Ihr Geld und der Klimawandel. Die Erderwärmung macht Sparen immer schwieriger.

Dies ist der Startbeitrag einer neuen Artikelserie die sich ab Oktober 2019 ausschließlich mit dem Themenkreis Klima und Geld beschäftigen wird. Wer denkt, zwischen Klimawandel und Geldanlage (Sparen) gibt es keinen Zusammenhang, der irrt sich gewaltig. Es gibt kein Thema das in Zukunft auf die persönlichen Finanzen der Bürger mehr Einfluss nehmen wird.

Der Klimawandel initiiert eine sog. Klimapolitik, und diese schlägt sich fast ausschließlich in höheren Kosten für jeden Einzelnen nieder.

Diese zeigen sich in einer Klimaabgabe, Klimasteuer, Klimazuschlag, oder wie immer man die verschiedenen geplanten Schröpfungsmaßnahmen auch nennen will. Teilweise kommen diese erhöhten Kosten auch sehr versteckt in Form einer geplanten Vermögenssteuer, geänderter Grundsteuer, oder anderen dubiosen Steuererhöhungen daher. Und sicher werden auch weitere Steuern und Abgaben noch hinzu erfunden. Zum  Beispiel für Flüge, Fleisch, oder den SUV’s.

Jeder sollte wissen, Klimaschutz im Rahmen einer Klimapolitik gibt es nicht zum Nulltarif. Man sollte deshalb mit Klimaforderungen und der Festlegung von „Klimazielen“ sehr vorsichtig sein. Keinesfalls dürfen die Menschen durch neue Steuern und Abgaben so belastet werden, das sie dadurch ihren ganz persönlichen Konsum einschränken. Dies geschieht nämlich immer zu Lasten der Binnennachfrage, und schwächt hierdurch das sehr wichtige Wirtschaftswachstums.

Klimazertifikate, der moderne Ablasshandel

Eine sehr spezielle Sache ist jedoch der aktuelle Klimaschutz von Unternehmen. Und hier sprechen wir über Klimazertifikate. Diese Zertifikate wurden bereits vor Jahren für bestimmte, besonders umweltschädigende Branchen entwickelt. Denken wir dabei vor allem an die Betreiber von Kohlekraftwerken.

Klimazertifikate sind mittlerweile Handelsobjekte, die einem Unternehmen das verbriefte Recht gewähren, das Klima straffrei mit einer bestimmten Menge CO2 zu schädigen. Mit diesen Klimazertifikaten wird deshalb mittlerweile ein sehr schwunghafter Handel betrieben. Im Prinzip jedoch alles echte „Luftnummern“. Für viele Unternehmen, die jedoch täglich die Luft verschmutzen, gibt es seither nur eine einzige Herausforderung:

Diese „Ablassbriefe“ für ihre (Umwelt)Sünden möglichst billig zu beschaffen.

Das System ist nicht neu, so etwas gab es bereits im Mittelalter, und zwar bei der katholischen Kirche. Auch dort konnte sich damals ein „Sünder“ durch den Erwerb von Ablassbriefen (Sünden-Zertifikaten), von seinen begangenen (oder noch zu begehenden) Untaten freikaufen.

Mittelalterliche Darstellung eines von der Kirche beauftragten Ablass Händlers. Er stellt die Ablass Briefe (Sünden Zertifikate) direkt vor Ort aus, und nimmt auch gleich das Geld entgegen.

Für den der es sich leisten konnte, ein bequemer und einfacher Weg , ohne das eigene Verhalten ändern zu müssen, nach dem Tod dem Höllenfeuer zu entkommen. Der Werbeslogan der katholischen Kirche lautete damals:

„Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele aus dem Feuer springt!“

Und genauso ist es mit den heutigen Klimazertifikaten. Es haben sich bereits mehere weltweite Handelsplattformen gebildet die auf spekulativer Basis diesen „Ablass“ (CO2 Zertifikate) anbieten. Die Beteiligten kaufen dabei billig von Entwicklungsländern ein, die mangels Industrie und damit CO2 Ausstoss, viele der ihnen zugeteilten Zertifikate übrig haben. Über den Verkaufspreis entscheidet dann, wie an jeder Börse, Angebot und Nachfrage.

Kunden gibt es dafür in den Industriestaaten genug, den durch einen sehr günstigen Zertifikatspreis (CO2 Preis), kann man sich als Verschmutzer damit andere Maßnahmen oft gänzlich sparen.

Zertifikate verhindern also, das zum Beispiel nicht in eine teure Abgasreinigung investiert wird. Ja, man kann sich als kluges Unternehmen sogar Zertifikate auf Vorrat kaufen (wie dies viele Energie Konzerne tun), um sie später gewinnbringend an der Klimabörse wieder zu verkaufen.

Und falls es doch einmal so nicht funktionieren sollte, so müssen eben die neuen zusätzlichen Kosten auf die Produktpreise aufgeschlagen werden. Zum Glück haben ja alle Verschmutzer nun das gleiche Problem, und der dumme Bürger muss am Ende dafür bezahlen.

Jedes vorbildliche Unternehmen kann sich heute seine „Klimaneutralität“ erkaufen. Noch sind Zertifikate aber nur bei wenigen Branchen vorgeschrieben. Dies soll sich jedoch irgendwann ändern. Für die Zukunft verspricht deshalb Volkswagen schon heute: „Unser Ziel ist es klimaneutral zu werden“.

Werbung für dieses Umweltschutz Verfahren gibt es seltsamerweise heutzutage noch keine. Vielleicht würde diese vom „normalen“ Bürgern auch noch nicht verstanden werden. Da war man im Mittelalter schon weiter. Ein sehr guter Slogan wäre:

„Wenn das Geld im Kasten klingt, die Wärme auf der Erde sinkt!“

Martin Luther hielt im Mittelalter das Zertifkats-Verfahren seiner Kirche übrigens für blanken Unsinn. Er kämpfte dagegen an, was schließlich zu einer Kirchenspaltung und Erneuerung (Reformation) führte. Wann kommt nun die Reformation beim Umweltschutz, und wer ist der kommende Reformator?

Hoffen wir, das es nicht die fanatisierte Göre Greta Thunberg ist. Ein nachweislich krankes und augenscheinlich gestörtes Kind sorgt ganz sicher nicht für klimaschonendes Wirtschaftswachstum. Das ist es jedoch, was wir für unser aller Wohlstand (Erhaltung der Arbeitsplätze) absolut dringend benötigen.

Deshalb brauchen wir dringend ganz neue Reformatoren, die mit Technologie, Fortschritt, und vor allem einem gesundem umweltfreundlichen Wachstum zur Erhaltung eines gesicherten Wohlstands und unserer Umwelt beitragen.

Von den Bürgern geschröpftes Geld, sowie Kapital von der Wirtschaft für „Luftnummern“ ausgegeben, bringt jedoch mit Sicherheit keine Erfolge.

Es gibt keine positiven Effekte, weder für die Menschen, die Unternehmen, oder gar wie geplant für das Klima. Das Einzige was passiert, der Wirtschaft und auch jedem einzelnen Bürger steht dadurch konkret weniger Geld zur freien Verfügung.

Nichts ist schädlicher für eine Volkswirtschaft, als allen daran Beteiligten das Kapital zu entziehen. Doch der (volks)wirtschaftliche Schaden zeigt sich auch in anderer Weise, weil dadurch, bedeutend weniger Geld für Investitionen, Innovationen, und Forschung zur Verfügung steht.

Die Bürger haben hingegen Nachteile, weil ihnen durch geschröpftes Geld eine Verringerung ihres Konsum, und damit des Lebensstandards aufgezwungen wird (Erwerb von Waren und Dienstleistungen). Weniger Produkte und Dienstleistungen benötigen jedoch auch zu deren Bereitstellung weniger Menschen. Dies erzeugt Arbeitslosgkeit.

Umso schlimer ist es, das einige Länder (wirtschaftliche Konkurrenten) von dieser „Klimareligion“ nicht beeinflusst werden, oder selbst komplett ausgestiegen sind. Sie sparen sich also die Klimakosten und haben deshalb massive Wettbewerbsvorteile. Und dies betrifft die 3 Großen dieser Welt, die mehr als 2/3 der Weltbevölkerung repräsentieren.

Experten gehen davon aus, das der CO2 Austoss in den USA und Deutschland leicht sinken wird. In China und Indien wird er sich jeoch mit steigendem Lebensstandard in den nächsten Jahren noch dramatisch vervielfachen.

Indien und China haben noch für Jahrzehnte, bei einem vergangenen Klimagifel erstrittene Sonderrechte, in Form von Zertifikaten. Sie können dadurch ungestraft noch auf Jahre hinaus soviel CO2 ausstossen (Umwektsünden begehen) wie sie möchten. Dies wurde ihnen von der Klima-Weltgemeinschaft deshalb zugestanden, das diese angeblichen „Schwellenländer“ so schneller westlichen Standard erreichen können. Dies ist mit ein Grund, warum dort mittlerweile auch mehr als 400 Kohlekraftwerke im Bau sind.

Und dies ist auch der Grund, warum wegen dieser wirtschaftlichen Ungerechtigkeit die USA den UN Klimazirkus komplett verlassen haben. Sie haben dem Pariser Klimaabkommen, sowie dem Weltklimarat (IPCC) total den Rücken gekehrt. Und damit ist die größte Volkswirtschaft der Erde wirklich komplett ausgestiegen. Überlegung war dabei auch, wem die maßlose Klimahysterie nützt, und wem sie schadet. Es ist dabei immer sinnvoll bei allen Ereignissen „der Spur des Geldes“ zu folgen.

Donald Trumps Aussage, „der Klimawandel ist eine Erfindung der Chinesen“, ist zwar völliger Unsinn, enthält aber vielleicht doch ein Körnchen Wahrheit. Eine Wahrheit die der alte „Wirtschaftsfuchs“ aus einem Bauchgefühl heraus, ohne viel Nachdenken artikulierte.

Eindeutig ist jedoch zu sagen, wem dies alles nun wirklich schadet. Und zwar hauptsächlich den Europäeren und ihren Volkswirtschaften.

Und zwar vor allem durch eine unfaire Konkurrenzsituation mit nicht durch zusätzliche „Klimakosten“ belastete Volkswirtschaften (China, USA). Auch dadurch wird das Wirtschaftswachstum empfindlich gestört.

Zusätzlich haben aber auch (wie schon geschrieben) die Verbraucher durch deren finanzielle neue Klimabelastungen nun weniger Geld in der Tasche. Dies bewirkt weniger Nachrage nach Gütern und Dienstleistungen, was die Wirtschaft noch zusätzlich schwächt. Dies führt zu Stellenabbau, wobei die Entlassenen ebenfalls weniger Geld zur Verfügung haben. Und so ist mittlerweile bereits eine kräftige Abwärtsspirale in Gang gekommen.

Neben anderen Problemen, wie der internationlen Finanzpolitik, den Konflikten, (Wirtschafts)Kriegen, Brexit, sowie dem Unvermögen der Europäischen Zentralbank, führt dies nun in Europa in eine unausweichliche wirtschaftliche Rezession.

Der Bürger spürt dies durch den jahrelangen Zinsbetrug an den Sparern, den neuen geplanten Steuern und Abgaben (z. B. Vermögenssteuer), den kommenden Negtivzinsen der Banken, sowie einer immer stärkeren Gängelung (Abschaffung des Bankgeheimnis, kommendes Bargeldverbot etc.).

Bei vielen der oben aufgeführten Dinge kann der Bürger sich nicht zur Wehr setzen. Dies betrifft jedoch nicht das Sparen und die Geldanlage. Hier braucht man nicht den Weg des aufgezwungenen Verzichts zu gehen und den Zinsbetrug und die „Mickrigzinsen“ der Banken zu akzeptieren.

Dies kann deshalb nur bedeuten:

Geld raus aus Europa !

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