Amerikas Zölle fallen – Ein Tag, der die US Institutionen erschütterte (mit Video-Analyse).

Bewegte Tage in den USA, ja wahrscheinlich sogar für die ganze Welt. Erst heute, nach einem Wochenende wo vor allem der herannahende neue Iran Krieg im Vordergrund stand, wird uns eigentlich bewusst, was sonst noch geschehen war.

Lesen sie hier die Analyse des HITT für den Humaninvestor Blog.

1. Das Urteil

Am Morgen des 20. Februar 2026 erklärte der Supreme Court der USA die unter dem International Emergency Economic Powers Act (IEPA) vom Präsidenten erhobenen Zölle für illegal. Sechs Richter stimmten gegen den Präsidenten, drei dafür. Die Botschaft war eindeutig:

Nicht der Präsident, sondern der Kongress hat die Macht, Steuern zu erheben.

2. Die Reaktion des Präsidenten

Innerhalb weniger Stunden folgte die Eskalation. Präsident Trump nannte die Richter eine „Schande für die Nation“ – darunter Gorsuch und Barrett, die er selbst nominiert hatte.

Und dann die Überraschung: eine neue Executive Order, diesmal gestützt auf Section 122 des Trade Act von 1974:
Ein neuer globaler Zoll von 10%. Doch diese Grundlage ist sehr fragil:

Er darf maximal 15 % betragen und läuft automatisch nach 150 Tagen aus.

3. Die ökonomischen Folgen

Noch kann niemand überblicken was dies konkret bedeutet. Vor allem nicht welche Forderungen und Schadensersatzansprüche plus Zinsen sich durch illegal erhobene Zolleinnahmen ergeben.

  • 175 Milliarden Dollar an bereits erhobenen Zöllen müssen wohl zurückgezahlt werden.
  • Über 20 Millionen einzelne Zolleinträge stehen aktuell zur Prüfung.
  • Handelsabkommen mit der EU, Großbritannien und Japan sind über Nacht ungültig.

4. Das institutionelle Dilemma

Die US Administration muss nun ein Flickwerk aus Gesetzen zusammensetzen. Denn man hat sich vorgenommen möglichst Zollgebühren in nahezu gleichem Umfang zu erheben. Dazu sollen nun viele verschiedene Rechtsgrundlagen dienen.

  • Section 122 für globale Basiszölle
  • Section 232 für nationale Sicherheit
  • Section 301 für unfaire Praktiken

Jede Grundlage hat eigene Grenzen, Zeitrahmen und juristische Angriffsflächen. Die Frage lautet:

Kann die größte Volkswirtschaft der Welt ihre Handelspolitik auf einer Rechtsgrundlage aufbauen, die alle fünf Monate neu bestätigt werden muss?

Die meisten Rechtsexperten sagen eindeutig NEIN. Denn diese einzelnen Zölle sind zu unflexibel, haben zu lange individuelle Prüf- und Einsetzungsverfahren und können zudem noch teilweise gegeneinander verrechnet werden. Schnelles erpresserisches Handeln mit Zolldrohungen wird spontan nicht mehr möglich sein.

5. Das Signal an die Märkte

Ein Nein, zeigte sich in steigenden Aktienkursen, fallendem Dollar und paradox steigenden Anleiherenditen. Dies beweist, Investoren bewerten eben nicht nur Zölle, sondern auch die Stabilität der Institutionen. Im Prinzip, wie sicher ist dadurch das jeweilige Investitionsland. Dies könnte sich yukünftig positiv für Europa auswirken.

6. Fazit

Der 20. Februar 2026 markiert einen Wendepunkt – vergleichbar mit der Finanzkrise von 2008, doch diesmal ausgelöst durch die Frage nach der institutionellen Stabilität.

Wenn ein Präsident die Gewaltenteilung als Hindernis betrachtet und nicht als Fundament, verändert sich die Risikoberechnung für jede Investition in amerikanische Vermögenswerte.

Sehen Sie sich zum Thema das bereitgestellte Informations-Video an.

Auf jeden Fall ein weiterer Sargnagel zum Untergang des amerikanischen Imperiums. Und in China lächelte man. Vielleicht in Gedenken an die früher einmal aufgerufenen 150% Zölle eines verbrecherischen Präsidenten.

👉 Der Morgen des 20. Februar 2026 – ein Tag, der zeigte, wie fragil Institutionen sein können, wenn Macht und Recht aufeinanderprallen.

Doch was man persönlich tun sollte ist, die Diversifizierung des eigenen Kapitals. Und seien es auch kleine Beträge. Niemals mehr alle Eier in einen Korb legen. Und was wäre da besser geeignet, als ein internationales, renditestarkes, aber auch gebührenfreies Konto von Human Invest.

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