Ein neues Jahrzehnt mit Sprengkraft

Das neue Jahr 2020 ist gerade 2 Wochen alt, und doch werfen schon gewaltige Veränderungen ihre Schatten voraus. Und dies nicht nur für das laufende Jahr, sondern für das ganze neue Jahrzehnt. Was werden diese neuen 20iger Jahre für die Welt bringen? Wer wird seinen Wohlstand mehren, und wer wird zu den heute schon absehbaren Verlierern gehören?


Um die Zukunft zu meistern, kann es deshalb nur sinnvoll sein, in die Vergangenheit zu blicken.

Zurück in die Vergangenheit

Gehen wir einmal 100 Jahre zurück. Zu den 20iger Jahren des vergangenen 20. Jahrhunderts. Den sogenannten goldenen 20iger Jahren. Was uns auffällt, in Wirklichkeit waren sie gar nicht so „Golden“. Es gab tiefe Verwerfungen in der Gesellschaft. So war es in Deutschland die Zeit des verlorenen 1. Weltkriegs, der eine völlige Auflösung aller alter staatlicher Ordnung (Kaiser und Monarchie) zur Folge hatte. Eine Zeit in der sich dann nach großem gesellschaftlichem Kampf eine schwache parlamentarische Demokratie herausbildete. Denken wir dabei nur an die Gründung der SPD, die es heute noch gibt, und die inzwischen alle ihre Ideale und Ziele restlos verloren hat.

Große Leiden und schlimmste Not

Es waren die Jahre mit großer wirtschaftlicher, teilweise schlimmster existenzieller Not. Besonders in den Jahren 1918-1924 waren die Strassen noch voller armer bettelnder Menschen. Zudem gasierte eine schlimme Seuche (Spanische Grippe), die allein in Europa mehr als 25 Millionen Menschen tötete. Mehr als im Krieg gefallen waren. Hoffen wir das sich so etwas nie mehr wiederholt.

Auch 1920 ist die weltweite Seuche der „Spanischen Grippe“ noch nicht besiegt. Die Menschen versuchen sich weltweit durch Vermummung vor dem Erreger zu schützen.

Der Tanz auf dem Vukan

Aber es bildete sich auch gleichzeitig s eine immer dekadentere reiche Oberschicht heraus. Eine sogenannte Elite, bestehend aus Regierung, Geschäftsleuten und Spekulanten, weit weg von der normalen Bevölkerung. Menschen die sich ihren im Krieg vermissten Vergnügungen, sowie neuen, teilweise verrückten gesellschaftlichen Strömungen hingab. Es war eine Zeit im Umbruchs, sowohl wirtschaftlich, wie auch in der Kunst und dem gesellschaftlichen Leben. Eine Zeit in der ein Tabubruch zur Normalität wurde, und in der die Bedürfnisse „Weniger“ mehr zählten, als das Wohl „Vieler“. Das Ganze mit einer immer mehr zersplitterten politischen Parteienlandschaft, die ein Regieren, bzw. die Bildung einer stabilen Regierung nahezu unmöglich machte.

Eine Zeit voller Ausschweifung aber auch größter Armut

Eine Zeit der Schulden

Einer Zeit in der nur noch „mittels immer größerer Verschuldung“ regiert und gewirtschaftet wurde, in der jedoch Spekulanten mit Aktien und schändlichen Finanzmanipulationen ungeheure Vermögen erwirtschafteten. Ungeachtet dessen, kam es jedoch für die normale Bevölkerung zu einem unglaublichen Wertverlust des Geldes, der schließlich alle Spareinlagen bei den Banken restlos zunichte machte. Dies deshalb, da die Finanzindustrie und Staat eine unheilvolle Allianz eingegangen waren und begannen die Geldmenge immer mehr auzuweiten (Geld zu drucken). Dieses Geld wurde angeblich benötigt um die durch den Krieg geschwächte Wirtschaft „anzukurbeln“, sowie Kriegsschulden (sog.Reparationen) abzutragen. In Wirklichkeiten landete es jedoch nie bei den arbeiteten Menschen sondern wurde in die Taschen einiger Weniger umgeleitet,

Der große Crash

Es kam wie es kommen musste, es begann eine sog. Hyperinflation, da es weitaus mehr „fiktives“ ungedecktes Geld gab, als reale Werte, Waren und Dienstleistungen die man dafür kaufen konnte. Das Geld verlor dabei zuerst schleichend, dann jedoch immer schneller seinen Wert und damit die Kaufkraft. So kostete dann ein Laib Brot auch weit mehr als 1 Million Mark. Und schließlich folgte dann der unausweichliche Crash. Es wurde deshalb 1924 eine neue Währung eingeführt (Währungsreform), die sog. Rentenmark, die später wertgleich zur Reichsmark wurde. Beim Umtausch wurde 1 Billion(!) Mark zu 1 neuen Rentenmark verrechnet. Alle Sparer und Anleger hatten dadurch all ihr Geld verloren. Gerettet hatte sich nur derjenige, der sein Geld vorher in ausländischer Währung im Ausland anlegte. Hoffen wir nur, das sich dieses böse Spiel in den nun neuen 20iger Jahren nicht wiederholt.

Durch ständige Verschuldung des Staates und einem totalen Versagen der damals Regierenden verlor alles Geld seinen Wert. Sparkonten waren praktisch wertlos. Am Schluß mussten Geldscheine wie der abgebildete als Notgeld gedruckt werden.

Aufgebrachte Bürger sorgten politisch für Veränderung

Diese um den laufenden Finanzbetrug am Bürger „Wissenden“, waren damals neben der Regierung vor allem gut vernetzte, in Gelddingen erfahrene Banker und Geschäftsleute (vor allem sehr viele Juden), die nun zu den neuen Reichen (Elite) gehörten. Diese lebten dann mit ihrem neuen Reichtum als gäbe es kein Morgen. Der „Deutsche Michel“ fühlte sich durch diese „Herrschaften“ bestohlen und ausgeplündert, was die Abneigung gegen bestimmte Bevölkerungsgruppen aus damaliger Sicht durchaus erklärbar macht. Die Weltwirtschaftskrise beflügelte dann das Aufkommen einer neuen „alternativen“ Politik, und diese beendete dann die Zeit des sog. „Tanz auf dem Vulkan“. Teilen der alten Elite wurde dabei restlos der Gar ausgemacht, der weitere Verlauf ist bekannt.

Damals wie Heute gilt: Geht es einem Teil der Menschen nicht gut, schaffen sie sich sehr schnell neue Alternativen. Selbst dann, wenn diese zum Untergang führen.

Die neuen 20iger Jahre des 21. Hahrhunderts

Viele Parallelen der damaligen Zeit sind mit den neuen 20iger Jahren durchaus vergleichbar. Und dies betrifft vor allem die Destabilisierung und Entwertung des Geldes. Das perverse Spiel mit den Negativzinsen sind bereits ein deutliches Zeichen für alle die Verstand haben.

Lesen Sie deshalb auch unsere Beiträge vom letzten Jahr:

Gefangen im perversen EU Finanzsystem

Einlagesicherheit bei Banken besteht nicht wirklich

Negativzinsen sind ein gefährliches Spiel

Und auch heute entsteht schon wieder diese Verwerfung in der Gesellschaft. Zwar gibt es durch viele soziale Leistungen bisher keine existenzielle Not, trotzdem wird es von großen Teilen der Bevölkerung nicht toleriert, wenn die Regierenden augenscheinlich Entscheidungen gegen das eigene Volk treffen. Dies ganz besonders wenn ideologische Ziele verfolgt werden die aufgebauten Wohlstand schmälern, oder gar vernichten. Sollte dies weiterhin permanent passieren, können sich auch heutzutage noch sehr schnell alternative Strömungen bilden.

Politischer Richtugsentscheid

Gleichzeitig entbrennt auch, wie in den damaligen 20iger Jahren, ein ideologische Kampf um die Richtung die eine Gesellschaft nehmen soll. Heute wie damals ist dieser Streit von schlimmsten Fanatismus geprägt, und rationale Entscheidungen bleiben dabei häufig auf der Strecke. Schon heute ist es deshalb z. B. in Deutschland nicht mehr möglich eine gegen den Mainstream gerichtete Meinung öffentliche zu äußern. Eine mediale Ächtung oder berufliche Benachteiligung (z. B. bei Staatsbediensteten) wäre die Folge. Hierbei ist heutzutage vor allem der neue „Klimaglaube“, sowie die Migrationspolitik zu nennen.

Viele alternative Strömungen zeigen auch heute noch eine absolute Intoleranz gegenüber Andersdenkenden

Eine Welt in schneller Veränderung

Zudem stehen auch ungeheuere politische und wirtschaftliche Veränderungen in diesen neuen 20iger Jahren vor der Tür. Abgesehen vom Klimawandel (Klimaglauben) verfallen globale Bündnisse und Machtblöcke oder richten sich neu aus. Neue Mächte steigen wie der Phönix aus der Asche empor, und schieben alles beiseite was ihnen im Weg steht. Für viele Länder gilt es deshalb die richtige Seite zu wählen, oder eine Politik des Ausgleichs zu schaffen ohne dabei selbst zwischen den Blöcken zerrieben zu werden. Um die Vormachtstellung der Welt wird erbittert gerungen. Sichtbare Zeichen sind dabei Handelskriege, der Aufbau von Zollschranken, wirtschaftliche Sanktionen, sowie auch brutale millitärischer Einsätze, die auch das gezielte „Killen“ missliebiger Personen nicht mehr ausschliessen.

In dieser Welt ohne Humanität und Ehtik gilt es deshalb besonders bei der Geldanlage viele Dinge zu beachten. Im Vordergrund steht immer die Sicherheit, und diese auch häufig bei Willkür des eigenen Staates. Human Invest versucht hierbei bereits seit mehr als 20 Jahren richtungsweisende Hilfe zu geben.

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