Die ASEAN Staaten, das Arbeitsgebiet von Human Invest

Die ASEAN (Association of Southeast Asian Nations) ist eine 1967 gegründete Organisation südostasiatischer Staaten (Singapur, Thailand, Vietnam, Laos, Myanmar (Burma), Malaysia, Brunei, Kambodscha, Indonesien, und den Philippinen. Inzwischen ist die ASEAN eine der wirtschaftlich wachstumsstärksten Regionen der Welt.

Dieser Beitrag über die ASEAN, dem Arbeitsgebiet von Human Invest, wurde bereits im August 2018 hier im Blogg veröffentlicht. Damit dieser wichtige Artikel jedoch nicht nach einem Jahr automatisch gelöscht wird, wurde er nun mit absolut aktuellem Zahlenmaterial erneut gepostet. .

Die ASEAN Staatengemeinschaft

Obwohl schon 1967 gegründet, beschlossen die Staats- und Regierungschefs der 10 ASEAN Staaten erst 2009 einen gemeinsamen Wirtschaftsraum nach dem Vorbild der EU zu schaffen, was auch eine gemeinsame Währung für die Zukunft nicht ausschließt. Die ASEAN Staaten Laos, Vietnam, Kambodscha und Myanmar (Burma) sind hierbei das hauptsächliche Arbeitsgebiet von Human Invest.

Mehr Einwohner als in der EU oder den USA

Die zehn Mitgliedstaaten besitzen über 650 Millionen Einwohnern (circa 9% der Weltbevölkerung) und eine Fläche von knapp 4,5 Millionen km² ). Das sind mehr Menschen als als in der gesameten EU (513 Millionen), oder auch in den USA (328 Millionen).

Nur das mittlerweile wirtschaftlich eng an die ASEAN Staaten angeschlossene China (1.390 Millionen) sowie Indien (1.340 Millionen) haben mehr Einwohner, und somit auch mehr Verbraucher und potentielle Unternehmensgründer für Start Up’s.

Hohe Investitionen in die Bildung

Absolventen der Thang Long Universität in Hanoi (Vietnam)

Die Menschen der ASEAN sind jung. Die Hälfte der Bevölkerung ist jünger als 30 Jahre, innovativ, lernbegierig, und will wirtschaftlich vorankommen. So wird auch von den jeweiligen Regierungen, nach chinesischem Vorbild, inzwischen sehr viel Geld in die Bildung investiert. In den letzten zehn Jahren wurden dafür im Staatsgebiet der ASEAN mehr als 40 Universitäten neu gegründet.

Bis 2030 die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt

Bis 2030 wird die ASEAN die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt sein (BIP derzeit knapp 2,9 Billionen US-Dollar). Nur China, Europa, und die USA werden lt. Experten voraussichtlich wirtschaftlich noch leistungsstärker sein.

Ein asiatisches Wirtschaftswuder

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf ist in der ASEAN seit Ende der 1970er Jahre um durchschnittlich 5 Prozent pro Jahr gewachsen – Weltrekord. Der internationale Währungsfonds geht davon aus, dass diese hohe Wachstumsrate mindestens bis 2030 anhalten wird. So etwas gab es letztmalig nur nach dem 2. Weltkrieug in Deutschland, das sogenannte Wirtschaftswuder. Leider ist von diesem Wachstum in Deutschland nur wenig übrig geblieben. Das prognostizierte Wirtschaftswachstum beträgt für 2019 kümmerliche 0,2 – 0,4%.

Die Armut wurde weitgehend besiegt

Im Jahr 2000 lebten noch 14 Prozent der ASEAN-Bevölkerung unter der internationalen Armutsgrenze. 2013 waren es nur noch drei Prozent, 2015 waren es 1%. Nach neuesten Zahlen ist die Armut 2018 auf unter 0,5% der Bevölkerung zurück gegangen und bewegt sich schon heute im Rahmen einiger Industriestaaten. Die ASEAN erreicht damit Erfolge in der Bekämpfung der Armut, wie sie sonst nur China vorzuweisen hat. Ein wichtiger Gesichtspunkt ist hierbei das Humanvermögen (Humankapital), dessen Wert vor allem die asiatischen Volkswirtschaften verinnerlicht haben.

Weltweit drittgrößter Empfänger von Direktinvestitionen

Die ASEAN ist heute schon der drittgrößte Empfänger von ausländischen Direktinvestitionen weltweit. Dies ist kein Wunder, in eine der wachstumsstärksten Regionen der Welt wird gern investiert. Mit ein Gund ist jedoch auch das fortschrittliche Finanzwesen, die dortigen guten Renditen, sowie das in vielen ASEAN Staaten (unserem Arbeitsgebiet) perfekt funktionierende Bankgeheimnis. Dies bedeutet auch keinen internationalen OECD Bankdatenaustausch, und somit auch keine Ausschnüffelung durch die Institutionen westlicher Staaten.

Natürlich ist in der ASEAN noch lange nicht jeder wohlhabend, aber man sieht die Zeichen des rasanten Aufstiegs wohin man auch blickt. Besonders der Lebensstandard der Ärmsten ist in den letzten 10 Jahren am meisten gestiegen. Auch sie profitieren von einer immer besseren Infrastruktur, sicheren Arbeitsplätzen, sowie den guten Bildungsmöglichkeiten für ihre Kinder.

Ein weltweit gefragter Produkionsstandort

Für Europa wächst die Bedeutung von Südostasien, besonders China und der ASEAN als Handelspartner. Die Region positioniert sich jedoch auch weiterhin weltweit als kostengünstiger Produktionsstandort und zieht auch massiv Investitionen ausländischer Unternehmen an. Die zehn ASEAN-Staaten machten große Fortschritte bei ihrer wirtschaftlichen Zusammenarbeit. Sie bauten sowohl Handelsbarrieren innerhalb der Staatengemeinschaft, wie auch mit China ab.

Die ASEAN wird voraussichtlich im Jahr 2020 ein Exportvolumen von mehr als 1 Billion US$ erreichen. Die Exporte waren lt. der Welthandelsorganisation zuletzt (2017) in Vietnam am stärksten gestiegen (plus 19 Prozent), gefolgt von den Philippinen mit 18 Prozent.

Die ASEAN ist Partner bei Chinas „Neuer Seidenstraße“

Das von China gestartete Projekt „Neue Seidenstrasse“ ist mit 900 Milliarden Dollar das weltweit größte Entwicklungs- und Wirtschaftsprogramm seit dem Marshallplan. Es dient durch Anbindung möglichst vieler Länder zur Ausweitung des globalen Handels sowie zur Friedenssicherung.

Die ASEAN ist auch Partner in Chinas neuem großartigem Weltwirtschafts Projekt „Neue Seidenstrasse“. Zwischen den Mitgliedsstaaten der ASEAN und China gibt es schon jetzt fast keine Handelszölle mehr. Der Staatenbund hat 99 Prozent der bisherigen abgeschafft und will so den Austausch von Rohstoffen und Handelswaren noch mehr erleichtern. Entsprechende Regelungen wurden vereinbart und sind nahezu vollständig implementiert.

Die ASEAN setzt auf modernste Kommunikationstechnik

Die Staaten der ASEAN treiben mit Hilfe von China (Huawei) die Digitalisierung in ihrer Region ungeheuer voran. So gibt es heute schon, auch im letzten Dorf der meisten ASEAN Staaten, eine funktionierende schnelle 4G Internet Daten Verbindung. Unabgedeckte, oder nur mit 3G ausgestattete Gebiete findet man nur noch selten.

90% der Menschen in Südostasien besitzen inzwischen ein Smartphone oder ein anderes mobiles Kommunikationsgerät.

Ein Sponsoring, sowie langfristige staatliche Finanzierungen von Smartphones, Tablets sowie 4G Routern, gepaart mit günstigen Flatrate Internettarifen ermöglichen auch ärmeren Bevölkerungsschichten den Zugang zum Internet. Bis Ende 2020 sollen 5G Netze in allen größeren Städten und Regionen voll funktionsfähig zur Verfügung stehen.

Moderner bargeldloser Zahlungsverkehr

In den ASEAN-Ländern ist momentan Bargeld noch immer das wichtigste Zahlungsmittel. Dies jedoch wohl nicht mehr sehr lange. Die Region macht große Fortschritte bei Online Echtzeit-Zahlungen. Hierbei setzt man jedoch nicht wie in Europa auf die üblichen Marktführer oder Kreditkarten Organisationen aus den USA. Diese werden lediglich als Zwischenlösung betrachtet.

Genau wie in China werden eigene Systeme entwickelt. Grundlage dafür ist ein elektronisches Zahlungssystem namens „any ID“, das bereits in vier ASEAN Ländern zur Verfügung steht. Eine Mischung aus Kreditkarte, SIM Karte und Personalausweis (ID Card).

Dieses System ermöglicht jedoch auch Zahlungsvorgänge und Geldtransfers direkt von Smartphone zu Smartthone ohne die Zwischenschaltung von Bank Servern. Desweiteren werden auch chinesische Systeme wie AliPay, LinePay, und alle mit dem Internet Riesen Baidu (ähnlich Google) verknüpften Zahlungsdienstleister implementiert.

Die Arbeit von Human Invest in der ASEAN

Die ASEAN ist seit 1995 das Arbeitsgebiet von Human Invest. Hierbei heute verstärkt in Laos, Kambodscha, Myanmar (Burma) sowie Vietnam. Ursprünglich als Hilfsorganisation gegründet halfen wir mit, die früher dort stark vorhandene Armut aktiv zu bekämpfen. Dies vor allem durch unsere Humanitär Kredite, die den dortigen Menschen den Einstieg in eine einfache unternehmerische Tätigkeit ermöglichte.

Heute 2019 ist die Armut auf durchschnittlich 0,5% der Bevölkerung zurückgegangen. Aus den ehemaligen Kleingewerben sind teilweise stattliche Unternehmen erwachsen. Und viele dieser Betriebe schaffen heute selbst mehr als 100 Arbeitsplätze . Sie bieten so vielen Menschen eine geregelte Arbeit, und, damit vielen Familien eine sichere Existenzgrundlage.

Die Industrie Ansiedlung Amata City, Chonburi, Thailand. Vielen, heute mittelständischen Betrieben ermöglichte Human Invest vor mehr als 20 Jahren die Firmengründung. Heute hat sich Human Invest jedoch aus Thailand weitgehend zurückgezogen, und arbeitet vermehrt in den noch immer im wirtschaftlichen Aufbau befindlichen Ländern der ASEAN, sowie in China.

An vielen dieser Unternehmen besitzt Human Invest aus deren Gründerzeit Beteiligungen, und berät auch heute noch bei wirtschaftlichen Entscheidungen. Desweiteren versorgen wir sie, zusammen mit unseren lokalen Partnern, bei deren starker Expansion weiterhin mit Kapital.

Die Rolle der (internationalen / lokalen ) Banken in der ASEAN

Auch ausländische Banken haben inzwischen das dortige unglaubliche Wachstumspotenial erkannt. Dies jedoch ausschließlich bei der Finanzierung von Großprojekten, sowie bei Krediten und Bürgschaften für ausländische Firmengründer. Für die (ärmere) Bevölkerung wird jedoch absolut nichts getan. Die Deutsche Bank erwirtschaftet trotzdem in der ASEAN so viele Erträge wie in China und Indien zusammen.

Die direkte Kreditvergabe an den Großteil der dortigen Menschen bleibt den Auslandsbanken jedoch verwehrt. Kulturelle, staatliche, jedoch auch sprachliche Gründe stehen dagegen.

Im heutigen Hauptarbeitsgebiet von Human Invest, den ASEAN Staaten, Laos, Kambodscha, Myanmar (Burma) und Vietnam, werden kleine bis mittlere Kredite an Unternehmen und Privatpersonen noch immer zu mehr als 70% von privaten Finanzdienstleistern vergeben. Dagegen ist nichts einzuwenden, wenn dabei die Kreditvergabe nach fairen humanitären Grundsätzen erfolgt (Humanitär Kredite).

In vielen ASEAN Staaten erfolgt die überwiegende Vergabe von kleinen und mittleren Krediten nicht über Banken.

Der Ausschluss ausländischer Banken am Direktkunden Geschäft besteht vor allem aus kulturellen Gründen. So sind in vielen ASEAN Ländern führende Familien, sowie Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft, aber auch aus Polizei und Militär an der Kreditvergabe durch Finanzdienstleister beteiligt. Diese erfüllen wichtige Aufgaben (z. B. die Gewährleistung der Sicherheit, Beratung, Kundengewinnung, sowie auch die Kreditüberwachung). Dies erfordert eine tiefe Verwurzelung in der Bevölkerung, sowie eine breite Durchdringung der jeweiligen Gesellschaften.

Human Invest arbeitet seit mehr als 20 Jahren mit den dortigen Dienstleistern vertrauensvoll zusammen und unterhält beste Beziehungen zu den lokalen Autoritäten.

Humanitäre finanzielle Hilfe

Neben der Kreditvergabe an Unternehmen und Firmengründer ist uns jedoch auch die humanitäre finanzielle Hilfe für arme Menschen sehr wichtig. Viele sehr kleine Gewerbetreibende, sowie Bauern, haben häufig in der ASEAN weiterhin keinen Zugang zu üblichen Krediten. Dies vor allem bei den Banken, da sie meist keine dinglichen Sicherheiten stellen können.

Diese Menschen haben so oft keine Chance ihr „Humankaptal“ richtig einzusetzen, und so wirtschaftlich voranzukommen. So bleiben sie oft abhängig von „Geldverleihern“ alter Prägung mit meist extrem hohen Zinssätzen. Im Gegensatz zu den ortsüblichen Geldverleihern bieten Human Invest und seine Partner diesen Menschen dann Humanitär Kredite™ zu weitaus günstigeren und faireren Konditionen.

Kaum eine andere Anlageform hilft deshalb so sehr den Menschen, und erbringt im Gegenzug so gute Renditen, wie der Bereich der Humanfinanz in wirtschaftlich aufstrebenden Staaten.

Jeder Human Invest Kontoinhaber hilft auf diese Weise so auch mit Gutes zu tun, und erhält als Belohnung eine faire Rendite in Form von garantierten Festzinsen.

Informieren Sie sich über die Möglichkeiten eines sicheren ➥Human Invest Auslandskontos.