Und warum auch deutsche Sparer und Anleger massiv gefährdet sind.
In diesen Tagen richtet sich die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit vor allem auf Donald Trump. Auf seine Reden, auf seine Aussagen zu Grönland, auf politische Provokationen, die Schlagzeilen erzeugen. Auch der Krieg in der Ukraine dominiert weiterhin die öffentliche Wahrnehmung.
All das ist relevant. Doch es verdeckt eine Entwicklung, die deutlich tiefer reicht und langfristig weit größere Auswirkungen auf ganz normale Menschen haben wird, als jede einzelne geopolitische Debatte. Eine Entwicklung, die nicht nur einzelne Länder betrifft, sondern die Grundstruktur des globalen Finanzsystems. Und damit auch die Geldanlagen ganz normaler Bankkunden in Europa. Werden die europäischen Banken stabil bleiben?
Denn während politische Themen die Schlagzeilen bestimmen, beginnt im Hintergrund eine entscheidende Waage ins Kippen zu geraten. Die Waage des Gleichgewichts bei den US-Staatsanleihen.
Sehen Sie sich hier das KI (AGI) Analyse Video an. Bereitgestellt vom HITT. Nützlich kann es auch sein, vor Ansehen den den Rest dieses Beitrags zu lesen.
Zusätzlich zum kostenfreien obigen Video, können die darin mehrfach beschriebenen Dokumentationen ebenfalls bezogen werden. Zur Bestellung.
Doch was sind US Staatsanleihen?
US-Staatsanleihen sind im Kern nichts anderes als die von den Vereinigten Staaten ausgegebenen Schuldscheine. Investoren leihen dem US-Staat Geld und erhalten dafür eine Verzinsung. Diese Zinsen erzeugen Renditen. Über Jahrzehnte galten diese Anleihen als nahezu risikolos. Sie bildeten das Fundament der westlichen Zinslandschaft, den Referenzpunkt für Banken, Versicherungen, Pensionsfonds und Staaten. Und dies ist der Grund, warum auch deutsche Banken und deren Kunden nun Geld verlieren werden.
Das Anleihen Fundament zeigt nun Risse.
Ein Schlüsselmoment dieser Entwicklung war der Auftritt des US-Finanzministers Scott Bessent beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Der Auftritt sollte beruhigen, hatte jedoch eine andere Wirkung. Als Bessent Investitionen verbündeter Staaten in US-Staatsanleihen öffentlich als irrelevant bezeichnete, wurde dies von vielen Marktteilnehmern als Zeichen von Nervosität gewertet. Seine wiederholte Betonung, er sei überhaupt nicht besorgt, dass diese nun anfangen zu verkaufen, fiel zeitlich genau mit einem deutlichen Anstieg der Anleiherenditen zusammen.
Die Reaktion der Märkte war eindeutig. Steigende Renditen (Zinsen für neu ausgegebene Anleihen) bedeuten nämlich fallende Anleihekurse, und damit reale Verluste für bestehende Investoren. Dies klingt paradox, deshalb muss man es kurz erklären.
Die Dynamik bei Anleihen
Anleihen sind nichts anderes als Schuldscheine, die irgendwann hoffentlich wieder zurückgenommen werden. Und dafür werden vorher vereinbarte Zinsen gezahlt. Nehmen wir an jemand hat Anleihen erworben und für diese wurden 2 Prozent Zinsen im Jahr vereinbart. Und nun kommen neue Anleihen auf den Markt, für die es nun mehr als 4% Zinsen (Renditen) gibt. Niemand will dann mehr die alten 2% Anleihen haben, so dass deren Wert fällt. Man kann sie nicht mehr zum momentanen Kurswert einer besser verzinsten neuen Anleihe verkaufen.
Doch warum macht der amerikanische Staat dass? Warum verprellt er seine bisherigen treuen Anleihenbesitzer. Die Antwort ist, ganz einfach: Er kann seine Anleihen (Schuldscheine) nur noch mit höherer Verzinsung überhaupt verkaufen. Und hier sollten alle Warnglocken läuten. Das Vertrauen in die USA und deren Schuldscheine verfällt massiv.
Ganz einfach: Worte reichten in diesem Moment nicht mehr aus, um Vertrauen zu stabilisieren.
Besonders aufschlussreich ist, wer dieses Vertrauen zunehmend infrage stellt. Nicht politische Gegner, sondern enge Verbündete. Ein dänischer Pensionsfonds kündigte an, seine US-Staatsanleihen aus Entäuschung vollständig zu verkaufen. Das Volumen ist überschaubar, doch das Signal ist es nicht. Wenn selbst langjährige Partner öffentlich Zweifel an der fiskalischen Stabilität der USA äußern, hat das eine Wirkung weit über den konkreten Betrag hinaus.
Hinzu kommt die Rolle Europas. Europäische Investoren halten Vermögenswerte in Billionenhöhe in den Vereinigten Staaten, ein erheblicher Teil davon in diesen Staatsanleihen. Gleichzeitig verschärft sich der politische Ton aus Washington. Drohungen mit Zöllen und wirtschaftlichem Druck treffen ausgerechnet jene Regionen, die die USA in hohem Maße auf diese Weise finanzieren.
In einem Umfeld, in dem die US-Staatsverschuldung in immer kürzeren Abständen um weitere Billionen wächst, erscheint diese Konfrontation aus finanzieller Sicht der USA absolut dumm und widersprüchlich.
Auch Asien muss für seine eigenen Anleihen höhere Renditen (Zinsen) ausschütten
Auch aus Asien wächst der Druck. Japan kämpft genau wie die USA mit steigenden Zinsen (Renditen) am eigenen Anleihemarkt. Wir werden über dieden Umstand noch gesondert berichten. Wenn japanische Institutionen Kapital benötigen, um den heimischen Markt zu stabilisieren, geschieht das häufig durch den Verkauf von US-Anleihen und US-Dollar. China wiederum reduziert seine Bestände an US-Staatsanleihen klugerweise konsequent seit Monaten und erreicht damit den niedrigsten Stand seit der Finanzkrise 2008.
Über Jahrzehnte galten US-Staatsanleihen als der ultimative sichere Hafen. Dieses Selbstverständnis beginnt zu bröckeln. Wenn große Gläubiger gleichzeitig weniger kaufen oder sogar verkaufen, steigen die Zinsen (Renditen) weiter, um überhaupt noch Abnehmer zu finden.. Das bleibt nicht ohne Folgen für die Realwirtschaft. Höhere Zinsen verteuern Hypotheken, Autokredite und Konsumfinanzierungen. Da ein Großteil der US-Wirtschaft vom Konsum abhängt, wächst das Risiko einer ausgeprägten wirtschaftlichen Abkühlung.
Die Welt entkoppelt sich von den USA
Gleichzeitig mehren sich die Stimmen, die von einer grundlegenden Neuordnung der globalen Finanzarchitektur sprechen. Die US-dominierte Ordnung verliert an Selbstverständlichkeit. Wirtschaftliche Entkopplung, regionale Machtblöcke und alternative Finanzstrukturen gewinnen an Bedeutung.
Die Analysten unserer Muttergesellschaft Human Invest sahen diese Entwicklung bereits lange voraus.
Dies auch durch die sehr genauen Prognosen des HITT. Für Human Invest und seine Anleger (Kontoinhaber) stellen diese Verschiebungen deshalb kein überraschendes Risiko dar, sondern einen bestätigenden Befund. Das Geschäftsmodell ist bewusst so ausgerichtet, dass es nicht einseitig von den Entwicklungen an den westlichen Kapitalmärkten abhängt. Human Invest agiert seit Jahren vor allem in der eurasischen und rein asiatischen Welt und ist damit in Regionen präsent, die von den aktuellen Verwerfungen im US-Dollar-Raum deutlich weniger betroffen sind.
Realwirtschaft statt Spekulantentum
Entscheidend ist dabei Jedoch die klare Ausrichtung von Human Invest auf die Realwirtschaft. Im Mittelpunkt stehen keine Aktienmärkte, keine Anleiheportfolios und keine dollarbasierten Finanzkonstrukte, sondern reale Wertschöpfung und stabile Ertragsmodelle ganz normaler gesunder Unternehmen.. Genau das unterscheidet Human Invest grundlegend von klassischen ETF-Lösungen oder Festgeldangeboten, die letztlich indirekt am US-Finanzsystem hängen.
Währungswechsel ohne Zinsverlust bei Festgeldkonten
Für Festgeldkunden von Human Invest ergibt sich daraus ein besonderer Vorteil. Während Anleger in herkömmlichen Produkten häufig an eine einzelne Währung gebunden sind und bei Umschichtungen Zinsverluste hinnehmen müssen, besteht hier die Möglichkeit, Kapital flexibel auf andere Währungen zu verlagern. Und das ohne den Verlust bereits vereinbarter Zinsen. In einem Umfeld zunehmender Unsicherheit ist diese strukturelle Beweglichkeit kein Detail, sondern ein wesentlicher Stabilitätsfaktor.



