihrer Bevölkerung. Für die USA ist die territoriale Frage hingegen im Prinzip zweitrangig, doch ein sichtbarer proforma Ausgleich für verlorene Gebiete bleibt für einen Teil der Weltöffentlichkeit aus Prestigegründen eventuell notwendig.
    Trumps mögliche Lösung: Russland behält und kontrolliert diese vier Gebiete vollständig, tritt jedoch andere – weniger strategische – Landesteile an die Ukraine ab. Damit hätten alle Seiten einen vorzeigbaren Erfolg.
  2. Status der Krim
    Nach russischer Sicht seit 2014 „heimgekehrt“, bleibt die Krim ein nicht verhandelbarer Bestandteil Russlands. Gespräche könnten sich hier auf völkerrechtliche Anerkennung oder stillschweigende Duldung beschränken. Für die USA gehört die Krim inzwischen (gedanklich und strategisch) ebenfalls schon lange vollständig zu Russland. Dies wurde auch von vielen US Politikern inzwischen so verlautbart. So ist die Krim in diesen Verhandlungen eigentlich kein Verhandlungspunkt und sollte ausgeklammert werden.
  3. Neutralität oder Bündnisstatus der Ukraine
    Eine NATO-Mitgliedschaft wird von Russland, wie auch den meisten Staaten der Welt, für die Ukraine abgelehnt. Besonders in China, Indien, und den anderen friedlichen BRICS Staaten erzeugt eine weitere Expansion der NATO sehr viel Skepsis. Man muss hierbei bedenken, dass das starke Anwachsen dieses aggressiven sich ständig erweiterten Militärblocks den eigentlichen Grund des Konflikts darstellte. Hätte Russland mit einer militärischen Sonderaktion nicht eingegriffen, so wäre heute die Ukraine ein EU und weiterer Nato Staat. Ohne die Nato Einmischung in die Ukraine, wäre es wohl auch nie zum großen Krieg gekommen , und der Konflikt seit Jahren bereits beendet. Leider wurde in dessen Verlauf auch nicht deeskaliert, sondern sogar noch Finnland und Schweden in die Nato integriert. Zudem wird aktuell erwogen die Nato Truppen in den baltischen Staaten extrem zu verstärken, um auf diese Weise Russland permanent noch stärker zu bedrohen. Es wird vom Führungsstab der NATO, sowie auch gewissen westlichen Politiker sogar offen zugegeben, dass sie „bedrohen und abschschrecken“ wollen. Eine Nato Mitgliedschaft ist also keine Option. Dafür könnte Russland einer EU-Mitgliedschaft der Ukraine zustimmen und den freien Handel so schützen und unterstützen. Als rein wirtschaftliche, nicht militärische Anbindung. So sind sich beide Verhandlungspartner auch wohl einig, dass es in der Ukraine zwschen den Gebieten keine „harte Grenze“ geben sollte.
  4. Wirtschaftliche Zukunft der Ukraine
    Die Ukraine bliebe Pufferstaat zwischen NATO und Russland, mit wirtschaftlichen Vorteilen durch EU-Anbindung, aber ohne ausländische Truppenstationierungen. Hierbei wird wohl eine Neutralität für diese „Restukraine“ angestrebt werden. Möglicherweise erhielte die Ukraine zum EU-Start sogar gewisse Sonderkonditionen. Dies mache sie auch dann für China äußerst attraktiv.
  5. Sanktionen gegen Russland
    Ein Abkommen muss auch den Weg zur Aufhebung westlicher Sanktionen ebnen. Die Wiederaufnahme von Energieimporten nach Europa – etwa durch Reparatur zerstörter Pipelines – wäre ein wichtiger wirtschaftlicher Nebeneffekt. Denkbar wäre, Teile der Energieinfrastruktur unter internationale oder besser noch US-Kontrolle zu stellen, um Vertrauen zu schaffen. Hier steht der Vorschlag im Raum die USA könnte durch eine Durchleitungsgebühr entschädigt werden. Dies wäre auch notwendig, um zwischen US LNG Gas und dem Pipelinegas keine allzu große Preisdiffernz entstehen zu lassen, und die Bevorzugung von US Gas aufrechtzuerhalten.

Warum die EU profitiert

Dies ist der Teil des Deals der Europa Milliarden spart.

Der ukrainisch kontrollierte westliche Teil des Landes ist – abgesehen von frontnahen Gebieten und einigen Treffern – vergleichsweise unbeschädigt. Das bedeutet deutlich geringere Wiederaufbaukosten für die EU, die in den letzten Jahren sowieso hohe Unterstützungsleistungen getragen hat. Zudem bliebe die Ukraine als wirtschaftlich aktiver Pufferstaat bestehen, während Russland wieder als Energielieferant auftreten könnte. Hierbei muss man auch bedenken das der Handel mit der Ukraine und Russland wieder in vollem Umfang anlaufen könnte. Einziger Unterschied zu früher wäre, dass sich die EU Aussengrenze eben ein wenig nach Osten verschoben hätte. Im Hinblick auf China sicher eine gute Sache.

Mögliche positive Verhandlungs Ergebnisse

  • Für Trump: Triumph als „Friedensstifter“, der einen festgefahrenen Krieg beendet – mit globalem PR-Potenzial bis hin zum Nobelpreis. Gut für einen Wahlerfolg bei den Zwischenwahlen in den USA.
  • Für Putin: Innenpolitischer Erfolg durch Sicherung der vier Kerngebiete, trotz Abgabe kleinerer Randgebiete an die Ukraine. Es würde als großer militärischer Erfolg, im Prinzip als Sieg über die Nato „verkauft“ werden und die Position Putins extrem stärken.
  • Für die Ukraine: Trotz Verlust der vier Gebiete ein territorialer Ausgleich – mehr, als realistisch nach dem verlorenen Krieg je zu erwarten war. Die Restukraine bliebe damit in ihrer Struktur als souveräner Staat bestehen. Und selbst deren Regierung, die ihre Amtszeit längst überschritten hat und seitdem diktatorisch mit Kriegsrecht regiert, würde wohl straffrei bleiben. Dies besonders, wenn sie als letze Amtshandlung mithilft, dem Land wieder eine demokratische Struktur zu geben.
  • Für Europa: Wesentlich geringere finanzielle Belastung, da keine Hilfe für die nun in Russland eingegliederten Gebiete zu tragen wären. Sehr wichtig, falls die Ukraine Teil der EU wird. Wiederherstellung aller blockierten östlichen Handels- und Energiebeziehungen. Rückkehr aller Ukraine Flüchtlinge die sich zur Zeit im Westen, besonders in Deutschland alementiert aufhalten. Dies würde der europäischen Union wohl Milliarden sparen, jedoch vor allem den Handel und damit den Wohlstand ihrer Bürger fördern.

Fazit

Dieses Treffen hat das Potenzial, weit über den Ukrainekrieg hinaus die geopolitische Lage zu verändern. Sollte Alaska der Ort sein, an dem beide Führer eine tragfähige Formel finden, könnte der Weg zu einem stabileren Europa und einer wiederhergestellten wirtschaftlichen Zusammenarbeit geebnet werden.

Hoffen wir deshalb , dass dies nicht durch die Dummheit ukrainischer und EU Politiker verhindert wird. Das Grundproblem ist jedoch, dass diese nicht zum Nutzen ihrer Bevölkerungen arbeiten. So werden sie wohl jedes gute und wirtschaftlich sinnvolle Verhandlungsergebnis (möglicherweise schon im Vorfeld) „torpedieren“ und das Töten wird aus rein ideologischen und national verbrämten Gründen wohl weitergehen.

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Ausgehandelte Handelsvereinbarung zwischen USA und EU ist gescheitert.

Die Transatlantische Farce: Wie Europas „Deal“ mit Trump ein Pyrrhussieg am Rande des Zusammenbruchs ist, der niemals Ausicht auf Verwirklichung hat.

Human Investor Leser erhalten stets das gesamte Bild. Deshalb beträgt die Lesezeit dieses Artikels ca 20 Minuten.

Ein fragiler Waffenstillstand, kein Triumph

Die vielbeachtete „Grundsatzvereinbarung“ zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten, die am 27. Juli 2025 verkündet wurde ist klar gescheitert.

Es war kein wegweisendes Handelsabkommen, sondern wäre eine kostspielige, vorübergehende Kapitulation Europas unter Zwang gewesen. Der Human Investor Blog berichtet bereits am 27.07 ausführlich in einer Analyse über die dort ausgehandelten Punkte.

Weit entfernt von einem Triumph, sieht sich diese vorläufige Einigung bereits einer überwältigenden Welle politischen und wirtschaftlichen Widerstands innerhalb der EU gegenüber. Einem so starken Druck, der eine vollständige Ratifizierung nahezu unwahrscheinlich macht. Sie stellt einen Pyrrhussieg für die EU dar, der einen Handelskrieg zu einem Preis abwendet, der europäische Industrien destabilisieren und ihre strategische Autonomie untergraben hätte.

Diese „Vereinbarung“ ist von Grund auf fehlerhaft, da ihr ein konkreter Rechtstext fehlt und sie auf Zugeständnissen beruht, die politisch unpopulär und wirtschaftlich schädlich für Europa sind. Der komplexe EU-Ratifizierungsprozess, insbesondere das Erfordernis der Einstimmigkeit bei „gemischten Abkommen“, in Verbindung mit dem heftigen Widerstand von Mitgliedstaaten und Wirtschaftsführern, bedeutet, dass diese Vereinbarung lange „in der Schwebe“ bleiben und letztendlich scheitern wird.

Die geopolitischen Auswirkungen, insbesondere im Hinblick auf eine mögliche Vergeltungsmaßnahme eines verbrecherischen US Präsidenzen wie Donald Trump, der dann lediglich „vorgeführt wurde“, könnten gravierend sein. Die EU täte wohl gut daran, sich schon jetzt verlässliche starke Partner im Osten zu suchen.

Die Illusion der Einigung: Was wurde „erreicht“?

Die „Grundsatzvereinbarung“: Eine Momentaufnahme der Zugeständnisse

Am 27. Juli 2025 verkündeten Präsident Donald Trump und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen eine „massive Handelsvereinbarung“. Das Kernelement dieser Einigung ist ein pauschaler Zoll von 15 Prozent auf die meisten EU-Waren, die in die USA exportiert werden, darunter Automobile, Computerchips und Pharmazeutika. Dies wurde als eine Reduzierung von Trumps zuvor angedrohten Zöllen von 30 oder sogar 50 Prozent dargestellt. Die Vereinbarung wurde nur wenige Tage vor Trumps Frist zum 1. August erzielt, um eine Eskalation der Zollmaßnahmen abzuwenden.

Die europäischen Verpflichtungen im Rahmen dieser Vereinbarung sind beträchtlich. Die EU hat sich zum Kauf von zusätzlichen 750 Milliarden US-Dollar an US-Energieexporten – Flüssigerdgas, Öl und Kernbrennstoffe – bis 2028 verpflichtet, mit dem Ziel, russische Lieferungen zu ersetzen. Darüber hinaus sagte die EU neue Investitionen in Höhe von 600 Milliarden US-Dollar in den Vereinigten Staaten während Trumps Amtszeit zu. Präsident Trump behauptete zudem, die EU habe sich zum Kauf von Militärausrüstung im Wert von „Hunderten von Milliarden Dollar“ aus den USA bereit erklärt.

Das Zollregime zeigt eine ungleiche Landschaft. Würde ein 15-Prozent-Zoll breit angewendet werden, einige für die USA „strategische Sektoren“ wie Flugzeue, Halbleiterausrüstung, einige Agrarprodukte und kritische Rohstoffe jedoch von Zöllen ausgenommen werden, wäre dies zutiefst „unfair“. Und auch die bestehenden US-Strafzölle von 50 Prozent auf EU-Stahl- und Aluminiumimporte blieben unverändert. Dies wird jedoch langfristig nicht mehr hingenommen werden.

Ein entscheidender Aspekt dieser „Einigung“ ist das Fehlen konkreter Details. Beide Seiten räumten ein, dass „Details noch geklärt werden müssen“ und dass „noch nichts auf dem Papier steht“. Dies unterstreicht den vorläufigen Charakter der sogenannten „Grundsatzvereinbarung“.

Der Pyrrhussieg: Eine kostspielige „Abwendung“ des Handelskrieges

Die Vereinbarung wurde als Abwendung eines „ausgewachsenen Handelskriegs“ und einer „drastischen Zollerhöhung“ dargestellt. Doch der neue 15-Prozent-Zoll ist erheblich höher als der frühere durchschnittliche Zoll für europäische Waren in der „vor Trump Ära“, der nur 1,47 Prozent betrug.

Es wurde also von EU Seite ohne jeden echten Druck wirklich extrem schlecht verhandelt. Die angedrohten US Zölle sind dabei kein Argument. Diese wären bei Einführung von EU Gegenzöllen wohl sofort wieder „vom Tisch gewesen“. Während die Zölle für europäische Verbraucher völlig unwichtig sind, bedeuten sie für US Importeure eine erhebliche Kostensteigerung, Also keine Rückkehr zur früheren Normalität. Sie müssen ihre höheren Gestehungskosten nun an die US-Bürger weitergeben.

Die EU Hersteller und Exporteure befürchten hingegen einen Rückgang ihres Absatzes, weil ihre Waren dadurch in den USA erheblich teuerer werden. Wie dumm muss man als Verhandlungsführer sein, so ein „Abkommen“ auch nur in Erwägung zu ziehen?

Die wirtschaftliche Belastung ist beträchtlich und stellt keinen Vorteil dar. Bloomberg Economics schätzte, dass die neue Vereinbarung den effektiven US-Zollsatz auf europäische Waren auf 16 Prozent erhöht, was zwar eine Erleichterung gegenüber einem 30-Prozent-Szenario ohne Einigung darstellt, aber dennoch eine erhebliche Belastung bedeutet. Die EU hatte ihre BIP-Wachstumsprognose für 2025 aufgrund höherer Zölle bereits von 1,3 Prozent auf 0,9 Prozent gesenkt, und Capital Economics schätzt eine Reduzierung des EU-BIP um 0,5 Prozent durch weniger Warenabsatz in den USA eintritt.

Europäische Unternehmen müssen nun entscheiden, ob sie diese Kosten für ihre US Kunden absorbieren (übernehmen) sollen, zum Beispiel durch Preisnachlässe. Diese würden dann zwar ihre Gewinne schmälern, aber möglicherweise ihre Absatzzahlen und damit Marktanteile in den USA unberührt lassen.

Wobei dieses Szenario als nahezu ausgschlossen ersacheint, da die Margen sowieso schon, im Hinblick auf die chinesische Konkurrenz sehr dünn sind. Die erhöhten Zölle zahlen also nahezu ausschließlich die amerikanischen Bürger in Form höherer Preise.

Die Darstellung der Vereinbarung als „Neuausrichtung der Wirtschaftsbeziehungen“ und die Gewährung „beispielloser Marktzugänge“ für die USA, während die EU massive Energie- und Militärkäufe sowie Investitionen zusagt, offenbart eine stark einseitige Ausrichtung zugunsten der US-Wirtschaftsinteressen.

Trump betonte, die EU werde „15 % Zölle zahlen“ und „ihre Länder zollfrei für amerikanische Exporte öffnen“. Dies ist natürlich vom Grundgedanken her absoluter Unsinn. Die Europäer zahlen rein gar nichts, sondern die US Importeure, die EU Waren einführen. Das wird in den USA zu massiven Preissteigerungen dieser Güter führen.

Dies, zusammen mit den unveränderten 50-Prozent-Zöllen auf Stahl und Aluminium, deutet darauf hin, dass die Vereinbarung eine erzwungene Kapitulation der EU unter der Drohung von Strafzöllen ist, die darauf abzielt, Trumps wahrgenommenes Handelsdefizit zu beheben und die US-Industrien zu stärken. Es verdeutlicht die Hebelwirkung der USA und die defensive Haltung der EU. Dies würde nach Trumps Meinung angeblich auch die Europäer zu Infrastrukturprojekten in den USA anregen

Nun Infrastrukturprojekte führt nicht die EU aus, sondern ausschliesslich die in der EU beheimateten Unternehmen. Und diese entscheiden auch wo sie ihre benötigte billige Energie einkaufen. Und sollte dies durch Sanktionen oder Gesetzgebung verhindert werden, sind diese stark genug, den entspechenden Regionen den Rücken zu kehren. Es ist deshalb nun endgültig an der Zeit, den Handel mit der erpresserischen USA einzuschränken und neue Unternehmensteile keinesfalls dort anzusiedeln.

Sondern im Gegenteil, sich aus dem Einflussberich der USA, gegebenenfalls auch aus der EU, mit all ihren Gängelungen möglichst umfangreich zurückzuziehen. Dies bedeutet leider massiven Arbeitsplatzabbau, den man heute schon bereits deutlich sehen kann.

Ein Decoupling, und ein stärkerer Aufbruch in Richtung Osten ist angesagt. Dies auch im Hinblick auf den „Neuen Süden“ und den Märkten der immer stärker werdenden BRICS Staaten. Ihnen gehört die Zukunft.

Die Verpflichtung der EU, Energie im Wert von 750 Milliarden US-Dollar aus den USA zu kaufen, um „russische Lieferungen zu ersetzen“ , sowie erhebliche Militärausrüstungskäufe gehen über reine Handelsaspekte hinaus. Dies deutet auf eine strategische Verschiebung in der europäischen Energie- und Verteidigungsbeschaffung hin, die sich enger an den geopolitischen Zielen der USA orientiert.

Diese „Stabilität“ wird auf Kosten einer reduzierten europäischen Autonomie in kritischen strategischen Sektoren erkauft, was eine größere Abhängigkeit von den USA zur Folge hat. Nun, die europäischen Industrien sind noch relativ stark. Und sie werden wie oben bereits beschrieben ihre eigenen Wege gehen. Die Wirtschaft ist es nämlich, die eigentlich die Welt regiert, nicht dummePolitikern und Bürokraten. Dies haben sogar die Regierungen großer Volksrepublikenvklar erkannt.

Noch steht nichts auf dem Papier

Die wiederholten Feststellungen, dass „noch nichts auf dem Papier steht“ und „Details geklärt werden müssen“ , zeigt deutlich, dass es sich nicht um einen unterzeichneten Vertrag oder auch nur um eine vollständig ausgearbeitete Vereinbarung handelt. Es ist vielmehr nur eine hochrangige unverbindlich politische Absichtserklärung. Diese wurde lediglich angekündigt um die Zollfrist Trumps einzuhalten und einen vorübergehenden politischen Erfolg zu erzielen.

Den „Lumpen“ aus dem Weissen Haus dabei vor der Weltöffentlichkeit vorzuführen, wenn die Sache dann schlussendlich platzt, ist womöglich momentan gar nicht einkalkuliert, aber höchst wahrscheinlich. Das Fehlen eines konkreten, rechtsverbindlichen Textes bereitet das Scheitern bereits heute gründlich dafür vor. Dies macht diese „versuchte Erpressung“ nämlich gewollt außerordentlich anfällig für internen Widerstand innerhalb der EU.

Ein Chor der Empörung: Europas heftiger Widerstand

Politischer Flächenbrand: Politiker verurteilen „Unterwerfung“ und Schwäche

Die schärfste Verurteilung kam vom französischen Premierminister François Bayrou, der die Vereinbarung als „schwarzen Tag“ für Europa und als „Unterwerfung“ unter die USA bezeichnete. Er beklagte, dass „ein Bündnis freier Völker „sich der Unterwerfung hingibt“. Andere französische Beamte, darunter Europaminister Benjamin Haddad und Handelsminister Laurent Saint-Martin, äußerten ähnliche Bedenken, nannten die Situation „unbefriedigend“ und forderten Brüssel auf, sich nicht mit diesem Deal „zufriedenzugeben“, da dies bedeuten würde, dass Europa „keine Wirtschaftsmacht“ sei. Der Anführer der rechtsextremen Rassemblement National, Jordan Bardella, sprach von einer „kommerziellen Kapitulation“.

Der ungarische Premierminister Viktor Orban kritisierte die Verhandlungsstrategie der EU scharf und erklärte, US-Präsident Trump habe „Kommissionspräsidentin von der Leyen zum Frühstück verspeist“, womit er andeutete, sie sei im Vergleich zu Trump, den er als „Schwergewicht“ bezeichnete, ein „Leichtgewicht“. Orban hob auch hervor, dass die britische Regierung in ihren Verhandlungen mit den USA ein besseres Ergebnis erzielt habe, was die wahrgenommene Schwäche der EU-Position weiter unterstreicht.

So wird der Widerstand gegen diese unsägliche Kommissionspräsidentin auch täglich größer. Nur wenige Tage vor den Verhandlungen mit Trump hatte diese sich auch t einem Misstrauensantrag in der EU zu stellen. Ihren Posten in der EU erhielt diese, nach allgemeiner Meinun, auch Anfangs nur durch die Unterstüzung der früheren mächtigen Bundeskanzlerin Angela Merkel. Nachdem „deren Mädchen“ als Bundesministerin in verschiedenen Ressorts jämmerlich versagt hatte, und sich anschickte auch die deutsche Bundeswehr komplett zugrunde zu richten, wurde diese dann nach Brüssel „weggelobt“. Vorher hatte sie jedoch noch Gelegemheit sich am Umbau des deutschen Schulschiffs Gorch Fock zu versuchen. Nun, nicht einmal dafür reichte ihr Können. Zudem stehen massive Korruptionsvorwürfe im Raum.

Auch im Europäischen Parlament äußerten wichtige Persönlichkeiten tiefe Besorgnis über deren, jedoch wohl erwartbares, schlechtes, Verhandlungsergebnis. Bezogen auf die Kompetenz dieser Frau, so wurde Human Investor unter der Hand bestätigt, sei dass alles „voraussehbar“ gewesen. Der CDU-Politiker Caspary bezeichnete die Einigung zwar sehr diplomatisch als „Weckruf“ für die EU, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, räumte jedoch ein, dass die 15-Prozent-Zölle „schmerzhaft“ seien. Die Grünen-Politikerin Cavazzini, Vorsitzende des Binnenmarktausschusses, nannte sie eine „sehr ungleiche“ Vereinbarung und erklärte, Trumps „Erpressungsstrategie“ habe funktioniert. Der Ko-Vorsitzende der Linksfraktion, Schirdewan, warf der EU-Kommission vor, sie sei vor US-Präsident Trump „eingeknickt“.

Die Reaktion von deutschen und französischen Politikern war von Vorsicht geprägt. Besonders EX Bundeskanzler Olaf Scholz, der nie für seinen Mut bekannt war, betonte, zwar, die EU sei „stark genug, um auf alles zu reagieren, was der europäischen Wirtschaft schadet“, hob aber auch die Notwendigkeit einer Einigung hervor, die „für alle Beteiligten besser ist“ und dass Europa „gemeinsam handeln und zusammenhalten“ werde. Aussagen ähnlicher Art häuften sich. Doch was will man konkret damit aussagen?

Der französische Präsident Emmanuel Macron betonte ebenfalls, dass „Trumps Aussagen Europa zu mehr Einheit drängen“ und dass „Europa respektiert werden und reagieren muss“. Bemerkenswerterweise reagierte Macron selbst äusserst feige also nicht unmittelbar auf die spezifische Vereinbarung, jedoch äußerten seine Parteifreunde erhebliche Kritik. Ihre öffentlichen Äußerungen konzentrierten sich auf eine breitere europäische Einheit und Wettbewerbsfähigkeit, anstatt die Bedingungen der Vereinbarung direkt zu befürworten.

Der deutsche Kanzler Friedrich Merz begrüßte in einem Akt vorauseilender Unterwerfung jedoch das Abkommen, da es „eine unnötige Eskalation der transatlantischen Handelsbeziehungen“ vermied, doch dies war ein vorsichtiger Empfang inmitten weit verbreiteter Kritik.

Wirtschaftlicher Gegenwind: Milliarden auf dem Spiel und gefährdete Prioritäten

Die exportorientierte deutsche Wirtschaft sieht sich einem „zweischneidigen Schwert“ gegenüber. Obwohl ein Handelskrieg abgewendet wurde, würden die 15-Prozent-Zölle auf Automobilprodukte, die von zuvor 2,5 Prozent gestiegen sind, die deutschen Automobilunternehmen „jährlich Milliarden kosten“ und sie „inmitten der Transformation“ zusätzlich belasten. Nach Einschätzung der Analysten des Human Investor Think Tanks wird diese Umwandlung jedoch sowieso nicht gelingen. Es spiele deshalb keine Rolle ob dies ein weiterer Sargnargel ist. Die Beerdigung findet, ob mit fest geschlossenem oder losem Sargdeckel, wohl auf jeden Fall statt.

Hildegard Müller, Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), erklärte explizit das dies den Standort Deutschland weiter belaste und betonte die Notwendigkeit „funktionierender Lieferketten“ und „politischer Nachverhandlungen“. Volkswagen meldete bereits einen Gewinnverlust von 1,5 Milliarden US-Dollar im ersten Halbjahr 2025 aufgrund höherer Zölle. Und dieser würde nun wohl weiter wachsen.

Auch die breitere Industrie verurteilte die Vereinbarung. Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) kritisierte den Deal als „unzureichenden Kompromiss“, der die USA unverhältnismäßig stark begünstige. Bernd Lange, Vorsitzender des Handelsausschusses im EU-Parlament, warnte, das Abkommen könne „interne europäische Prioritäten gefährden“.

Über die Automobilindustrie hinaus gibt es Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen des Deals auf Sektoren wie Pharmazeutika und Halbleiter, die nun möglicherweise einem 15-Prozent-Zoll unterliegen, trotz einiger anfänglicher Ausnahmen. Auch der Wein- und Biersektor ist von Unsicherheit betroffen, wobei Länder wie Frankreich und die Niederlande Ausnahmen fordern.

Allgemeine große Empörung über die Unterwerfung Europas

Während die unkompetente EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen die Vereinbarung als „Stabilität“ und „Planbarkeit“ bringend verteidigte , ist die überwältigende Reaktion führender Politiker und Wirtschaftsvertreter wichtiger Mitgliedstaaten (Frankreich, Ungarn, deutsche Industrie) eine der Empörung, Unterwerfung und erheblichen wirtschaftlichen Belastung. Dieser deutliche Kontrast offenbart eine erhebliche Diskrepanz oder eine wahrgenommene Überschreitung/Schwäche im Verhandlungsmandat oder der Ausführung der Kommission.

Das Mandat der Kommission besteht darin, im Namen der Mitgliedstaaten zu verhandeln, doch das Ergebnis scheint viele von ihnen entfremdet zu haben. Diese interne EU-Uneinigkeit macht jedoch den nachfolgenden Ratifizierungsprozess unmöglich , da die „Errungenschaft“ der Kommission von denjenigen, die sie letztendlich genehmigen müssen, weithin als Misserfolg angesehen wird. Dies untergräbt den internen Zusammenhalt der EU und ihre Fähigkeit, eine geeinte Front zu bilden.

Die Kritik des BDI, dass „interne europäische Prioritäten gefährdet“ seien , und die Bedenken hinsichtlich massiver Energie- und Militärkäufe aus den USA legen nahe, dass die Vereinbarung, anstatt die europäische Unabhängigkeit zu fördern, ihre Abhängigkeit von den USA vertiefen könnte. Der Kontext des „Ersatzes russischer Energielieferungen“ impliziert eine notwendige, aber kostspielige Verschiebung der Abhängigkeiten. Dies steht in direktem Konflikt mit dem erklärten Ziel der EU, eine größere strategische Autonomie zu erreichen. Die Vereinbarung wird von einigen als Rückschritt für Europas Bestreben angesehen, ein eigenständiger globaler Akteur zu sein, da sie Europa in kostspielige Abhängigkeiten von den USA in kritischen Sektoren zwingt und damit seine geopolitische Position schwächt.

Die vorsichtige öffentliche feige Haltung Deutschlands und Frankreichs, zweier wichtiger EU-Mächte, ist bemerkenswert. Während Bayrou und Orban lautstark kritisch sind, sind die Äußerungen von Merz und Macron entweder allgemeine Aufrufe zur Einheit und Wettbewerbsfähigkeit oder ein bemerkenswertes Fehlen einer sm Befürwortung derspezifischen Bedingungen des Deals. Die Beiden bleiben wie immer „schwafelnd“ im Nebel.

Dies deutet auf einen politischen Drahtseilakt hin. Sie können den Deal der Kommission, der einen Handelskrieg abwendete, nicht offen verurteilen, aber sie können auch keinen Deal vollständig befürworten, der im Inland so unpopulär und wirtschaftlich unglaublich schädlich ist.

Nun Merz wird sich mit irgendwelchen Aussagen retten, die sich dann wie immer als Lügen herausstellen. Ihr Fokus auf „Einheit“ und „Eskalationsvermeidung“ deutet darauf hin, dass sie die Folgen feige und schweigend bewältigen wollen , anstatt einen kommenden Sieg vorzuberiten.

Dies deutet darauf hin, dass selbst sie wohl tiefgreifenden Mängel des Deals erkennen und sich wahrscheinlich auf schwierige interne Debatten vorbereiten, anstatt seine Ratifizierung aktiv zu befürworten. Ihre relative Stille zu den Einzelheiten spricht Bände über die Unpopularität des Deals. Man kann jedoch heute schon sagen: In dieser Form wird es ihn nicht geben.

Der Ratifizierungs-Spießrutenlauf: Ein Hindernis für die Realität

Vom Prinzip zum Pakt: Der labyrinthartige EU-Prozess

Die Europäische Kommission erhielt das Mandat, im Namen der EU-Mitgliedstaaten zu verhandeln. Die Ankündigung vom 27. Juli 2025 stellt eine „Grundsatzvereinbarung“ oder eine „vorläufige Vereinbarung“ dar. Es muss jedoch klar sein, dass es sich dabei „noch lange nicht um ein Abkommen oder gar Vertragswerk handelt“. Im Prinzip ist es nahezu „Nichts“.

Der Ratifizierungsprozess für ein umfassendes Handelsabkommen in der EU ist bekanntermaßen komplex und mehrstufig. Zunächst muss die EU-Kommission das Abkommen den EU-Mitgliedstaaten und den EU-Gesetzgebern, insbesondere dem Europäischen Parlament, förmlich vorlegen. Anschließend muss der Rat der EU, der die Mitgliedstaaten vertritt, über die Genehmigung entscheiden. Während dies oft mit qualifizierter Mehrheit geschieht, ist bei bestimmten Fragen, wie etwa steuerrechtlichen Angelegenheiten, Einstimmigkeit erforderlich. Das Europäische Parlament muss seine Zustimmung erteilen oder verweigern; es kann keine Änderungen vornehmen.

Am Ende entscheiden die nationalen Parlamente der EU Staaten.

Die entscheidende Hürde ist die Ratifizierung durch die nationalen Parlamente. Wenn das Abkommen „geteilte Zuständigkeiten“ zwischen der EU und ihren Mitgliedstaaten betrifft, wird es als „gemischtes Abkommen“ eingestuft. In solchen Fällen ist die Ratifizierung durch die nationalen Parlamente aller EU-Mitgliedstaaten erforderlich. Hier wird dann für die Bürger der EU klar ersichtlich, welche Parteien und Politiker „Rückrat zeigen“. Für ein „gemischtes Abkommen“ muss die Entscheidung der Mitgliedstaaten „einstimmig“ sein. Dies bedeutet, dass ein einziges nationales oder sogar regionales Parlament, wie im Fall von CETA und Wallonien geschehen, das gesamte Abkommen blockieren kann.

Das Umfassende Wirtschafts- und Handelsabkommen (CETA) mit Kanada dient als deutliche Warnung. Obwohl CETA seit 2017 vorläufig angewendet wird, bedarf es noch der vollständigen Ratifizierung durch alle nationalen und teilweise regionalen Parlamente. Stand November 2024 hatten noch nicht alle EU-Mitgliedstaaten CETA ratifiziert, was die Langwierigkeit und Herausforderung dieses Prozesses verdeutlicht. Die EU-Kommission hatte CETA ursprünglich als reine EU-Kompetenz eingestuft, revidierte diese Ansicht jedoch später und erkannte die Beteiligung der nationalen Parlamente an. So wird gerade darüber debattiert ob CETA eigentlich tod ist.

Das Damoklesschwert: Warum dieser Deal niemals Gesetz werden wird

Der Human Investor Think Tank stellt dazu fest: „Zu einer rechtsverbindlichen Handelsvereinbarung wird es nicht kommen. Die ganze Sache ist in „der Schwebe.“ und bleibt es auch. Diese Behauptung wird durch die vorliegenden Informationen umfassend gestützt. Der bereits geäußerte heftige Widerstand von politischen Führern (Bayrou, Orban) und mächtigen Wirtschaftsverbänden (VDA, BDI) aus wichtigen Mitgliedstaaten (Frankreich, Deutschland, Ungarn) macht die Aussicht auf Einstimmigkeit für ein „gemischtes Abkommen“ praktisch unmöglich.

Das Fehlen eines detaillierten, rechtsverbindlichen Dokuments lässt Raum für Spekulationen und verstärkt Bedenken, was es Gegnern leichter macht, Widerstand zu mobilisieren, ohne einen festen Text angreifen zu müssen. Die Tatsache, dass „Details in den ‚nächsten Wochen, Monaten oder Jahren geklärt werden müssen“, schafft einen offenen Prozess, der anfällig für politische Verschiebungen ist.

Die Möglichkeit einer „vorläufigen Anwendung“ ist unwahrscheinlich. Obwohl eine vorläufige Anwendung für Teile gemischter Abkommen, die ausschließlich in die Zuständigkeit der EU fallen, möglich ist , deutet die Prämisse („Dazu wird es nicht kommen“) darauf hin, dass selbst diese begrenzte Anwendung angesichts der Art der „Grundsatzvereinbarung“ und der Tiefe des Widerstands als absolut unwahrscheinlich angesehen wird. Der Umfang der vorläufigen Anwendung ist auf ausschließliche EU-Kompetenzen beschränkt , und eine Vereinbarung, die so massive Energie- und Militärverpflichtungen beinhaltet, berührt grundsätzlich immer gemischte Kompetenzen.

Das Erfordernis der Einstimmigkeit ist nicht nur ein verfahrenstechnischer Schritt, sondern ein politischer Vetopunkt. Angesichts des starken, lautstarken Widerstands aus Frankreich (Bayrou ) und Ungarn (Orban ) sowie erheblicher Bedenken der mächtigen deutschen Industrie (VDA, BDI ) ist es nahezu unmöglich, dass alle 27 Mitgliedstaaten zustimmen werden.

Die Europäische Kommission hat diesen Deal im Rahmen eines Mandats der Mitgliedstaaten ausgehandelt. Die daraus resultierende Vereinbarung scheint jedoch das politisch Akzeptable für viele dieser Mitgliedstaaten überschritten zu haben. Dies führt zu einer Legitimitätskrise für die Handelspolitik der Kommission, bei der ihre Verhandlungsmacht durch die nachfolgenden Ratifizierungsanforderungen untergraben wird.

Diese Situation offenbart eine grundlegende Spannung in der EU-Handelspolitik: die Exekutivgewalt der Kommission zum Verhandeln versus das letztendliche souveräne Recht der Mitgliedstaaten zur Ratifizierung. Die Unpopularität des aktuellen Deals zeigt, wie diese Spannung zu Lähmung und Scheitern führen kann, selbst nachdem eine „Grundsatzvereinbarung“ erzielt wurde.

Trumps Vergeltung: Die unvermeidlichen Folgen des Scheiterns

Die Kunst des Deals, entwirrt: Eine Rückkehr zur „America First“-Aggression

Donald Trump hat stets einen protektionistischen „America First“-Wirtschaftskurs verfolgt, der durch den aggressiven Einsatz von Zöllen zur Reduzierung von Handelsdefiziten gekennzeichnet ist. Er betrachtet Handel als ein Nullsummenspiel und hat in der Vergangenheit wiederholt mit hohen Zöllen gedroht und diese umgesetzt, um Zugeständnisse zu erzwingen. Sein Konzept der „wechselseitigen Zölle“ impliziert, dass die USA, wenn andere Zölle erheben, mit eigenen, oft höheren Sätzen reagieren werden.

Trumps Verhandlungsstil ist stark personalisiert. Er lobte die „massive Handelsvereinbarung“ öffentlich und präsentierte sie als großen Gewinn für die USA. Ein Scheitern der Ratifizierung, insbesondere nach einer so öffentlichen Ankündigung, würde von ihm wahrscheinlich als direkte Beleidigung und persönlicher Verrat durch die EU und ihre Führung (insbesondere von der Leyen, die Orban bereits als von Trump „zum Frühstück verspeist“ darstellte ) wahrgenommen werden.

Ein Scheitern der „Grundsatzvereinbarung“ würde fast sicher eine schwere Reaktion von Trump auslösen. Dies würde wahrscheinlich die Wiedereinführung der zuvor angedrohten 30- oder sogar 100-Prozent-Zölle auf eine breite Palette von EU-Waren, einschließlich Automobile, die er zuvor ins Visier genommen hatte, umfassen. Er hat auch die Bereitschaft gezeigt, 200-Prozent-Zölle auf Medikamente zu erheben. Der „vorübergehende Aufschub“ würde enden und zu einem ausgewachsenen transatlantischen Handelskrieg führen, wobei die EU wahrscheinlich mit eigenen „Gegenzöllen“ reagieren würde.

Kommt es doch noch zum großen Handelskrieg?

Es ist bei einem Scheitern mit harscher öffentlicher Verurteilung der EU durch die USA zu rechnen, die ihr schlechten Glauben, unfaire Praktiken und die Untergrabung der US-Wirtschaftsinteressen vorwerfen würde.

Hierzu kann man sagen: Der amerikanische Dummkopf wusste nicht, das zwar die EU Politiker schwach sind, aber die Komplexität des EU Aufbaus und der EU Bürokratie, auch ein für ihn unüberwindbares Hindernis darstellen. Schnell, wie er es sich vorstellt, geht da gar nichts. Alles Vereinbarte wird in den langsam arbeiteten Mühlen der nächsten Monate , im Ratifizierungsprozess, genüsslich zerrieben werden.

Trumps Ansatz in den internationalen Beziehungen ist stark transaktional, wobei er wahrgenommene unmittelbare wirtschaftliche Gewinne für die USA über traditionelle Allianzen oder langfristige diplomatische Stabilität stellt. Die „Vereinbarung“ selbst war das Ergebnis von Zolldrohungen, nicht von kollaborativen Verhandlungen. Wenn die EU die „Vereinbarung“ nicht einhält, wird Trump dies daher als Bruch einer kommerziellen Transaktion und nicht als diplomatischen Rückschlag betrachten und mit strafenden wirtschaftlichen Maßnahmen reagieren. Das Scheitern der EU bei der Ratifizierung wird von Trump als direkte Herausforderung seiner „Kunst des Deals“ interpretiert und eine Reaktion auslösen, die auf wirtschaftlichem Zwang basiert, anstatt auf diplomatischem Engagement, was die transatlantischen Beziehungen weiter schwer beschädigen wird.

Eine neue transatlantische Kluft? Geopolitische Implikationen eines gescheiterten Deals

Ein Handelskrieg würde die transatlantische Allianz, die bereits durch frühere Trump-Administrationen auf die Probe gestellt wurde, schwer belasten. Er könnte die Zusammenarbeit in kritischen Sicherheitsfragen, einschließlich der NATO, und bei globalen Herausforderungen wie dem Klimawandel untergraben. Die Hauptmotivation der EU für den Deal war es, die diplomatischen Beziehungen und die US-Unterstützung für die Ukraine zu erhalten. Doch wie wichtig ist überhaupt noch die Ukraine?

Das „Abkommen“ sollte die Wirtschaftsbeziehungen „neu ausbalancieren“. Sein Scheitern wird wohl zu einer weiteren wirtschaftlichen Entkopplung führen, die beide Seiten zwingt, alternative Handelspartner und Lieferketten zu suchen, was mit erheblichen Kosten und Störungen verbunden wäre. Der Zusammenbruch eines so hochkarätigen Abkommens zwischen so großen Volkswirtschaften würde eine beunruhigende Botschaft über die Durchführbarkeit multilateraler Handelsverhandlungen aussenden und die bereits unter Druck stehende regelbasierte globale Handelsordnung weiter schwächen.

Trumps frühere Handlungen und die Natur dieser „Grundsatzvereinbarung“ (z. B. massive Energie- und Militärkäufe ) zeigen seine Bereitschaft, Handelspolitik als direktes Instrument geopolitischer Hebelwirkung einzusetzen. Ein gescheiterter Deal wäre nicht nur ein Handelsstreit; es wäre eine geopolitische Konfrontation, die möglicherweise den NATO-Zusammenhalt und die geeinte Front des Westens gegen Widersacher, die es vielleich so gar nicht gibt.

Der Zusammenbruch des Deals verwandelt eine kommerzielle Meinungsverschiedenheit in eine ausgewachsene geopolitische Krise, die die transatlantische Allianz möglicherweise spaltet und Europa zwingt, seine strategischen Schwachstellen selbst auszugleichen.

Die anfängliche Markterleichterung bei der Ankündigung des Deals, gefolgt von Verlusten, als Details bekannt wurden, deutet auf einen „Dead Cat Bounce“ hin – eine vorübergehende, irreführende Erholung nach einem starken Rückgang.

Die „Grundsatzvereinbarung“ verzögerte lediglich den unvermeidlichen Handelskonflikt und vermittelte eine kurze Illusion von Stabilität. Wenn sie scheitert, wird die Marktreaktion wahrscheinlich weitaus schwerwiegender sein als die anfängliche Erleichterung. Die aktuelle „Vereinbarung“ ist somit eine vorübergehende Konfliktverschiebung, keine Lösung. Ihr Zusammenbruch wird zu einem intensiveren und schädlicheren Handelskrieg führen, wobei die Märkte negativ auf die erneute Unsicherheit und höhere Zölle reagieren werden.

Europas Scheideweg – Souveränität oder Unterwerfung?

Die vielgepriesene „Grundsatzvereinbarung“ zwischen der EU und den USA ist kein Triumph der transatlantischen Zusammenarbeit, sondern ein fragiles, kostspieliges Zugeständnis Europas, gegenüber einem früherem Imperium, das bereits am Rande des Zusammenbruchs steht. Sie stellt einen vorübergehenden Aufschub eines Handelskriegs dar, erkauft zum Preis erheblicher wirtschaftlicher Belastungen und einer wahrgenommenen Unterwerfung unter amerikanische Forderungen. Das Fehlen eines konkreten Rechtstextes und der überwältigende interne Widerstand innerhalb der EU offenbaren ihre inhärente Instabilität.

Der komplexe, vielschichtige EU-Ratifizierungsprozess, insbesondere das Erfordernis der Einstimmigkeit unter den Mitgliedstaaten für „gemischte Abkommen“, in Verbindung mit dem heftigen politischen und wirtschaftlichen Widerstand aus wichtigen europäischen Hauptstädten und Industrien, macht die vollständige Umsetzung dieses „Deals“ nahezu unwahrscheinlich. Er befindet sich tatsächlich „in der Schwebe“ und wird voraussichtlich nicht „zustande kommen.“

Sollte diese „Grundsatzvereinbarung“ scheitern – ein höchst wahrscheinliches Szenario –, werden die Folgen, insbesondere unter einem potenziell verbrecherischen Donald Trump, gravierend sein. Es ist eine schnelle und aggressive Rückkehr zum „America First“-Protektionismus zu erwarten, gekennzeichnet durch erneute Drohungen mit Strafzöllen, öffentliche Verurteilungen und einen ausgewachsenen transatlantischen Handelskrieg. Dies würde nicht nur weiteren wirtschaftlichen Schaden anrichten, sondern auch die geopolitische Allianz tiefgreifend belasten und die Zusammenarbeit in globalen Sicherheits- und strategischen Fragen beeinträchtigen.

Europa steht an einem kritischen Scheideweg. Der aktuelle „Deal“ zwingt zu einer klaren Wahl zwischen einer wahrgenommenen Unterwerfung unter externen Druck für vorübergehende Erleichterung oder einer entschlossenen Behauptung seiner wirtschaftlichen Souveränität und strategischen Autonomie, selbst wenn dies einen Handelskonflikt bedeutet.

Der Weg nach vorn erfordert eine geeinte und entschlossene europäische Haltung. Die aktuelle Farce unterstreicht die dringende Notwendigkeit für Europa, seinen eigenen Weg in einer multipolaren Welt zu gehen, anstatt ständig auf die Vorgaben anderer zu reagieren. Doch man darf nicht vergessen, auch wenn es für viele fiktional klingt. Im Osten wartet der „große Freundesverbund “ für die Europäer, der heute schon den Großteil der Weltbevölkerung repräsentiert, und der bisher, im Gegensatz zu den unlauteren USA noch nie entäuscht hat.

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Sichere Geldanlage in einer veränderten Welt

Warum Kapital „Neue Wege“ geht und Human Invest für immer mehr Menschen zur stabilen Brücke in die Zukunft wird.

Seit Herbst letzten Jahres ist es ungewöhnlich still geworden auf diesem Blog. Nicht, weil uns die Themen ausgegangen wären – ganz im Gegenteil. Nie war die Welt dynamischer, umkämpfter, gefährlicher – aber auch voller neuer Chancen.

Die Stille auf Humaninvestor.online war kein Schweigen, sondern Ausdruck eines Ausnahmezustands: Human Invest erlebte einen nie dagewesenen Kundenzustrom, der unsere Ressourcen voll beanspruchte. Die zuletzt kommunizierte Zahl von rund 140.000 Kunden ist längst überholt – sie gehört in ein anderes Kapitel unserer Geschichte. Denn seither ist alles anders geworden.

Die neue Weltordnung – und warum Kapital neue Wege sucht

Was hat diesen gewaltigen Zufluss an Kundengeldern ausgelöst? Warum wenden sich immer mehr Anleger von traditionellen Wegen ab – und ausgerechnet einem asiatischen Finanzdienstleister wie Human Invest zu, der nicht einmal über eine klassische Banklizenz verfügt?

Die Antwort liegt in einem Zusammenspiel aus Vertrauen, Stabilität und Leistungskraft. Human Invest steht seit über 30 Jahren für Verlässlichkeit, Integrität und absolute Seriosität. Wir sind nicht spektakulär, aber wir sind solide. Und das zahlt sich aus – besonders in Zeiten, in denen andere Systeme ins Wanken geraten.

Vertraulichkeit statt Schlagzeilen

Während viele internationale Finanzhäuser durch Skandale, politische Eingriffe oder Kontrollverlust auffallen, ist Human Invest seit jeher still, effektiv und persönlich. Wir arbeiten nicht mit aggressivem Marketing, sondern mit echter Kundenzufriedenheit. Und wir halten, was wir versprechen: verlässliche, international strukturierte Kontenlösungen, die sowohl rechtskonform als auch geschützt sind – fernab der Zugriffsmöglichkeiten, wie sie in europäischen Staaten immer häufiger vorkommen.

Der Vertrauensverlust klassischer Offshore-Zentren

Was früher als sicher galt, bietet heute kaum noch Schutz: Viele ehemals diskrete Finanzplätze haben in der neuen internationalen Ordnung ihre Vertraulichkeit eingebüßt.

Dazu zählen etwa:

– Kleine Karibikstaaten wie die Cayman Islands oder die Bahamas
– Südamerika, insbesondere Panama
– aber auch europäische Adressen wie Luxemburg, Liechtenstein oder Monaco

Diese Staaten stehen heute im Fokus der internationalen Finanzaufsicht. Insbesondere durch den OECD-Standard für automatischen Informationsaustausch (AEOI), der mittlerweile von über 100 Ländern umgesetzt wird, ist der Schutz vor Einblicken weitgehend aufgehoben. Was früher als Rückzugsort galt, ist heute transparent – und oft unzuverlässig.

Neue Unsicherheiten – von Dubai bis Kasachstan

Auch vermeintlich sichere Alternativen wie Dubai, Zypern, Georgien oder Kasachstan sind für viele Anleger nicht mehr attraktiv. Die politischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen sind dort oft unvorhersehbar. Kein solider Anleger möchte sein Vermögen in einem System wissen, das er weder versteht noch einschätzen kann.

Daher ist es nur logisch, dass sich große Kapitalströme in Richtung Asien bewegen – und ein nicht unerheblicher Teil davon findet seinen Weg zu Human Invest.

Fluchtkapital aus Krisenregionen

Auch geopolitische Krisen hinterlassen Spuren:

– Russland, Ukraine, Israel, der Nahe Osten – all diese Regionen sind durch Krieg, Sanktionen oder massive Unsicherheiten geprägt.
– Die baltischen Staaten, Polen, Moldawien – viele Bürger dieser Länder sorgen sich um eine mögliche Ausweitung militärischer Auseinandersetzungen.
– Selbst aus der Schweiz fließen Vermögen ab – besonders seit der dramatischen Rettung der Credit Suisse durch eine Zwangsfusion mit der UBS.

Heute ist vielen Anlegern klar: Kapital braucht mehr als alte Namen. Es braucht echte Stabilität – weltweit.

Die Rückkehr zur Legalität – ohne Verlust an Kontrolle

Viele Anleger, die früher auf Offshore-Konstrukte oder Scheinlösungen gesetzt haben, suchen heute einen legalen, kontrollierten Weg zurück in die internationale Ordnung – ohne auf Schutz und Flexibilität verzichten zu müssen.

Human Invest bietet genau das:

– Rechts- und steuerkonforme Strukturen
– Keine Intransparenz, aber auch keine Preisgabe unnötiger Daten
– Kapital bleibt verfügbar – und dennoch geschützt vor Fremdzugriffen

Human Invest ist Teil einer neuen Generation von Finanzsystemen

Tatsächlich ähnelt unser Modell in vielerlei Hinsicht den Strategien sehr großer, international agierender Vermögensverwalter – wie BlackRock, Blackstone oder Vanguard.

Auch diese verfügen über keine Banklizenz, dominieren aber dennoch heute die globale Finanzarchitektur. Was früher Banken vorbehalten war, leisten heute moderne, alternative Finanzdienstleister – sie sind effizienter, anpassungsfähiger, rechtlich besser positioniert.

Human Invest ist natürlich keiner dieser globalen Milliardenkonzerne. So verwaltet allein BlackRock ein weltweites Anlagevermögen von 11,58 Billionen US$. (Europäische Darstellungsweise, eine Billion sind eintausend Milliarden). Das sind nach Kurs vom 04. Juli 2025 die ungheuere Summe von 9.840 Milliarden Euro.

Aber auch wir sind Teil dieser neuen Ordnung und verwalten inzwischen für unsere Kunden Kapital in Höhe von über 1,5 Milliardn Euro. Doch damit nicht genug, zusätzlich noch unseren internen Sicherungsfond von mehr als 550 Millionen Euro. Unsere Eigenkapitaldeckung beträgt somit mehr als 30%, und nicht nur 10%, wie es europäischen Banken gesetzlich vorgeschrieben ist. Und für viele deutschsprachige Anleger sind wir deshalb die zugänglichste und persönlichste Version eines unabhängigen internationalen Finanzdienstleisters.

Human Invest bietet nicht nur Kontenlösungen, sondern mittlerweile ein komplettes, logisch aufgebautes Finanzsystem. Der Einstieg ist denkbar einfach:

– Zinssätze von 4,1% – 7,6%
– Kostenlose Kontoeröffnung
– Bereits ab 100 € Einlage
– Keine Vertragsbindung
– Keine Laufzeitverpflichtungen
– Kapazität: Sicheres Anlegen pro Kunde von bis zu 500.000 € im ersten Schritt

So können selbst sicherheitsorientierte Normalanleger Teil eines Systems werden, das bislang nur Hochvermögenden zugänglich war.

Unsere Kunden – international, erfahren, verbunden

Human Invest richtet sich bewusst nicht nur an deutschsprachige Anleger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, sondern auch an Menschen weltweit, die diese Sprache verstehen – oft aus Gründen der Herkunft oder familiären Verbundenheit.

Dazu gehören:

– Deutschsprachige Auswanderer auf der ganzen Welt – von Zypern bis Südamerika
– Menschen aus Krisenregionen, die heute in Deutschland leben – z. B. aus Syrien, der Ukraine oder Russland
– Arabische Familienverbünde, die über erhebliche Vermögen verfügen und sichere, vertrauliche Strukturen suchen
– Deutschsprachige Geschäftsleute mit Wurzeln in Osteuropa, Südamerika oder Israel
– Zweite Generationen mit Migrationsgeschichte, heute erfolgreiche Unternehmer – z. B. im Autohandel, Versicherungsgeschäft oder Import-Export
– Russlanddeutsche und Neu-Immigranten, die in Deutschland fest verwurzelt sind – aber global denken und handeln

Warum gerade diese Internationalität zählt

Anders als klassische Banken ist Human Invest nicht Teil europäischer Zugriffssysteme. Unsere Kundenkonten können nicht einfach eingefroren, gesperrt oder gepfändet werden – wie es in der EU mehrfach geschehen ist, etwa gegenüber russischen Bürgern oder Investoren aus arabischen Staaten.

Diese strukturelle Unabhängigkeit ist für viele unserer Kunden ein zentrales Argument. Wer einmal erlebt hat, dass aus politischen Gründen auf Geld zugegriffen wird, der weiß: Verfügbarkeit und Schutz sind keine Selbstverständlichkeit mehr.

Ausblick: Neue Wege – und ein erweitertes Verständnis von Sicherheit

Wer sich heute mit Geldanlage beschäftigt, merkt schnell: Kapitalmärkte, Wirtschaftssysteme und Bankenstrukturen lassen sich längst nicht mehr isoliert betrachten.

Die großen Veränderungen unserer Zeit – politische Machtverschiebungen, gesellschaftliche Umbrüche, digitale Disruption – sie wirken direkt auf das Finanzsystem. Und genau deshalb wird es in Zukunft nicht mehr ausreichen, über Zinsen und Anlageklassen zu sprechen, ohne auch die geopolitischen Hintergründe zu verstehen.

Der Human Investor Blog bleibt dabei seiner Linie treu: Wir konzentrieren uns weiterhin auf solide, realistische Anlagemöglichkeiten. Nicht auf Börsenfantasien, nicht auf kurzfristige Trends – sondern auf das, was langfristig trägt.

Doch wir wissen auch: Unsere Leser denken weiter.
Deshalb wurde von Human Invest ein zusätzliches publizistisches Format ins Leben gerufen, das sich gezielt mit den Zusammenhängen zwischen Weltpolitik, gesellschaftlicher Entwicklung und wirtschaftlicher Realität befasst.

Ein Format für Menschen, die nicht spekulieren – sondern verstehen wollen.
Für Anleger, die Sicherheit nicht als Zustand begreifen, sondern als Ergebnis von klarem Denken.

Sie dürfen gespannt sein.

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Ist Biden noch die richtige Wahl? Wie sehr schadet ein kranker US Präsident der Weltwirtschaft?

Sind Biden und sein Team wirklich die starken Kräfte die den Westen wieder zu globaler Wirtschaftsstärke führen können?

Die bevorstehende US-Präsidentschaftswahl wirft nicht nur in den Vereinigten Staaten, sondern weltweit ihre Schatten voraus. Der Humaninvestor Blog des renommierten schweizerisch-chinesischen Finanzdienstleisters Human Invest beleuchtet die weitreichenden Implikationen dieser Wahl, insbesondere im Hinblick auf die globale Wirtschaft und internationale Beziehungen.

Bidens umstrittener TV-Auftritt und wachsende Zweifel

Der jüngste Fernsehauftritt von Präsident Joe Biden bei der ersten TV-Debatte im Vorfeld der Präsidentschaftswahl hat für erhebliche Diskussionen gesorgt. Biden zeigte eine schwache Leistung, die er später mit Übermüdung nach internationalen Reisen erklärte. Diese Begründung stößt jedoch auf breite Skepsis, da bekannt wurde, dass sich der Präsident tagelang mit seinen Beratern auf seinem Landsitz auf das TV-Duell vorbereitet hatte.

Gesundheitliche Bedenken und parteiinterne Zweifel

In den letzten Wochen häufen sich die Berichte über eine merkliche Verschlechterung des Gesundheitszustands des 81-jährigen Präsidenten. Seine teils verwirrten Auftritte und Schwierigkeiten, komplexe Sachverhalte klar zu artikulieren, haben die Sorgen um seine mentale Fitness für das anspruchsvolle Amt des US-Präsidenten verstärkt.

Diese Entwicklung hat innerhalb der Demokratischen Partei zu wachsender Skepsis geführt. Während die Parteiführung öffentlich weiterhin geschlossen hinter Biden steht, mehren sich hinter den Kulissen die Stimmen, die einen Wechsel des Präsidentschaftskandidaten fordern. Einflussreiche Demokraten sehen die Chancen ihrer Partei bei der kommenden Wahl zunehmend gefährdet und diskutieren intern mögliche Alternativen zu Biden.

Die Rolle der Familie Biden

Interessanterweise scheint Bidens Familie eine gegenteilige Position einzunehmen. Berichten zufolge drängt sie den Präsidenten, trotz der jüngsten Rückschläge und gesundheitlichen Bedenken, mit voller Kraft in den Wahlkampf einzusteigen. Bei einem kürzlich abgehaltenen Familientreffen in Camp David sollen Bidens Angehörige ihm ihre „uneingeschränkte Unterstützung“ zugesichert haben.

Diese familiäre Ermutigung steht in einem gewissen Kontrast zu den wachsenden Zweifeln innerhalb der Partei. Es wird spekuliert, dass die Familie Biden möglicherweise die politischen Realitäten und die zunehmenden Bedenken der Wählerschaft unterschätzt. Einige Beobachter sehen in diesem familiären Druck sogar eine potenzielle Gefahr für Bidens Gesundheit und das Ansehen der Demokratischen Partei.

Wirtschaftliche Implikationen und globale Auswirkungen

Die Unsicherheit über Bidens Zukunft als Präsidentschaftskandidat hat bereits jetzt Auswirkungen auf die globalen Märkte. Investoren und Unternehmen weltweit beobachten die Entwicklungen in den USA mit wachsender Sorge, da die künftige US-Politik in Bereichen wie Handel, Steuern, Regulierung und Klimaschutz erhebliche Auswirkungen auf ihre Geschäftsstrategien haben wird.

Ein möglicher Wechsel des demokratischen Präsidentschaftskandidaten könnte zu signifikanten Verschiebungen in der erwarteten US-Wirtschaftspolitik führen. Während Biden für eine expansive Fiskalpolitik und verstärkte Regulierung steht, könnte ein jüngerer, möglicherweise progressiverer demokratischer Kandidat eine noch aktivere Rolle des Staates in der Wirtschaft befürworten. Dies hätte weitreichende Folgen für die US-Wirtschaft und damit auch für die globalen Märkte.

Zudem bleibt die Frage offen, wie sich die Beziehungen zu wichtigen Handelspartnern wie China unter einer möglicherweise neuen demokratischen Führung entwickeln würden. Die Stabilität dieser Beziehungen ist von entscheidender Bedeutung für die globale Wirtschaft.

Eine Wahl mit ungewissem Ausgang und noch ungewisseren Auswirkungen

Die bevorstehende US-Präsidentschaftswahl gestaltet sich zunehmend unberechenbar. Die gesundheitlichen Bedenken um Joe Biden, der innerparteiliche Zwist bei den Demokraten und der Druck seiner Familie erzeugen eine komplexe und volatile politische Landschaft. Diese Unsicherheit hat direkte Auswirkungen auf die globale Wirtschaft und internationale Beziehungen.

Für Investoren und Unternehmen weltweit ist es daher von entscheidender Bedeutung, die Entwicklungen im US-Wahlkampf genau zu verfolgen und verschiedene Szenarien in ihre strategischen Planungen einzubeziehen. Die kommenden Monate werden zeigen, ob Biden als Kandidat bestehen bleibt, ob die Demokraten einen Wechsel vollziehen oder ob die Republikaner von dieser Situation profitieren können. Jedes dieser Szenarien hätte weitreichende Folgen für den globalen Wohlstand und die wirtschaftliche Stabilität. Der internationale „Think Thank“ von Human Investor spielt jetzt schon die Szenarien durch, um Human Invest Kunden weiterhin die beste Anlagesicherheit bei höchsten Renditen bieten zu können. Weitab von Aktien, ETF’s und sonstigen Spekulantentum, wird dabei ausschliesslich auf die Realwirtschaft der wachstumsstärksten Gebiete der Welt gesetzt.

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Human Invest Auslands Rente

Das sichere staatsunabhängige Einkommen

Sie erhalten ein Leben lang ein monatliches Extra-Gehalt

Eine Human Invest Rente / Zusatzeinkommen ist die beste Investition in eine sichere und gute Zukunft. Auch die größte Reise beginnt mit dem ersten Schritt. So ist eine (weitere) Rente / Zusatzeinkommen auch für jene Menschen noch möglich, die dies bereits für sich selbst aus finanziellen Gründen, oder fortgeschrittenem Alter aufgegeben hatten.

Mit der Auffüllung eines Kapitalstocks mit eigener Zahlung, oder den für sie passenden Rentenbeiträgen (ab 100€ / Monat), steht einer Rente oder späteren Zusatzeinkommen nichts im Wege. Erhalten Sie ohne jede Abzüge monatlich bis zu 2.400€. Und das ein Leben lang. Auszahlung ab dem 48. Lebensjahr.

Gerade im Ruhestand wenn endlich mehr Zeit und Ruhe vorhanden ist, sollte man auf nichts verzichten müssen.

Direkt zu den Rentenenplänen

Höhere Sicherheit als bei staatlichen Renten

Human Invest Renten basieren nicht auf unsicheren Rentenmodellen wie die staatlichen Renten. Bei uns gibt es auch keine von der Regierung verordneten Vorgaben mit wohl zukünftig weiteren Abzügen. Zum Beispiel die Anrechnung anderer Einkommen, Abschläge wegen Kinderlosigkeit, Wohnsitz im Ausland, Steuern, oder ähnliches. Vor allem aber auch keine ungewisse Auszahlungshöhe nach Kassenlage.

Bei uns werden alle Renten aus einem persönlichen, vom jeweiligen Kunden angesparten Rentenstock bedient. Dies ist ein großer Unterschied zu staatlichen Systemen wo es gar keine echte Rentenkasse (Rentenstock) mehr gibt.

Dort werden nämlich die Rentenbeiträge aller Einzahler eines Monats, im jeweils nachfolgenden Monat sofort an die aktuellen Rentner ausbezahlt. Quasi nur gepuffert. Da esl immer weniger Einzahler gibt, jedoch immer mehr Rentenbezieher, muss der Staat dieses System inzwischen aus Steuermitteln stark bezuschussen.

Und das Verhältnis zwischen Einzahlern und Beziehern wird immer untragbarer. Momentan muss bereits mehr als ein Drittel der Renten durch Zuschüsse aus Steuermitteln beglichen werden. Dies wird mit Sicherheit nicht so weitergehen. Bereits um das Jahr 2040, also in nur 16 Jahren, ist der Punkt erreicht wo jeder Einzahler einen Rentner zu versorgen hat. Entweder müssen deshalb zur zukünftigen Finanzierung die Beiträge massiv erhöht werden, oder die Renten entsprechend gekürzt.

Erschwerend kommt hinzu, dass nun die geburtenstarken Jahrgänge, die dieses System bisher stützten, nun selbst ins Rentenalter eintreten. Zudem werden die Menschen (Rentner) immer älter, wodurch sich die Bezugszeiten und auch die Anzahl der Rentner sprunghaft erhöhen wird. Dies wird vorerst durch einen späteren Renteneintritt etwas abgefedert, das finanzielle Problem ist jedoch weiter ungelöst. So kann der Staat zukünftig diese schwierige Lage wirklich nur noch mit drastischen (sozial grausamen) Mitteln beheben.

Bei Human Invest hat deshalb jeder Rentenbezieher seinen eigenen persönlichen Kapitalstock (quasi Rentenkasse), wo nur er einzahlt, und woraus ausschließlich er seine eigene spätere Rente bezieht.

Höchste Diskretion

Hierbei überweist Human Invest monatlich, bei Wahrung absoluter Diskretion, auf jedes von Ihnen benannte Konto. Dies kann ein Human Invest Konto, ein Account bei einem Internet Finanzdienstleister, oder ein übliches Bankkonto sein. Wir überweisen hierbei weltweit mit garantiertem höchsten Persönlichkeitsschutz. Deshalb auch absolut steuerfrei, pfändungssicher, sowie keine Anrechnung durch staatliche Institutionen auf etwaige andere Bezüge.

Schutz auch für Hinterbliebene

Im Gegensatz zur gesetzlichen Rente bietet die Human Invest Rente eine Hinterbliebenen-Rente ohne die staatlichen Gängelungen und Einschränkungen. Die Rente des Hinterbliebenen wird zu 100 % der ursprünglichen Rentenhöhe ausgezahlt – es gibt keine Abzüge oder Anrechnungen. Dieser volle Rentenbezug erfolgt hierbei bis an das Lebensende des Hinterbliebenen. Dies kann sowohl der Ehepartner, wie auch ein Mitglied ihrer Lebensgemeinschaft sein. All dies stellt ebenfalls ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal einer Human Invest Rente dar. Mehr Info zur Hinterbliebenen-Rente.

Kündbarkeit mit Kapitalerhalt

Kündigung während des Beitragszeitraums

Während der Auffüllzeit des Kapitalstocks (Beitragszeitraums) ist die Rente jederzeit kündbar. Sie erhalten dann alle bis dahin eingezahlten Rentenbeiträge (exklusive Zinsprämien) binnen eines Jahres wieder vollständig ausbezahlt.

Kündigung während des Rentenbezugs

Im Gegensatz zu anderen Rententrägern geht ein eingezahlter Kapitalstock bei Human Invest auch bei bereits erfolgtem Rentenbezug nicht gänzlich verloren.

Die Rente kann bereits nach einem Jahr gekündigt werden, und das noch verfügbare Restkapital des Kapitalstocks wird hierbei nach der fairen ➥Human Invest Rentenformel ermittelt.

Der verbliebene Betrag wird dann von uns in eine sichere und reditestarke 3 jährige ➥Human Invest Anleihe gewandelt. Diese erbringt weiterhin sehr gute Zinsen, und ist nach Ende der Laufzeit voll auszahlbar.

Renten sind nicht übertragbar und nur vom Rentenbezieher selbst kündbar. Nach dem Tod des Begünstigten erlischt der Anspruch auf eventuell verbliebenes Restkapital. Jedoch ist es bei Partnern möglich, diese gemeinschaftlich als Begünstigste einzutragen. Hierdurch ist die Weiterzahlung der Rente an den noch lebenden Partner weiterhin in voller Höhe gewährleistet. Wie im obigen Abschnitt: „Schutz auch für Hinterbliebene“ bereits beschrieben.

Human Invest Rentenpläne

Aufbau eines eigenen Renten Kapitalstocks von 50.000€. Zum Beispiel durch monatliche Beiträge von 200€ / Monat in nur 12 Beitragsjahren. Sehr schnelles Kapitalwachstum durch hohe Prämienzinsen. Flexible Rentenmodelle für noch schnelleren Rentenbeginn auch durch Sonderzahlungen. Mehr Information zum Silber Plan.

Aufbau eines eigenen Renten Kapitalstocks von 75.000€. Zum Beispiel durch monatliche Beiträge von 250€ / Monat in weniger als 14 Beitragsjahren. Sehr schnelles Kapitalwachstum durch hohe Prämienzinsen. Flexible Rentenmodelle für noch schnelleren Rentenbeginn auch durch Sonderzahlungen. Mehr Information zum Gold Plan.

Aufbau eines eigenen Renten Kapitalstocks von 150.000€. Zum Beispiel durch monatliche Beiträge von 350€ / Monat in nur 17 Beitragsjahren. Sehr schnelles Kapitalwachstum durch hohe Prämienzinsen. Flexible Rentenmodelle für noch schnelleren Rentenbeginn auch durch Sonderzahlungen. Mehr Information zum Platin Plan.

Aufbau eines eigenen Renten Kapitalstocks von 300.000€. Zum Beispiel durch monatliche Beiträge von 500€ / Monat in genau 20  Beitragsjahren. Sehr schnelles Kapitalwachstum durch hohe Prämienzinsen. Flexible Rentenmodelle für noch schnelleren Rentenbeginn auch durch Sonderzahlungen. Mehr Information zum Diamant Plan.

Ihre Vorteile:

Flexible Rentenpläne mit monatlich anpassbaren Beitragssätzen und der Möglichkeit zu Sonderzahlungen für schnelleremn Rentenstart.

Lebenslange monatliche Rentenzahlung ab dem 48. Lebensjahr, beginnend mit Auffüllung des gewählten Kapitalstocks.

100% Hinterbliebenen Rente ein Leben lang, ab den 48. Lebensjahr des „Renten Nachfolgebeziehers“ mit Auffüllung des gewählten Kapitalstocks.

Garantierer monatlicher steuerfreier Auszahlungsbetrag ohne staatliche Abzüge.

Rentenwährung wahlweise in Euro, Dollar (US$), oder Schweizer Franken.

Rentenzahlungen erfolgen auf Ihr Human Invest Hauptkonto, einen Internet Finanzdienstleister, oder jedes beliebige weltweite Bankkonto (Thema Steuerfreiheit).

Hohe ➥Diskretion und Sicherheit, weit über den Möglichkeiten konventioneller Banken und Versicherungen.

Diskrete Auslandsrente, deshalb keine automatische Anrechnung auf in der EU bezogene Renten oder sonstige Einkommen.

Möglichkeit der Kündigung sowohl im Beitragszeitraum (Jahresfrist), sowie auch nach bereits erfolgtem Renteneintritt. Die Rente ist in diesem Fall frühestens nach einem Jahr Rentenbezug kündbar.

Das noch verfügbare Kapital des Rentenstocks wird hierbei nach der fairen ➥Human Invest Rentenformel ermittelt und in eine 3 jährige ➥Anleihe gewandelt. Diese erbringt weiterhin gute Zinsen und wird am Ende ihrer Laufzeit voll ausbezahlt.

Lassen Sie sich unverbindlich beraten.

Unsere erfahrenen Fachberater beantworten alle Fragen zur Auslands-Rente, und zeigen Ihnen auch viele weitere, speziell auf Ihre Bedürfnisse, zugeschnittene Möglichkeiten und Lösungen. Allgemeine Anfragen stellen sie bitte ➥hier.

Gerade zu Fragen der Auslandsrente / Zusatzeinkommen ist eine individuelle Beratung unerlässlich. Hierbei sollten ohne jeglichen Zeitdruck alle offenen Punkte ausführlich besprochen werden. Human Invest versteht sich als humanitärer Dienstleister, ist flexibel bei Sonderwünschen, und bietet umfangreiche finanzielle Modalitäten. Und ganz besonders bei Belangen der Diskretion und Sicherheit leisten wir weit mehr als konventionelle Banken oder Versicherungen. Kontaktieren Sie hierzu als Human Invest Kunde im Homebanking Systen Ihren persönlichen Kundenberater.

Alles beginnt mit einem Human Invest Konto.

Und so einfach kommen Sie zur maßgeschneiderten Rente: Eröffnen Sie (falls noch nicht vorhanden) zuerst ein Human Invest Hauptkonto (Tagesgeldkonto) und schließen dabei die Zertifizierung ab. Kontaktieren Sie danach mittels ihrer Online Kontenverwaltung ihren persönlichen Kundenberater der alle Fragen beantwortet und das Rentenkonto für sie aktiviert. Der Mindesteinzahlungsbetrag auf ein Rentenkonto beträgt hierbei nur 500 € (1000€ mit der Option Hinterbliebenen Rente).

Human Invest Renten sind limiteiert und stehen nur Human Invest Kunden mit einem vollständig zertifizierten Konto zur Verfügung.

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Russland stoppt Börsen Handel mit Dollar und Euro.

Die Moskauer Börse in Russland hatte angekündigt, den Handel mit US-Dollar und Euro einzustellen, nachdem die US Regierung von Präsident Joe Biden eine Reihe von Maßnahmen zur weiteren Isolierung Moskaus vorgestellt hatte. Angeblich als Maßnahme wegen des Krieges in der Ukraine. Russland stoppte darauf nun offiziell den Handel in Dollar an seinen Devisenärkten. Der russische Börsenindex eröffnete am Donnerstag deshalb in Moskau mit einem Minus von bis zu 4 %, konnte sich dann aber wieder stabilisieren.

„Russland stoppt Börsen Handel mit Dollar und Euro.“ weiterlesen

US Finanzministerin kritisiert Chinas Exporte und bettelt um wirtschaftliche Nachsicht

Janet Yellen, die US-Finanzministerin, äußerte bei ihrem Besuch in Guangzhou (China) Bedenken über die riesigen Exporte Chinas. Sie betonte, dass China zu viele Produkte herstellt, besonders im Bereich der sauberen Energie, und dass die Welt diese Mengen nicht aufnehmen könne. Es stellt sich nun die Frage was sie eigentlich damit sagen will?

„US Finanzministerin kritisiert Chinas Exporte und bettelt um wirtschaftliche Nachsicht“ weiterlesen

USA wieder einmal kurz vor der Pleite

Regierungs-„Shutdown“ in den USA vorerst abgewendet.

Der amerikanische Kongress hat gestern (08.03.2024) wieder einmal in quasi letzter Minute einen teilweisen Stillstand der Regierungsgeschäfte in den USA abgewendet. So verabschiedeten nach dem Repräsentantenhaus auch der Senat ein Gesetz, das die Finanzierung einer Reihe von Ministerien und Bundesbehörden wenigstens bis Ende September – sicherstellt. Dies natürlich nur durch neue Schulden.

Das Paket hat einen Umfang von mehr als 467 Milliarden US-Dollar (rund 427 Milliarden Euro). In der Nacht zum Samstag (Ortszeit) wäre es sonst zu einem sogenannten Shutdown gekommen, bei dem Teilen des Regierungsapparates das Geld ausgegangen wäre. US-Präsident Joe Biden muss das Gesetz noch unterschreiben, dies gilt aber als Formalie. Noch im 2. Quartal 2024 läuft aber schon wieder die Frist für ein weiteres zu verabschiedendes Gesetzespaket ab, mit dem die noch verbliebenen Regierungsgeschäfte finanziert werden würden – zuletzt hatte es im Kongress immer nur Einigungen auf Kurzzeitlösungen gegeben. Bei der noch ausstehenden Finanzierung geht es unter anderem um das US-Verteidigungsministerium sowie das Außenministerium.

Das politische Gezerre um den Haushalt ist in den USA durchaus nichts ungewöhnliches. Es kommt regelmäßig vor, dass sich der Kongress zunächst mit der Verabschiedung eines Übergangshaushalts behilft und dann ein paar Monate später erneut über die Finanzierung der Regierungsgeschäfte streitet. Wie jetzt gibt es eine Einigung in der Regel immer erst ganz knapp vor Fristablauf. Denn viele Kongressabgeordnete können es einfach kaum mehr mit ihrem Gewissen vereinbaren, daß sich ihr Land immer mehr verschuldet, und wohl schlussendlich einmal gegen die Wand gefahren wird.

Weiterhin unklar ist die Zukunft neuer Finanzhilfen der USA für andere Länder wie die Ukraine. Biden hatte schon vor Monaten ein großes Milliarden-Paket für Kiew beim Kongress beantragt. Einige Republikaner sehen die Unterstützung für die von Russland angegriffene Ukraine aber skeptisch oder lehnen diese ab. Die innenpolitische Blockade verhindert seit geraumer Zeit die Lieferung von militärischem Nachschub aus den USA an Kiew. Was wohl auch richtig ist, denn auch in der einstmals reichen USA nehmen die eigenen Probleme seit Jahren sprunghaft zu.

Hier gilt es deshalb auch für jeden Anleger zu überlegen inwieweit Geldanlagen in den USA überhaupt noch sicher sind, bzw. wie die Stabilität des Dollar zukünftig zu bewerten ist.

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