Die FED und die 2019 verlorene Kontrolle über das Geld

Die Federal Reserve Bank oder „Fed“ ist die Zentralbank der Vereinigten Staaten, die die Aufsicht über monetäre und finanzielle Stabilität des US$ besitzt. Sie ist Teil des Federal Reserve Systems, bestehend aus zwölf regionalen Zentralbanken, mit Sitzen in US-Großstädten. Sie garantiert die Stabililtiät der weltweiten Leitwährung Dollar, sowie des gesamten westlichen Geldraumes. Doch die FED hat komplett die Kontrolle verloren. Erfahren sie hier, warum diese Information für alle Sparer und Anleger, auch in Europa besonders wichtig ist.

Fallende Aktienkurse standen am Anfang

Im Dezember 2018 fielen die Kurse an der New Yorker Aktienbörse so stark wie in keinem Dezember seit der Großen Depression. Der rasante Abwärtstrend sandte Schockwellen durch das globale Finanzsystem, die Welt schien plötzlich vor der nächsten großen Finanzkrise zu stehen.

FED-Kapitulation beweist: Das System lässt sich nicht mehr „normalisieren“

Die heranbrechende Finanzkrise zwang deshalb die FED zu einer dramatischen Kehrtwende ihrer Geldpolitik. Einer Kehrtwende die so groß ist, das man nur von einer Kapitulation des FED sprechen kann. So wurde der seit Anfang 2018 begonnene Plan aufgegeben, den Dollar zu stabilisieren, dem System Geld zu entziehen, um so die eigene Bilanz zu bereinigen. Stattdessen wurde neues Geld, wie immer auf Pump, zugeführt.

Die Kurse des Dow Jones und anderer damit verbundener Aktienmärkte begannen deshalb zwischen Weihnachten und Neujahr wieder zu steigen. Der damit verbundene Kursanstieg im Januar 2019 war somit lediglich nur eine Erscheinung eines künstlichen Eingriffs. Dessen Auswirkungen, durch die Zuführung neuen Geldes, werden deshalb auch sehr schnell wieder verschwinden. Viele Experten sprechen deshalb von einer Blase innerhalb der längst bestehenden Dollar Blase. Und noch weis niemand wann sie platzen wird.

So stellen sich Finanzexperten die Zufuhr neuen Geldes in die Dollar Finanzblase bildlich vor. Ob dadurch das gesamte System noch instabiler wird, und es deshalb noch schneller zum Platzen kommt, darüber herrscht noch Uneinigkeit.

Dieser Eingriff, die radikale Umkehr der Geldpolitik des FED nach Weihnachten, war auf zwei Reaktionen aus der Politik und der Bankenwelt zurückzuführen: Zum einen griff in den USA das 1986 unter Ronald Reagan geschaffene Plunge Protection Team, das über eine der größten Schwarzen Kassen der Welt verfügt, auf Geheiß von Finanzminister Mnuchin in die Märkte ein.

Weiterhin billiges Geld für die Märkte, keine höheren Zinsen für die Sparer

Steve Mnuchin. Der US Finanzminister pumpt noch mehr geliehene Dollar in das marode Finanzsystem der USA.

Zum anderen sendete die Federal Reserve als weltweite Nr. 1 unter den Zentralbanken ein klares Signal aus: Sie wird ihre Abkehr von der Politik des billigen Geldes nicht – wie noch im Dezember großspurig angekündigt – „auf Autopilot“ fortsetzen, sondern an die Bedürfnisse der Märkte „anpassen“ und die Anfang Dezember angekündigten Zinserhöhungen vorerst aussetzen. Dies wird Aktienspekulanten (zumindest eine Weile) noch freuen, die ehrlichen Sparer bei den Banken jedoch entäuschen. Den es wird auch bei den US Spar- und Anlagekonten, und somit in der gesamten westlichen Welt, auch 2019 keine Zinserhöhungen geben.

Finanzmärkte der Spekulanten sind süchtig nach frischem Geld

Im Klartext heißt das: Die FED erkennt an, dass die Finanzmärkte in den vergangenen zehn Jahren so süchtig nach frischem Geld aus dem Bankensektor geworden sind, dass sie einen Entzug nicht mehr verkraften.

Diese Erkenntnis aber schafft ein riesiges Problem, denn genau diese Geldpolitik der FED und der übrigen Zentralbanken seit der Krise von 2007/2008 – Gelddrucken und Zinssenkungen – hat riesige in sich verbundene Blasen an den Anleihen-, Aktien- und Immobilienmärkten erzeugt, die kurz vor dem Platzen sind, und das Finanzsystem in seiner Gesamtheit existenziell gefährden.


Was aber wird nun geschehen?

Niemand kann voraussagen, welche Entscheidungen die FED und die anderen Zentralbanken in den kommenden Monaten treffen werden. Da es aber nur drei verschiedene Möglichkeiten gibt, hier ein kurzer Blick darauf, wie sie aussehen und welche Folgen sie haben könnten:

1. Abwarten

Die Zentralbanken tun einfach nichts tun und warten ab. Die Folge: Nach einer kurzzeitigen Erholung an den Märkten, die ja bereits in vollem Gang ist, werden diese in naher Zukunft wieder ins Stocken geraten und dann erneut stark fallen. Da diese Entwicklung mit einer derzeit einsetzenden weltweiten Rezession zusammenfällt, könnten die Kurse schon bald wieder kräftig abstürzen.

Angesichts der erheblichen sozialen Konsequenzen solcher Kurseinbrüche (zum Beispiel gewaltige Ausfälle bei Pensionsfonds und Rentenkassen) würde die Politik die Zentralbanken mit Sicherheit drängen, erneut einzugreifen und eine weitere Runde des „Quantitative Easing“ – also des Gelddruckens – zu beginnen. Sollten sich die Zentralbanken diesem Ansinnen verweigern, dürfte die Lage rasch brenzlig werden.

2. Den Märkten nachgeben

Die Zentralbanken geben den Märkten beim nächsten Abwärtstrend nach, entscheiden sich für ein erneutes Quantitative Easing (weitere Geldspritzen) und verzichten darauf, die eigenen Bilanzen weiter zu bereinigen. Damit aber würden sie einerseits ihre Glaubwürdigkeit aufs Spiel setzen, was viele Anleger in sichere Häfen, wie die nicht-westlichen Märkte treiben, und damit eine überaus unerwünschte Nebenwirkung erzielen würde.

Vermutlich würden die Märkte dennoch zu weiteren Höhenflügen ansetzen, allerdings mit fatalen Begleiterscheinungen: Es würde zu einer weiteren Ausdehnung sämtlicher Blasen, insbesondere der internationalen Kreditblase, kommen. Die Risiken im System würden weiter steigen und es bedürfte nur eines unerwarteten Großereignisses, um das ganze System wie ein Kartenhaus einstürzen zu lassen.

Ein solches Großereignis könnte in Europa zum Beispiel der Zusammenbruch der Deutschen Bank, eine Kette von Zusammenbrüchen überschuldeter italienischer Banken oder auch die Staatspleite eines Landes sein, wobei alle drei Ereignisse unabsehbare Konsequenzen im Bereich der Derivate hätten.

3. Die 1929er Variante

Die dritte Möglichkeit bestünde darin, dass die Zentralbanken etwas tun, was zurzeit niemand von ihnen erwartet: Dass sie den Märkten erneut Geld entziehen und zudem die Zinsen weiter erhöhen. Das stünde zwar im Widerspruch zu allen Signalen aus der US-Politik und der US-Bankenwelt, sollte aber auch nicht von vornherein ausgeschlossen werden. Eine solch radikale Maßnahme hat 1929 immerhin zum bisher größten internationalen Börsencrash und zur Großen Depression geführt – und die hat den Großbanken damals die Möglichkeit gegeben, 10.000 kleinere Banken zu schlucken.

Träfe die FED eine solche Entscheidung, wäre sie mit Sicherheit mit den größten Instituten der Wall Street abgesprochen, so dass diese sich rechtzeitig darauf vorbereiten könnten.

Ein solches Vorgehen würde auf jeden Fall schlimmere Folgen als 1929 haben, da die Risiken und auch die internationale Vernetzung heute ungleich größer sind als damals. Vor allem aber würde sie gewaltige soziale Konsequenzen nach sich ziehen: Handelsströme und Geldströme würden zusammenbrechen, Renten würden nicht mehr ausgezahlt, es käme zu Versorgungsengpässen, Plünderungen und Volksaufständen.

Auf jeden Fall wäre – wie der Gelbwesten-Protest in Frankreich bereits zeigt – mit gewaltiger staatlicher Repression, mit Polizei- und Militäreinsätzen gegen Demonstranten und dem Erlass von Notstandsverordnungen und Kriegsrecht zu rechnen.

Wie gesagt: Niemand kann momentan voraussagen, für welche der drei Varianten sich die Zentralbanken entscheiden werden. Fatal ist nur, dass alle drei eines beweisen: Das globale Finanzsystem ist durch die lockere Geldpolitik der vergangenen zehn Jahre in eine Lage gebracht worden, aus der es mit Hilfe klassischer Reformpolitik keinen Ausweg mehr gibt.

Wie sollten Anleger nun reagieren?

Zuerst einmal muss klar festgestellt werden, das es wohl auf geraume Zeit in der westlichen Welt keine vernünftigen Zinsen auf den Spar- und Anlagekonten der Banken mehr geben wird.

Alternative Anlagen wie z. B. Aktien werden durch deren nun stärkere Kursschwankungen zum finanziellen Glücksspiel. Dies betrifft besonders auch Firmenbeteiligungen, sog. EFTs, da sich deren Wert durch schwankende wirtschaftliche Bedingungen, bis zum Totalausfall, besonders unkalkulierbar verhalten werden.

Ob der US$ noch uneingeschränkt sicher ist, kann in heutiger Zeit niemand mit absoluter Gewissheit sagen. Es empfiehlt sich deshalb zur Sicherheit Konten in verschiedenen Währungen anzulegen.

Human Invest Kunden sind deshalb klar im Vorteil

Human Invest Kunden sind vor allem deshalb im Vorteil, den wir operieren im südost-asiatischen Wirtschaftsraum. Dies bedeutet in China und den umliegenden Ländern der ASEAN Staatengruppe. Hier wird auch für das Jahr 2019 eine absolut stabile Geldpolitik und ein Wirtschaftswachstum von mehr als 6,5% prognostiziert.

Wir bieten deshalb Spar und Anlagekonten mit garantierten Festzinsen von 2,9% – 7,5% p.a. an. Unsere Konten können dabei in den Währungen Euro, US$, oder Schweizer Franken geführt werden.

Neben den sehr guten guten Zinsen profitieren sie zudem noch von der ➥Diskretion und Sicherheit unserer Institution. So bietet Human Invest seinen Kunden wirklichen Persönlichkeitsschutz bei einer absolut diskreten Geldanlage, sowie ein voll funktionierendes Bankgeheimnis, wie es in der EU und USA längst abgeschafft wurde.

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