Chinesen zahlen nicht Trumps Strafzölle. Geldanlagen in China und den ASEAN Staaten bleiben vom Handelskrieg absolut unbeeinflusst.

Der US Präsident Trump behauptet siegessicher: Die von ihm verhängten Zölle würden der US-Wirtschaft guttun und vor allem von China bezahlt werden. Das ist allerdings ein absoluter Irrtum.

Trump jubelt, dass seine Zölle den USA Milliarden von Dollar in die Kassen spülen würden – und all das bezahlt von China. Doch das stimmt nicht. Zölle funktionieren anders. Sie werden nicht von den chinesischen Lieferanten, sondern von den US-Importeuren entrichtet. Verantwortlich für das Eintreiben der Zölle ist die Behörde U.S. Customs and Border Protection (CBP). Im ersten Halbjahr dieses Jahres stiegen die Zolleinnahmen um 73 Prozent auf 33,9 Milliarden Dollar, wie aus Daten des US-Finanzministeriums hervorgeht.

Die US-Importeure haben verschiedene Möglichkeiten, um auf die höheren Abgaben zu reagieren – in der Regel geht das auf eigene Kosten oder zulasten der amerikanischen Kunden. Sie reichen die Kosten für die Zölle so weit wie möglich an die Kunden in den USA weiter, indem sie die Preise entsprechend erhöhen. Im Prinzip sind die von Trump verhängten Zölle also Steuern auf chinesische Produkte, die US-Unternehmen und Verbraucher bezahlen.

Die Einfuhren von China in die USA sind nicht zurückgegangen .

Andere nehmen wegen des teurer gewordenen Einkaufs in China geringere Gewinnmargen in Kauf, wieder andere senken Kosten – etwa durch geringere Löhne und Job-Abbau. Die meisten Importeure wenden einen Mix aus diesen Maßnahmen an, um die höheren Kosten für chinesische Waren zu verteilen.

Die Zölle kosten US-Amerikaner inzwischen Milliarden

Zur Einordnung: Die von den USA nicht nur gegen China verhängten Strafzölle auf Stahl- und Aluminiumprodukte trieben einer Untersuchung des Peterson Institute for International Economics zufolge die Stahlkosten um 5,6 Milliarden Dollar in die Höhe. Die Notenbank von New York, die Princeton University und die Columbia University kommen in ihrer Studie zu dem Schluss, dass US-Unternehmen und -Verbraucher monatlich wegen Trumps Zöllen etwa drei Milliarden Dollar an zusätzlichen Kosten stemmen.

Zwar könnten die chinesischen Hersteller eventuell gezwungen sein, einen Teil der US-Zölle zu stemmen, um eventuell Kunden nicht zu verlieren und Marktanteile zu verteidigen. Tun sie aber nicht, sie lachen über die dummen Amerikaner und deren Präsidenten . Die Logik dahinter: Chinesische Unternehmen wissen das deren Kunden (z B. amerikanische StahliImporteure) nicht auf andere Ländern ausweichen können. Deren Waren sind dann zwar nicht mit Strafzöllen belastet, aber selbst ohne Zoll beträchtlich teuerer.

Höhere Preise für Aluminium und Stahl aus China verteuern in den USA Autos, Hochhäuser, Konservendosen und Kühlschränke. Schätzungen zufolge sind in den Staaten 6,5 Millionen Menschen in Unternehmen beschäftigt, die Aluminium oder Stahl verwenden. Jedoch nur 140.000 US-Amerikaner arbeiten an deren Herstellung. Im Jahre 2002 hatten die USA wie im vergangenen Jahr Stahl-Zölle verhängt – und sie nach 20 Monaten wieder zurückgenommen. Einer Studie zufolge hatte die Maßnahme in den USA rund 200.000 Jobs gekostet und damit mehr Arbeitsplätze vernichtet als damals Menschen in der gesamten US-Stahlindustrie beschäftigt waren.

Amerikanische Verbraucher sind die Dummen

Eine Studie, die der Ökonom David Weinstein von der Columbia Universität mit Kollegen im März veröffentlicht hat, kommt zu dem Ergebnis, dass 2017 und 2018 ausländische Produzenten die Preise nicht gesenkt haben – somit wurden die Zölle komplett von US-Firmen und deren Verbrauchern geschultert.

US Firmen und deren Kunden zahlen am Schluss die Zölle.

Einige US-Unternehmen haben die gestiegenen Kosten in ihren Quartalsbilanzen ausgewiesen. Caterpillar gab an, dass seine Produktionskosten im abgelaufenen Quartal um 70 Millionen Dollar gestiegen sind. Der weltgrößte Hersteller von Baumaschinen rechnet im gesamten Geschäftsjahr mit höheren Zollkosten zwischen 250 und 350 Millionen Dollar und hat deshalb seine Preise erhöht. Der weltgrößte Einzelhändler Walmart und die Kaufhauskette Macy’s stellen derweil Preiserhöhungen wegen der höheren Zölle auf chinesische Produkte in Aussicht.

Eine unter anderem von der Chef-Ökonomin der Weltbank, Pinelopi Goldberg, durchgeführte Studie kommt zu einem für Trump unerfreulichem Ergebnis: Die Leidtragenden des Handelsstreits sind vor allem die amerikanischen Landwirte und Arbeiter, die 2016 dafür gesorgt haben, dass der „Zoll-Mann“ Präsident geworden ist.

Geldanlagen bei Human Invest absolut unbeeinflusst

Jede Art von Finanzgeschäften (z. B. Aktienkauf) in China bleiben davon absolut unbeeinflusst. Der Anleger kann also auch weiterhin von den dortigen hohen Renditen uneingeschränkt profitieren. Es gibt keine (Transaktions) Steuer auf Kapital (also keine „Geld Zölle“), weder jemals in der Vergangenheit, noch wird es in Zukunft je so etwas geben. Auch wenn es eine deutsche Partei gibt (Die Linke), die so etwas aus ideologischen Gründen seit Jahren fordert. Doch so etwas war vor allem im „kapitalistischen Amerika“ nie ein Thema. Die Welt ist auf den Kapitalmärkten inzwischen so sehr vernetzt (weit mehr als bei Rohstoffen und Waren), das sich nicht einmal die stärksten Handelsmächte mit so etwas international durchsetzen könnten.

So gibt es auch keinerlei Einschränkungen bei den Konten von Human Invest, oder gar dem internationalen Kapitalverkehr. Alle Einlagen bei Human Invest befinden sich zudem (aus steuerlichen und rechtlichen Gründen) nicht in China, sondern in den absolut sicheren Ländern der ASEAN Staaten. Um sich vor Währungs Instabilitäten zu schützen, werden alle Geldanlagen in den einzelnen Ländern nur als Euro- und Dollarkonten, sowie in der Währung Schweizer Franken geführt. Dies betrifft auch unseren internen Sicherungs Fond mit momentan 13,1 Millionen Euro, der lediglich zum Ausgleich von Schwankungen beim Tagesgeschäft verwendet wird.

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