Human Invest erlaubt keine Mailadressen von web.(de) und GMX

Der Grund liegt in der Unsicherheit dieser Adressen. GMX.de gehört mittlerweile dem ehemaligen Konkurrenten WEB.de. Beide Firmen sind Bestandteile der 1&1 Ionos mit Hauptsitz in Montabaur, und einer Zweigniederlassung in Karlsruhe. Die 1&1 lonos wiederum ist eine Tochtergesellschaft des United-Internet-Konzerns. Es werden auch viele weitere, ähnliche Mailadressen angeboten (WEB.at, GMX.com, GMX.ch, usw). Das Unternehmen ist sehr stark mit Politik. Justizbehörden, sowie Verfassungsschutz verzahnt, und stellt diesen auch umfangeiche Kundeninformationen zur Verfügung.

Mailinhalte dieser Internet Provider werden dabei ausschließlich im unsicheren Deutschland gespeichert. Seit 2005 sind jedoch die deutschen Mailprovider verpflichtet, die elektronischen Briefkästen ihrer Kunden für Fahnder zu öffnen. Dies ist mit dem Diskretion und Sicherheitsbedürfnis von Human Invest und dem Großteil unserer Kunden absolut unvereinbar. Bei uns gibt es keine Schüffelei.

Kernstück der E-Mail-Überwachung ist die sogenannte SINA-Box – ein spezieller Computer, auf dem sich die Strafverfolger ohne Wissen des Providers jederzeit einloggen können. Diese Boxen mußten inzwischen (lt.Bundesgesetz) alle großen deutschen Mailprovider auf eigene Kosten (ca. 25.000 Euro) bei sich installieren. Liegt eine Überwachungsanordnung vor, leitet das System eine Kopie aller Mails des überwachten Kunden an die Überwacher weiter – die Daten landen umgehend auf den Rechnern von Fahndern, Steuerbehörden und Staatsanwaltschaft. Selbst der Internet Provider bekommt davon im Normalfall nichts mit, den ein Provider darf Inhalte von E-Mails nicht überwachen oder gar mitlesen. Falls doch, ist es ihm jedoch gesetzlich untersagt, seine Kunden über durchgeführte Überwachungsaktionen zu unterrichten.

Oben abgebildet eine SINA-Box im Rackformat, wie sie inzwischen von zahlreichen „Sicherheitsfirmen“ zu stark überhöhten Preisen „angeboten“ wird. Diese inzwischen seit 2017 vorgeschriebenen Geräte dienen vornehmlich zur Ausspitzelung von E-Mails durch Staat und Behörden. Diese Sache ist an sich nicht neu, erste Überlegungen zu dieser schändlichen Aktion gab es bereits im Jahr 2001, eine gesetzliche Regelung folgte dann 2005. Jedoch happerte es viele Jahre an der technischen Umsetzung.

Die „heise online“ Mediengruppe berichtete deshalb bereits vor vielen Jahren, in einem leider viel zu wenig ➥beachteten Artikel über die damals noch geplanten Maßnahmen. Diese wurden jedoch (Stand 2018) nun bei deutschen Mailadessen lückenlos umgesetzt.

Dies ist jedoch nur einer der Gründe, warum Human Invest diese dubiosen Mailadressen ablehnt.

Alle unsere versendeten Mails aus China, sowie anderer ASEAN Staaten, werden von WEB.DE / GMX.DE nämlich nicht an deren Kunden ausgeliefert. Unsere eigenen Systeme bekommen hierbei eine Fehlermeldung von WEB.DE / GMX.DE zugesendet.

554-Bad DNS PTR resource record.
554-The IP address of the email server you are using is not assigned to a domain name in the domain name service (DNS).

Diese Fehlermeldung ist sachlich richtig. Sie besagt das eine von uns ausgesendete Mail vom Empfänger nicht mit dem eigentlichen Sendesystem verknüpft werden konnte. Wäre dies möglich, so könnte man nämlich dadurch eindeutig den Sendestandort ermitteln. Das dies gerade nicht möglich ist, dafür sorgt Human Invest durch verschiedene Sicherungsmaßnahmen, die WEB.DE / GMX.DE nicht akzeptiert. Wäre es anders, könnte z.B. auf einen unserer Human Invest Server (z.B. in einem Bürogebäude) pyhsisch Zugriff genommen werden, und Dritte könnten sich so der dort gespeicherten Mailadressen bemächtigten. Hierduch könnten dann eventuell Daten unserer Kunden ermittelt werden.

Das Geheimnis der Sicherheit liegt also nicht in irgendwelchen Datenschutzgesetzen, sondern in einer totalen Dezentralisierung des Mailverkehrs, sowie dem weltweiten Einsatz virtueller Mailserver. Das diese „Nichtüberwachbarkeit“ natürlich bestimmten Institutionen, und den mit ihnen verbundenen Unternehmen nicht gefällt, liegt auf der Hand. Die Auslieferung unserer Mails wird deshalb von diesen Firmen abgelehnt.

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