Die Lage am 22. Februar 2021
Die Welt blickt gespannt auf den Nahen Osten, wo der Konflikt zwischen den USA und dem Iran eine neue Eskalationsstufe erreicht hat. Präsident Donald Trump hat kürzlich öffentlich einen begrenzten Militärschlag in Erwägung gezogen, um Druck auf Teheran auszuüben.
In diesem Blog-Beitrag für ➥Humanivestor.online analysiert der ➥HITT die aktuellen Entwicklungen, die militärische Stärke der Beteiligten, die Auswirkungen auf den Ölmarkt und mögliche Konsequenzen für die Kapitalmärkte. Wir halten uns an faktenbasierte Einschätzungen, um den Lesern eine klare Orientierung zu bieten – freundlich und ruhig, wie immer.
Trumps Position und die US-Militärpräsenz
Präsident Trump hat konkret betont, dass er einen begrenzten Militärschlag gegen Iran nicht ausschließt, falls Verhandlungen über das Nuklearprogramm scheitern. Er hat eine Frist von 10 bis 15 Tagen gesetzt, was uns bis ans Ende vom Februar 2026 führt. Ziel ist es, Iran zu Zugeständnissen zu bewegen, insbesondere bei der Urananreicherung und ballistischen Raketen. Trump bevorzugt einen Deal, hält aber militärische Optionen bereit, um schlimme Dinge zu vermeiden, wie er es formuliert.
Parallel dazu haben die USA ihre Truppen in der Region massiv verstärkt – die größte Aufstockung seit dem Irak-Krieg 2003. Dazu gehören zwei Flugzeugträger-Gruppen, über 120 Kampfflugzeuge und zusätzliche Schiffe sowie Luftabwehrsysteme. Diese Maßnahmen dienen wohl der Abschreckung, ermöglichen jedoch eine schnelle Reaktion falls nötig. Experten sehen darin eine klare Signalwirkung um die Verhandlungen zu forcieren, jedoch nicht unbedingt um einen Krieg zu provozieren.
Die militärische Stärke Irans und das Eskalationsrisiko
Der Iran positioniert sich als sehr starke regionale Macht, rangiert aber global auf Platz 16 im sogenannten Global Firepower Index. Einer Tabelle die die Streitkräfte aller Länder nach Stärke auflistet. Trotz allem ist der Iran mit rund 610.000 aktiven Soldaten und einem umfangreichen Arsenal an ballistischen Raketen, sowie tausenden von Drohnen in der Lage, eine sehr gefährliche asymmetrische Kriegsführung zu betreiben. Besonders die Marine könnte die Schiffahrt im Persischen Golf empfindlich stören, etwa durch Minen in Schifffahrtsrouten. Schwächen zeigt der Iran jedoch vor allem in seiner veralteten Luftwaffe mit nur begrenzter Reichweite.
Ein begonnener US-Schlag könnte trotzdem zu harten Gegenreaktionen führen, wie starken Raketenangriffe auf US Flottenverbände. Ebenso auf regionale US-Basen oder gar US Verbündete wie Israel. Nach Ansicht von Militärexperten, deren Gutachten aber meist unter Verschluss gehalten werden, ist die Zeit besonders bei der Drohnen- und Raketentechnik nicht stehengeblieben. Dies sehe man im Ukrainekrieg, wie wenig die überschweren Kampfpanzer gegen flexible Drohnenschwärme heute noch ausrichten können.
Ein sinkender Flugzeugträger könnte bei gebündelten Raketenangriffen heutzutage nicht mehr ausgeschlossen werden. Ein US Militärexperte sagte aus, dieselbse Menge an gleichzeitig abgefeuerten Raketen, wie seinerzeit auf Israel, könnte ein Träger trotz Begleitschiffen nicht widerstehen. Das wären dann Bilder die die USA auf gar keien Fall sehen will. Von modernen kleinen Seedrohnen ganz zu schweigen, die momentan auf dem Radar wegen ihrer Grösse nahezu unsichtbar sind.
Ein versenkter Träger wäre auch ein großer Prestigeverlust für die USA und würde wohl die Großmacht dazu zwingen „all in“ zu gehen. Ganz anders als in allen Planungen, die nur begrenzte Einsätze vorsehen. . Iran könnte zwar auch dann den Krieg nicht gewinnen, hat aber bereits gedroht, bei einer drohenden Niederlage die Strasse von Hormuz durch Seestreitkräfte und Minen abzuriegeln. Dies ist sogar jetzt schon in Vorbereitung.

Die Strasse von Hormuz. An deren Ausgang ist nur ein schmaler Korridor (Sea Lanes), mit Fahrspuren in beide Richtungen, für schwere Tanker sicher befahrbar. Die „Lesser Tunb“ und „Greater Tunb“ sind kleine strategische Inseln, die bisher vom Iran kontrolliert werden und den Schiffsverkehr dabei überwachen. Beide Inseln liegen in Raketenreichweite des Iran und sind dadurch geschützt.
Eine Blockade dieses sehr wichtigen, Seewegs durch den 20 bis 30 Prozent der globalen Ölexporte fließen, hätte fatale Folgen für die Weltwirtschaft. Das Risiko eines größeren Krieges, unter dem auch viele unbeteiligte Nationen leiden würden, wäre bei diesem Szenario demnach sehr hoch. Die Diplomatie ist deshalb die weit bessere Option, und viele Analysten hoffen auf eine Deeskalation in letzter Minute.
Auswirkungen auf Ölpreise und globale Versorgung
Die Spannungen haben den Ölmarkt bereits beeinflusst: Die Sorte Brent Crude notiert derzeit bei über 71 US-Dollar pro Barrel. Dies ist bereits jetzt im Vorfeld , ein Anstieg von 5 bis 7 Prozent in nur 3 Tagen. Gold als „sicherer Hafen“ hat die 5.000-Dollar-Marke wieder übersprungen. Iran exportiert täglich 1 bis 2 Millionen Barrel Öl; ein Konflikt könnte dies stoppen und Preise auf 100-150 Dollar oder mehr treiben. Ein jeder kann sich ausrechnen was dies an der Zapfsäule, aber auch für die Industrie bedeuten würde.
Allen Experten ist dehalb klar: Bei einer Blockade des Strasse von Hormuz würde die globale Versorgung extrem leiden, was zu höheren Benzinpreisen auch in den USA führen würde. Möglicherweise sogar über die bei US Verbrauchern psychologische Marke von mehr als 3 Dollar pro Gallone. Sehr schlecht f[r die US Administration, die eigentlich den Menschen billigere Preise versprochen hatte.
Langfristig wird dies auch die Inflation anheizen und Lieferketten stören. Jedoch bei einem nur begrenzten Schlag stabilisieren sich die Preise oft schnell, sobald Klarheit herrscht. Doch ob dem Iran überhaupt daran gelegen ist, weiß niemand.
Wie reagieren die Kapitalmärkte?
Für Investoren ist dies ein klassisches Szenario geopolitischer Unsicherheit. Globale Aktienindizes wie Dow und S&P 500 zeigen dann Rückgänge, begleitet von einem steigenden VIX-Index, dem Angstbarometer der Börse. Lediglich bei einem wirklich sehr begrenzten Militärschlag wären vielleicht nur kurzfristige Schwankungen zu erwarten. Öl- und Verteidigungsaktien werden dann aber steigen, während Tech- und Konsumwerte wohl zu leiden hätten.
Im Worst-Case eines eskalierten Konflikts könnten Aktien um 5 bis 15 Prozent fallen, mit Flucht in sichere Häfen wie Gold, US-Staatsanleihen, oder dem Schweizer Franken. Unser Mutterhaus der Finanzdienstleister ➥Human Invest verzeichnet bereits jetzt eine stark steigende Nachfrage nach sicheren Festgeldkonten in der Währung Schweizer Franken.
Der iranische Rial hat bisher jedoch nur 1 Prozent verloren, was noch keine Risiken für Schwellenmärkte andeutet. Unsere Empfehlung: Diversifizieren Sie in Edelmetalle oder renditestarkes Festgeld, und beobachten Sie die US-Iran Aktionen genau – ein Deal könnte die Märkte rasch beruhigen.
Wichtig ist es jedoch bei einer Streitfrage immer alle Seiten zu hören. Und oft ist es schwierig zu beurteilen, wer der eigentliche Agressor ist. Denn schliesslich greift in diesem Fall ja die USA den Iran an. Natürlich, wie sie sagen, „vorbeugend“. Doch das sagte auch Russland bei seinem Einmarsch in die Ukraine, ein Standard Argument aller Agressoren. . Schauen Sie sich deshalb den Video Podcast mit Prof. Seyed M. Marandi von der Universität Teheran an (perfekt synchronisiert in deutscher Sprache).
Schlussgedanken: Chancen in der Unsicherheit
Der Konflikt zwischen USA und Iran unterstreicht, wie geopolitische Ereignisse die Märkte beeinflussen können. Bleiben Sie informiert, aber handeln Sie nicht überstürzt. Bei ➥Humanivestor.online helfen wir Ihnen, solche Entwicklungen in Ihre Strategie mit einzubauen. Dies bedeutet auf jeden Fall Geldanlagen zu diversifizieren. Und dies in Konten vor allem auch außerhalb staatlicher Einsichtnahme, oder gar dessen Zugriff durch schändliche Gesetze. Noch immer gibt es leichtsinnige Menschen, auch in den deutschsprachigen Ländern, die dies noch nicht getan haben.
Wir wissen nicht wie es mit dem Iran weitergeht. Vor allem nicht was passiert wenn sich Russland oder China einmischen. Kommt es dann zum ganz großen Krieg? Selbst passive Einmischung durch Waffenlieferungen wäre eine große Gefahr. . Und hier reicht schon die Lieferung weitreichender, unabwehrbarer Hyperschallraketen. Aber falls Diplomatie siegt, könnte dies sogar zu einer längerfristigen Entspannung führen. Wir halten Sie auf dem Laufenden – freundlich und ruhig durch stürmische Zeiten.



