Krieg in Europa. Russland überfällt die Ukraine. Die Human Invest Analyse.

Nun ist es also passiert. Es ist wieder Krieg in Europa. Ein ungeheuer Vorgang, der sich aber im Vorfeld bereits seit Monaten abzeichnete. Doch niemand konnte sich dieses schreckliche Ausmaß und die nachfolgende Eskalation vorstellen. Jedoch bereits in unserer am 5. Januar veröffentlichten Jahresprognose 2022 , hatten die Human Invest Analysten eine kriegerische Auseinandersetzung in der Ukraine als sicher vorausgesehen.

Und sogar dort bereits beschrieben, dass möglicherweise die Anerkennung der russisch orientierten Donbass Provinzen durch Russland der Auslöser sein könne. Sie prognostizierten einen russischen Einmarsch, jedoch nur um diese neuen „Staaten“ dann militärisch vor der Ukraine zu schützen.

Die Tatsache, dass jedoch die gesamte Ukraine von Russland militärisch überfallen wurde, dazu fehlte sogar den ansonsten hervorragenden Human Invest Analysten die Fantasie. Wir beschreiben am Schluss dieses Artikels die Lage, und gehen auf die wirtschaftlichen Verwerfungen ein, die durch diesen Krieg entstanden sind. Wir zeigen auf, wie, Human Invest konkrete Hilfe leisten kann, um finanziellen Schaden abzuwenden.

Der militärische Einmarsch Russlands in einen souveränen Staat Europas , für den vor allem der russische Präsident Putin verantwortlich zu sein scheint, stellt ein klares Kriegsverbrechen dar. Human Invest gibt deshalb schon heute die Prognose ab, dass der Kriegsverbrecher Putin, anders als bei seinem vorherigen Überfall auf die Krim, diesmal nicht damit durchkommen wird.

Es wird zur massiven wirtschaftlichen und politischen Gegenwehr des Westens kommen, die Ukraine wird große wirtschaftliche und militärische Unterstützung (Waffenlieferungen) erfahren, auch wenn die Nato militärisch selbs in das Geschehen nicht eingreifen wird.

Wurden Sanktionen in der Human Invest Jahresprognose “ noch als zahnloser Tiger bezeichnet“, so werden diese nun gegen Russland so unglaulich massiv ausfallen, wie es bis dahin nicht vorstellbar war. Dies wird wohl mittelfristig Russland sowohl wirtschaftlich, wie auch politisch durch Ausgrenzung, in die Knie zwingen. Der wirtschaftliche Schaden für Deutschland und Europa, wird jedoch ebenfalls immens sein.

Hierzu wird Human Invest in den nächsten Tagen noch eine detaillierte weitere Analyse vorstellen. Wir wagen jedoch schon heute die Voraussage, dass damit das Schicksal des russischen Kriegsverbrechers Putin wohl „besiegelt“ sein dürfte.

Zwar wird er militärisch noch einen formalen Sieg erringen, real wird der Krieg aber auch nach Monaten nicht enden. Sollte es nicht zu einem Friedensschluss kommen, wird Russland gegen das stolze Volk der Ukrainer sein 2. Afghanistan erleben. Mit allen Konsequenzen für die russische Innen- und Außenpolitik.

Kommt deshalb der Frieden nun schneller als man denkt?

Die Ukraine wird eine Delegation an ihre Grenze zu Weißrussland schicken, um sich mit russischen Beamten zu Gesprächen zu treffen.

Zuvor hatte die Ukraine die Einladungen des belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko zuerst mit der Begründung abgelehnt, sein Land unterstütze die russische Offensive, es änderte jedoch den Kurs, nachdem sie die Zusicherung erhalten hatten, dass Minsk während der laufenden Gespräche auf jegliche militärische Aktivität verzichten würde..

Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba sagte, die Tatsache, dass Russland bereit sei, ohne Vorbedingungen zu sprechen, sei „bereits ein Sieg für Kiew. Er bestand jedoch darauf, dass kein Zentimeter des Territoriums aufgegeben werde.

Vor den Gesprächen gestand der ukrainische Präsident Selenskyj jedoch ein, dass er keine „großen Hoffnungen“ habe. Er sagte jedoch auch, er sei bereit, zu versuchen, eine Lösung zu finden.

Erhöhung der atomaren Alarmstufe

Russlands Abschreckungskräfte, zu denen auch nuklear bewaffnete Einheiten gehören, wurden in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt. Russland begründet diesen Schritt damit, dass die Spannungen mit den USA und ihren NATO-Verbündeten ständig zunehmen.

Der Hintergrund: Die NATO verstärkt ihre Streitkräfte in Osteuropa und liefert Waffen an die Ukraine. Darüber hinaus haben viele westliche Länder brachiale Sanktionen gegen Moskau verhängt, die laut Russlands Präsident Putin illegal sind.

Als er seine Militäroperation ankündigte, hatte Putin Drittländer nämlich bereits davor gewarnt einzugreifen – oder nie zuvor dagewesene Konsequenzen zu riskieren.

Heute deutete er jedoch an, dass diese Warnungen nicht beachtet worden seien.

So sagte Putin im russischen Staatsfernsehen: „Wie Sie sehen, ergreifen westliche Länder nicht nur in der wirtschaftlichen Dimension unerfreuliche Maßnahmen gegen unser Land – ich meine damit die illegalen Sanktionen, die jeder sehr gut kennt –, sondern auch die Spitzenbeamten führender NATO-Staaten erlauben sich Äußerungen in Form von aggressiven Grüßen an unseren Staat“.

Russland verfügt über das größte Atomwaffenarsenal der Welt, während die Ukraine ihre eigenen Atomwaffen aufgab, als sie von der Sowjetunion unabhängig wurde.

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg bezeichnete Putins Äußerung als „gefährliche Rhetorik“ und sagte, der russische Staatschef verhalte sich „unverantwortlich“.

Straßenkampf

Das ukrainische Militär hat Bilder veröffentlicht, die angeblich zerstörte russische Militärfahrzeuge auf den Straßen von Charkiw zeigen, einer Stadt mit fast 1,5 Millionen Einwohnern nahe der ukrainischen Grenze zu Russland.

Kämpfe finden jedoch inzwischen täglich auf den Straßen statt, wobei der Regionalgouverneur von Charkiw behauptet, die Angreifer seien zurückgedrängt worden. Diese Entwicklung würde eine Änderung der russischen Taktik markieren, da die Truppen zuvor die meisten großen Bevölkerungszentren gemieden hatten. Möglicherweise hat damit die bisherige Schonung der ukrainischen Zivilbevölkerung schon in den nächsten Tagen ein Ende.

Flüchtlingsstrom

Deshalb findet inzwischen auch ein ungeheurer Flüchtlingsstrom nach Westen statt. Regelmäßige kommen vor allem Frauen und Kinder, teilweise sogar zu Fuß, an den Grenzen zu Ungarn und Polen an. Die meisten ukrainischen Männer mussten oder wollten durch eine allgemeine militärische Mobilmachung jedoch zurückbleiben. Es wurde von ukrainischer Seite verlautbart, jeder zwischen 16 und 60 werde nun für sein Land kämpfen. Geschätzt wird, das inzwischen rund 360.000 Ukrainer ihr Land seit Donnerstag verlassen haben.

Kriegsgeschehen

Während die Kämpfe weitergehen, wurde über Nacht ein Öllager in der Nähe der Hauptstadt Kiew in Brand gesteckt und erhellte den Nachthimmel. Der Standort befindet sich in der Nähe eines ukrainischen Militärflugplatzes. Nach Angaben der Behörden in der abtrünnigen Volksrepublik Lugansk, wurde auch eines ihrer Tanklager getroffen.

Beide Seiten behaupten, ihre Kräfte hätten bisher die meisten militärischen Erfolge errungen. Präsident Putin lobte in einer Rede anlässlich des Special Forces Day seine Truppen.

Er sagte in einer Fernsehansprache: .„Besonderer Dank gilt denen, die heutzutage im Rahmen einer Spezialoperation zur Unterstützung der Volksrepubliken des Donbass heldenhaft ihre militärische Pflicht erfüllen“.

Ein beschädigter russischer Panzer in der Ostukraine.

„Wir haben feindlichen Angriffen standgehalten und sie erfolgreich abgewehrt“, sagte der ukrainische Präsident Selenskyj in einer Videobotschaft. „Die Kämpfe gehen in vielen Städten und Bezirken unseres Staates weiter. Wir verteidigen unser Land, das Land unserer zukünftigen Kinder.“

Internationale Stimmen

China hat die internationale Gemeinschaft aufgefordert, keine „einseitigen und illegalen“ Sanktionen gegen Russland zu verhängen, da es auf eine diplomatische Lösung der Krise setzte. In einem Gespräch mit der deutschen Außenministerin Annalena Baerbock forderte China deshalb den Schwerpunkt auf die Förderung von Gesprächen zu legen. Russlands legitime Sicherheitsbedenken bezüglich der Osterweiterung der NATO müssten ebenfalls berücksichtigt werden. „Krieg sei immer schlecht fürs Geschäft“, verlautete die Antwort eines chinesischen Diplomaten hinter verschlossenen Türen. Und der Kaufmann hätte mehr geleistet als der größte Krieger, der es schaffe das auch seine Feinde bei ihm kaufen. China mische sich in solche Konflikte grundsätzlich nicht ein, denn wir greifen niemals unserer Kunden an.

Ein Berater des Präsidenten der Vereinigten arabischen Emirate (VAE) sagte, sein Land ergreife in dem Konflikt keine Partei, um eine politische Lösung voranzutreiben. Anwar Gargash, ein hochrangiger diplomatischer Berater des Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate, Khalifa Bin Zayed Al-Nahyan, machte die Kommentare auf Twitter. Diese Haltung wurde bereits deutlich, nachdem sein Land sich China und Indien angeschlossen hatte, als es sich von einem Antrag des UN-Sicherheitsrates enthielt. In diesem wurde Moskau aufgefordert, sich aus der Ukraine zurückzuziehen. Natürlich legte auch die Kriegspartei Russland sein Veto gegen den Antrag ein.

Europäische Reaktionen

Die Länder der Europäischen Union haben ihre Maßnahmen, die darauf abzielen, der russischen Wirtschaft zu schaden, fortgesetzt. Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, kündigte an, dass allen russischen Flugzeugen, einschließlich Privatflugzeugen, die Erlaubnis verweigert werde, EU Staaten zu überfliegen. Außerdem sagte sie, es werde der staatliche Sender RT und seine Tochterunternehmen in allen EU-Ländern verboten werden, ohne jedoch zu erklären, wie dies geschehen würde.

Weißrussland wird wegen seiner Unterstützung des russischen Militärs ebenfalls Sanktionen ausgesetzt sein, sagte von der Leyen ebenfalls auf einer Pressekonferenz.

Früher am Tag kündigte Bundeskanzler Olaf Scholz in einer Rede vor dem Parlament seines Landes eine starke Erhöhung der Verteidigungsausgaben an, um das NATO-Ziel von 2 Prozent des BIP zu erreichen. Er bezeichnete Putin als „Kriegstreiber“ und sagte, die Welt müsse entscheiden, „ob die Macht des Richtigen das Falsche brechen kann“. Er bestand jedoch darauf, dass er die Tür zu Gesprächen mit Moskau zur Beendigung des Konflikts nicht verschließen werde.

Die britische Außenministerin Liz Truss sagte, dass keine Gespräche mit Russland stattfinden sollten, bis Russland sein Militär vom ukrainischen Territorium abgezogen habe.

In einer Erklärung auf seiner Website sagte der Energieriese BP, dass er seinen 20-prozentigen Anteil an Russlands staatlichem Öl- und Gasunternehmen Rosneft verkaufen werde.

„BP ist seit über 30 Jahren in Russland tätig und arbeitet mit vielen russischen Kollegen zusammen. Diese Militäraktion stellt jedoch eine grundlegende Veränderung dar. Sie hat den BP-Vorstand nach einem gründlichen Denkprozess zu dem Schluss geführt, dass die Beteiligung an Rosneft, einem staatlichen russischem Unternehmen, nicht weiterbestehen kann. „Wir können so nicht nicht weitermachen“, sagte der Vorsitzende Helge Lund.

Wirtschaftliche Auswirkungen

Die Human Invest Analysten sehen als erstes einen starken Einbruch der russischen Währung. Deren Wert könnte sich beding durch die Sanktionen zum Ende des Jahres 2022 um bis zu 50% verringern. Ebenso Aktien und Beteiligungen von russischen Unternehmen.

Auch alle Wertpapiere westlicher Firmen, wenn diese in einer umfangreichen Geschäftsbeziehung zu Russland stehen, werden durch deren Umsatzverluste gravierend an Wert verlieren. Hier hilft kein Abwarten oder „Aussitzen“, sondern nur der schnelle Verkauf, da sich die Verhältnisse auch langfristig nicht mehr ändern werden.

Es wird auch große Verwerfungen bei der Energieversorgung geben. Die Preise für alle Arten von Kraftstoffen, Gas und Strom werden in bisher nicht für möglich gehaltene Dimensionen steigen. Sehr schlecht für die Industrie und alle Dienstleister, die auf einen hohen Energiebedarf angewiesen sind.

Gerade die zukünftigen Energiepreise werden der Treiber der kommenden starken Inflation sein. Nicht nur das während der Corona Pandemie viele staatliche Schulden gemacht wurden, es stehen nun weitere große Finanzierungsprogramme auf Schuldenbasis an. Allein die angekündigte Neuausrichtung der Bundeswehr, wird mehr als 100 Milliaren (100.000 Millionen) verschlingen.

Eine ungeheure Summe, was hätte man damit in anderen Bereichen zum Wohle der Bürger nicht alles tun können. Denken wir dabei nur an die ambitionierten grünen Programme zur Umgestaltung von Gesellschaft, Wirtschaft und Industrie. Und es ist Geld, daß schon heute nicht da ist, sondern durch die Euro Druckerpresse erst geschaffen wird.

Lt. den Human Invest Analysten wird dadurch die Inflation (Kaufkraftschwund vorhandenen Geldes) bis Jahresmitte um die 5% betragen. Ein weitaus höherer Wert, um die 8%, scheint deshalb bis Jahresende durchaus realistisch.

Abhilfe gibt es nur, wenn es gelingt mit Anlagevermögen so hohe Renditen zu erzielen, dass diese die prozentuale Inflation übersteigen. Doch mit Wertpapieren und Anleihen ist dies in Kriegszeiten ein absolut unkalkulierbares und schwieriges Unterfangen. Dies ist mit ein Grund, warum es momentan eine so große Nachfrage nach außereuropäischen Konten mit hohen Renditen auf Festzins Basis besteht.

Noch schlimmer ist es jedoch für die Menschen, die momentan noch Geld bei russischen Finanzinstituten , oder deren Filialen in Partnerstaaten angelegt haben. Es wird nämlich nicht mehr lange dauern, bis auch diese sanktioniert werden. Und auch die russische Zentralbank wird davon betroffen sein. Dies bedeutet, die Rettung der Einlagen durch einen Geldtransfer per SWIFT, zum Beispiel auf ein sicheres Human Invest Konto, ist dann nicht mehr gewährleistet.

Für alle Betroffenen dieser Maßnahme wird Human Invest deren Kontoanträge nun bevorzugt behandeln, und ihnen schnellstens einen SWIFT Account für Überweisungen zur Verfügung stellen.

Doch auch allen anderen Menschen bieten wir mit unseren renditestarken Festgeldkonten wohl die einfachste Möglichkeit zur Inflationsbekämpfung, und damit einer Kaufkraftwahrung ihres Geldes.

Informieren Sie sich über die Möglichkeiten eines sicheren ➥Human Invest Auslandskontos.

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